• Kommodore wechselt im Marinefliegergeschwader 3 "Graf Zeppelin"

    Nordholz (ots) -

    Sperrfrist: 03.04.2020 11:05
    Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
    Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist. 

    Am heutigen Freitag, den 03. April 2020 wechselte die Spitze des Marinefliegergeschwaders 3 "Graf Zeppelin". Der Kommodore, Fregattenkapitän Jörg Matthée, übergab das Kommando an seinen Nachfolger, Fregattenkapitän Oliver Ottmüller. Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise verzichtet man auf das sonstige militärische Zeremoniell. Die Übergabe fand im "engsten Kreis" statt.

    Ursprünglich sollte der Kommodorewechsel mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft, Partnern und Musikkorps vollzogen werden, doch die "Corona-Krise" schränkt nicht nur das öffentliche Leben erheblich ein. Auch der Dienstbetrieb im Marinefliegerstützpunkt Nordholz steht Kopf. Der Kommandeur des Marinefliegerkommandos, Kapitän zur See Thorsten Bobzin, steht vor der Herausforderung, Einsätze und andere Verpflichtungen wie den Such- und Rettungsdienst aufrecht zu erhalten, Kräfte für Hilfeleistungen vorzuhalten und gleichzeitig Maßnahmen zum Schutz der eigenen Soldaten und Mitarbeiter zu treffen."Routineaufgaben haben wir weitgehend eingestellt, um Einsatzbereitschaft, Fürsorge und Hilfestellung für die Region gleichermaßen bieten zu können", betont der Kommandeur.

    Vom Cuxland in die Hansestadt

    Der scheidende Kommodore hatte die Verantwortung über das Traditionsgeschwader "Graf Zeppelin" im November 2015 übernommen. Während seiner Amtszeit hatte Fregattenkapitän Jörg Matthée viele Herausforderungen zu meistern. Neben zahlreichen infrastrukturellen Hürden im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Hubschraubers vom Typ "Sea Lion" beschäftigte Matthée vor allem die Umrüstung der eigenen P-3C Orion Flotte, die in den zurückliegenden Jahren leider massiven Einfluss auf die technische Bereitschaftslage mit sich führte. Die Regeneration von fachlich hoch qualifiziertem Personal stellte eine weitere Hürde dar, so dass die Sicherstellung der laufenden Einsatzverpflichtungen einem steten Drahtseilakt glich. Kapitän zur See Bobzin hob daher abschließend auch die aus seiner Sicht beeindruckende Gesamtleistung des Geschwaders unter Matthées Führung bei schwierigen Rahmenbedingungen hervor. Als besonderes Highlight verzeichnete Matthée hingegen die Besuche der Orion-Staffeln in Brasilien und Pakistan im Rahmen der internationalen Kooperationsprogramme. Fregattenkapitän Matthée wechselt nach knapp viereinhalb Jahren als Dienststellenleiter an die Elbmetropole, wo er in der Fakultät Management an der Führungsakademie der Bundeswehr im Bereich der Lehre eingesetzt wird.

    Das Zepter übernommen

    Staffelkapitän der 2. fliegenden Staffel, Kommandeur der Fliegenden Gruppe im Marinefliegergeschwader 3 "Graf Zeppelin" und zuletzt als Chef des Stabes im Marinefliegerkommando. Fregattenkapitän Oliver Ottmüller hat im Rahmen seiner militärischen Laufbahn bereits diverse wichtige Führungspositionen im Marinefliegerstützpunkt besetzt und kennt die militärischen Strukturen am Standort wie seine Westentasche. Er selbst bezeichnet den Marinefliegerstützpunkt als seine militärische Heimat. Mit der kommenden Verwendung als Kommodore des Marinefliegergeschwader 3 "Graf Zeppelin" geht ein Traum in Erfüllung.

