Die Hawker Sea Hawk Mk. 100 war ein einstrahliges Kampfflugzeug der Zeit des Kalten Krieges aus britischer Produktion. Das Flugzeug wurde von Hawker Siddeley bereits 1944 geplant und war das erste Jagdflugzeug mit Strahlantrieb dieses Herstellers.

(Quelle: Wikipedia)

Das Muster ging nach vielen Änderungen ab 1950 in Serie und war beim Fleet Air Arm auch auf Flugzeugträgern der Royal Navy im Einsatz. Ab 1958 wurden für die westdeutsche Bundesmarine 68 Maschinen als Abfangjäger, Jagdbomber und Aufklärer beschafft. Schon ab 1965 wurden die deutschen Sea Hawks durch die F-104G Starfighter ersetzt. In dieser Zeit verunglückten zehn Piloten tödlich, acht weitere überlebten schwere Flugunfälle. Nach der Außerdienststellung durch die Bundesmarine gingen 28 Sea Hawks nach Indien, wo sie noch bis in die frühen 1980er-Jahre geflogen wurden.

Militärische Nutzer

Deutschland

 Deutschland

Indien

 Indien

Niederlande

 Niederlande

Vereinigtes Königreich

Vereinigtes Königreich

Technische Daten Hawker Sea Hawk Mk. 100

Indienststellung der Sea Hawk beim MFG 1 in Jagel 1958

(Quelle: Wikipedia)

Seahawks im Flug

(Quelle: Wikipedia)
KenngrößeDaten
Besatzung1
Länge12,09 m
Spannweite11,89 m / gefaltet 4,04 m
Höhe2,95 m / gefaltet 5,39 m
Gesamtmasse7327 kg
Antrieb1 Turbinentriebwerk Rolls-Royce Nene 103 mit 23,59 kN Schub
Höchstgeschwindigkeit964 km/h
Dienstgipfelhöhe13.564 m
Normale Reichweite772 km
Bewaffnungvier 20-mm-Kanonen mit je 200 Schuss, als Außenlast Bomben oder Raketen

Verbleib

In Deutschland befinden sich fünf Maschinen des Typs Sea Hawk, die der Öffentlichkeit zugänglich sind:

  • im Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow,
  • im Internationalen Flugzeugmuseum in Villingen-Schwenningen,
  • in der Flugausstellung Hermeskeil nahe Trier,
  • sowie im Aeronauticum in Nordholz.

Die Sea Hawk, die vor dem Haupttor des Standorts des Marinefliegergeschwader 2 in Eggebek ausgestellt war, befindet sich heute in Nordholz, vor der Einfahrt des dortigen Fliegerhorstes, da das MFG 2 seit August 2005 außer Dienst ist und am 1. Januar 2006 auch der Fliegerhorst in Eggebek aufgegeben wurde.

Quelle: Wikipedia

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