    "Die Verwendung als Kommodore eines fliegenden Verbandes ist und bleibt DIE fliegende Verwendung. Ich freue mich riesig auf die neue Verwendung, die die Krönung meiner fliegerischen Laufbahn darstellt! Mit der Verwendung sind viele Herausforderungen verbunden, die ich mit allen Geschwaderangehörigen gemeinsam meistern möchte. In der aktuell schwierigen Situation der Corona-Krise gilt es, auch weiterhin die Einsatzbereitschaft sowohl der P-3C Orion als auch der DO-228 und auch des Marinefliegerstützpunktes aufrecht zu erhalten und den Einsatzverpflichtungen nachzukommen, stets mit dem Blick für die angespannte personelle und materielle Situation", hebt der neue Kommodore Ottmüller hervor.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51520/51521/51516

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Leinen Los! Einsatzgruppenversorger "Berlin" verlässt Wilhelmshaven in Richtung Ägäis

    Wilhelmshaven (ots) - Am morgigen Donnerstag, den 02. April 2020, wird der Einsatzgruppenversorger "Berlin" um 09:30 Uhr für gut fünf Monate aus seinem Heimathafen Wilhelmshaven in Richtung Ägäis auslaufen, um dort die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" in der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2) abzulösen. Diese war Mitte Januar in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Nach der Übergabe auf Kreta wird sie die Heimreise antreten und Ende April in Wilhelmshaven zurückerwartet.

    "Dieser Einsatz wird angesichts der Corona-Krise eine besondere Herausforderung für die Besatzung. Gerade aber wegen dieser Besatzung gehe ich besonders zuversichtlich in den Einsatz. Das sind ganz besonders wertvolle Menschen, die für andere da sein wollen. Wenn es eine Besatzung schafft, unter diesen besonderen Bedingungen den Einsatzauftrag zu erfüllen, dann ist es die der "Berlin", sagt der Kommandant Fregattenkapitän Stefan Klatt (51) mit Blick auf die bevorstehende Aufgabe.

    In der Ägäis erwartet die Besatzung eine enge Zusammenarbeit mit türkischer und griechischer Küstenwache sowie der Europäischen Agentur für Küstenwache und Grenzschutz (FRONTEX). Hierbei wird die Hauptaufgabe der "Berlin" die Seeraumüberwachung sein.

    Auf die Frage, wie sich Schiff und Besatzung auf diesen Einsatz vorbereitet haben, antwortet der Kommandant: "An den üblichen Vorbereitungen hat sich nicht viel geändert. Die Besatzung ist vollumfänglich für jedweden Einsatz ausgebildet. Zudem ist auch das Schiff technisch in einwandfreiem Zustand. Die Corona-Krise hat uns natürlich, wie alle anderen auch, vor zusätzliche Herausforderungen gestellt, die wir aber meistern konnten. In diesem Zusammenhang sei gesagt, dass die Besatzung trotz Krisenzeiten willens und bereit ist, den Auftrag zu erfüllen."

    Angesichts der aktuellen Lage mussten sich die rund 190 Besatzungsmitglieder bereits vorab von ihren Angehörigen verabschieden. Das Schiff wird den Marinestützpunkt ohne Publikum quasi klammheimlich verlassen. Voraussichtlich Mitte September wird die "Berlin" in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurückkehren, dann hoffentlich wieder mit dem üblichen "großen Bahnhof".

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51520/51521/51516

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Neuer Kommandant auf der Brücke der Fregatte "Hamburg"

    Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 26. März 2020 um 10 Uhr, hat auf der Fregatte "Hamburg" ein Kommandowechsel stattgefunden. Nach zweieinhalb Jahren als Kommandant ist Fregattenkapitän Christian Herrmann (43) von Fregattenkapitän Jan Fitschen (42) abgelöst worden. Aufgrund der besonderen Umstände, die die aktuelle Corona-Lage mit sich bringt, fand das feierliche Zeremoniell ohne geladene Gäste statt. Die Besatzung trat dazu in aufgelockerter Formation auf dem Flugdeck an, um die derzeit gebotenen Sicherheitsabstände einhalten zu können.

    Im September 2017 hatte Fregattenkapitän Christian Herrmann das Kommando über das Schiff und die Besatzung übernommen. "Ich blicke mit Stolz und Dank auf meine vergangene Kommandantenzeit an Bord der Fregatte "Hamburg". Das Spektrum der Aufgaben für Schiff und Besatzung konnte in den vergangenen zwei Jahren breiter nicht sein. Mir oblag es, das Schiff aus einer langen Werftphase zu führen und die Besatzung während einer fordernden Einsatzausbildung - gipfelnd im GOST (German Operational Sea Training) - zum Team Hamburg zu formen. Gemeinsam bestritten wir fernerhin eine Warmwassererprobung in der Karibik, ein Flugkörperschießen in Skandinavien und schließlich ein Einsatz im Rahmen der NATO-Unterstützung in der Ägäis. Die vergangene Fahrenszeit war in der Rückschau betrachtet fordernd, mit langen Abwesenheitszeiten verbunden, aber stets außerordentlich packend und erzeugte schönste Erinnerungen, die ein Leben lang nachklingen werden", so der alte "Alte" mit Blick auf seine Zeit als Kommandant. Er wechselt von der Brücke der "Hamburg" in das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr und wird dort als Referent im Bereich Marineführungsdienste tätig sein.

    Neuer Kommandant wird Fregattenkapitän Jan Fitschen. Er kommt von der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er als Dozent tätig gewesen ist, nun auf die Fregatte "Hamburg". Das freut ihn als gebürtigen und auch immer noch wohnhaften Hamburger besonders. Doch die Auswirkungen der Corona-Lage bekommt der neue Kommandant leider unmittelbar zu spüren. Nicht nur ein Flugkörperschießen in Norwegen Ende Mai ist abgesagt worden, sondern auch die Teilnahme am Hamburger Hafengeburtstag. "Was dies für uns als Besatzung in nächster Zeit bedeutet, ist somit mal wieder ungewiss. Es hilft aber nicht über eine Situation zu klagen, die man selber nicht beeinflussen kann. Es gilt nach vorne zu blicken", so Fregattenkapitän Jan Fitschen mit Blick auf seine bevorstehende Zeit als Kommandant.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421 68 5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Fregatte Hamburg zeigt Präsenz im Indo-Pazifischen Raum

    Rostock (ots) - Am Donnerstag, den 7. Mai 2020, begibt sich die Fregatte "Hamburg" auf große Reise. Für den Kommandanten Christian Herrmann (43) und seine Besatzung stehen fordernde Monate bevor. Das Schiff der Deutschen Marine war bis Ende Januar Teil des NATO-Verbandes Standing Nato Maritime Group 2 (SNMG2) in der Ägäis.

    Die Einsatznachbereitungen gehen nahtlos in die Vorbereitungen für die kommende Seefahrt über. Denn nach dem Auslaufen aus dem Heimatstützpunkt Wilhelmshaven wird die Fregatte dem Hamburger Hafengeburtstag vom 8. bis 10. Mai 2020 als Flaggschiff beiwohnen. Danach tritt die Einheit die Reise zum Flugkörperschießen Richtung Norwegen an.

    Im Anschluss erwartet die Crew eine fünfmonatige Auslandsausbildungsreise um den halben Globus. Diese umfasst insbesondere die Teilnahme am Indian Ocean Naval Symposium (IONS unter französischer Führung) in Réunion Ende Juni. IONS umfasst 23 Nationen, die dauerhaft Gebiete halten, die im Indischen Ozean anstoßen oder liegen, und 9 Beobachternationen. Deutschland hat hierbei eine Beobachterrolle.

    Nach der Teilnahme am IONS fügt sich die Fregatte in das Deutsch-Französische Manöver DEFRAM ein. Dort wird die Zusammenarbeit mit der französischen Marine trainiert bzw. gefestigt. Nach Beendigung des Verbandes macht sich die "Hamburg" auf den Weg Richtung Australien und wird voraussichtlich von dort aus verschiedene Häfen im Indischen Ozean besuchen. Neben den Hafenbesuchen sind jeweils Übungsabschnitte mit den Marinen der jeweiligen Gastländer geplant.

    Hintergrundinformationen

    Das Indian Ocean Naval Symposium, allgemein bekannt als IONS, ist ein Forum zur Verbesserung der maritimen Zusammenarbeit zwischen den Küstenstaaten der Region indischer Ozean. Das Forum trägt zur Erhaltung friedlicher Beziehungen zwischen den Nationen bei und ist daher entscheidend für den Aufbau einer effektiven maritimen Sicherheitsarchitektur in der Region des Indischen Ozeans und ist auch von grundlegender Bedeutung für unseren kollektiven Wohlstand. Das erste IONS-Seminar wurde 2008 von der indischen Marine abgehalten.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Tel.: +49 (0)381 802 51521/51522
    E-Mail: markdopizpressesearbeit@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • NATO-Minenjäger in Kiel - Norwegischer Kommandeur auf deutschem Flaggschiff

    Kiel (ots) - Am Freitag, dem 13. März um 8 Uhr, wird der Ständige NATO-Minenabwehrverband SNMCMG1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) im Marinestützpunkt Kiel einlaufen. Die Schiffe bleiben bis Montag, den 16. März, im Hafen in der Wik. Der Verband besteht neben dem Führungsschiff aus einem belgischen, einem britischen und einem niederländischen Minenjagdboot. Ende kommender Woche stoßen noch ein norwegischer Minensucher und ein deutsches Minenjagdboot hinzu. Der deutsche Tender "Donau" aus dem Kieler Unterstützungsgeschwader ist Flagg- und Führungsschiff für den norwegischen Fregattenkapitän Henning Knudsen-Hauge, der den Verband als Commander SNMCMG1 in See führt. Die Allianz kann mit dieser Einsatzgruppe schnell auf Bedrohungen durch Unterwasser-Minen in den nordeuropäischen Gewässern reagieren.

    Der belgische Minenjäger "Bellis", der britische Minenjäger "Grimsby" und der niederländische Minenjäger "Willemstad" bilden derzeit die SNMCMG1 und werden in der kommenden Woche durch das deutsche Minenjagdboot "Grömitz" aus dem Kieler 3. Minensuchgeschwader und das norwegische Minensuchboot "Otra" verstärkt. Die Besatzungen haben alle ein forderndes Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf höchstem Standard ausgebildete und zertifizierte Minenabwehrkräfte. Sie trainieren alle Aspekte der Minenkampfführung, sind in ständiger Einsatzbereitschaft und gehören zu den Eingreifkräften NATO Response Force.

    Für den norwegischen Kommandeur ist dabei klar, welche Bedeutung die Minenabwehr für die Versorgungswege über See hat: "Keine Minenabwehr bedeutet auch keine Verstärkung", sagt Fregattenkapitän Knudsen-Hauge. Und meint damit, dass Seeminen ganze Versorgungsketten blockieren können. Die Seeverbindungswege sind für Deutschland und seine Verbündeten zweierlei: Lebensader und nasse Flanke. Erst recht dort, wo nur wenige künstliche oder natürliche Wege in ein Gewässer führen - wie in die Ostsee, die für die NATO-Partner im Baltikum der einzige "nasse" Versorgungsweg ist. Schon das Bedrohungspotenzial einer einzigen Mine kann dafür sorgen, dass Schifffahrtswege wie der Große Belt oder der Nord-Ostsee-Kanal tagelang unpassierbar werden.

    Hintergrundinformationen

    Die NATO unterhält vier maritime Einsatzverbände, die zusammen mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die NATO Response Force bilden. Zwei davon sind Minenabwehrverbände, zu denen das 3. Minensuchgeschwader und das Unterstützungsgeschwader der Deutschen Marine dauerhaft auf höchstem Niveau ausgebildete Besatzungen schicken. Neben dem Tender "Donau" und dem Minenjagdboot "Grömitz" in der SNMCMG1 operiert das Minenjagdboot "Fulda" derzeit in der Einsatzgruppe SNMCMG2 im Mittelmeer. Die Minenabwehrboote suchen unter Wasser nach Objekten und können sie durch ferngelenkte Drohnen oder Minentaucher zerstören oder sie mit Simulationsgeräten zur Detonation bringen. Regelmäßig werden sie zur Suche nach Altlasten aus vergangenen Kriegen und Konflikten eingesetzt, die noch zuhauf in den Gewässern liegen und eine Gefahr für Schifffahrt und Meeresumwelt darstellen.

    Die Besatzungen können nach NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung.

    Zum Termin "NATO-Minenjäger in Kiel" wird um frühzeitige Anmeldung gebeten:

    Termin:

    Freitag, den 13. März 2020, Eintreffen bis spätestens 7.15 Uhr

    Ort:

    Hauptwache Marinestützpunkt Kiel, Schweriner Straße 17a, 24106 Kiel

    8.00 Uhr Einlaufen SNMCMG1 (Tirpitzmole und Weddigenbrücke)

    anschl. Begrüßung

    anschl. Besichtigung des Minenjagdbootes HNLMS "Willemstad",

    dabei Interview Kommandeur SNMCMG1 (Fregattenkapitän Henning Knudsen-Hauge, Königlich Norwegische Marine)

    dabei Interview Kommandant Minenjagdboot "Willemstad" (Korvettenkapitän Sander Kool, Königlich Niederländische Marine)

    Während des Einlaufens und bei der Besichtigung besteht die Gelegenheit für Schnittbilder, Fotos sowie Hintergrundgespräche und Statements.

    Anmeldung:

    Sie werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Formular bis Donnerstag, den 12. März 2020 um 13.30 Uhr per Fax +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • "Fliegendes Auge" startet erneut Richtung Afrika

    Nordholz (ots) - Am Dienstag, den 10. März 2020, startet ein deutscher Seefernaufklärer P-3C "Orion" Richtung Dschibuti am Horn von Afrika. Bis Mitte Juni werden rund 70 Soldaten des Marinefliegergeschwaders 3 "Graf Zeppelin" Teil der EU-geführten Mission "Atalanta" sein.

    Die deutschen Marineflieger tragen bereits seit 2008 einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Piraterie und zur Sicherheit der Schifffahrtswege am Horn von Afrika bei. Der Kontingentführer, Fregattenkapitän Michael Buchert, verlegte bereits eine Woche zuvor mit dem Vorkommando Richtung Süden. Sie treffen alle Vorbereitungen, damit die Einsatzflüge schnellstmöglich starten können.

    Der Kontingentführer fasst die Wichtigkeit des Einsatzes zusammen: "Wir Marineflieger stellen mittlerweile das 30. Kontingent dieses äußerst erfolgreichen Einsatzes. In enger Kooperation mit weiteren Bündnispartnern leisten wir unseren Beitrag zur Sicherheit der Schifffahrt auf einer der meistbefahrenen Handelsrouten der Erde. Auch unter den extremen klimatischen Bedingungen am Horn von Afrika stellen wir sicher, dass das Luftfahrzeug und seine Besatzung für die Einsatzflüge optimal vorbereitet ist und den Auftrag erfüllen können."

    Die "Orion" ist in der Lage, mit ihrem Radar die Schiffe im Einsatzgebiet aufzufassen und kann somit ein aktuelles Lagebild an die Kriegsschiffe im Seegebiet weitergeben. Im Schnitt wird der Seefernaufklärer, mit dem Spitznamen "Jester", alle zwei Tage seine Triebwerke anwerfen. Die Einsatzflüge dauern etwa acht Stunden, indem der Golf von Aden sowie die angrenzenden Gewässer des Indischen Ozeans überwacht werden. Dabei befinden sich die deutschen sowie spanischen Besatzungen in einer ständigen Rotation, um eine durchgehende Seeraumüberwachung zu gewährleisten.

    Der Seefernaufklärer P-3C Orion ist als "Fliegendes Auge" mit hochmoderner Sensorik ausgerüstet und eine unverzichtbare Ergänzung zur Aufklärungsfähigkeit im Einsatzgebiet am Horn von Afrika, welches etwa die eineinhalbfache Größe von Europa aufweist. Der eigentliche wichtige Hauptsensor (das "Auge") ist das elektrooptische Kamerasystem. Mit Hilfe dieses Hilfsmittels können gestochen scharfe Bilder und Videos aus weiter Entfernung gemacht werden. Diese spielen bei der Aufklärung von bekannten Piratencamps eine wichtige Rolle.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Außenstelle Nordholz
    Telefon: +49 (0) 4741 94 10970
    E-Mail: markdopizastnordholz@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Betriebsstofftanker "Rhön" läuft zur "Standing NATO Maritime Group 1" aus

    Wilhelmshaven (ots) - Am Freitag, den 06. März 2020 um 13 Uhr, wird der Betriebsstofftransporter "Rhön" seinen Heimathafen in Wilhelmshaven verlassen, um sich der "Standing NATO Maritime Group 1" (SNMG 1) anzuschließen.

    Bevor es für das Schiff und die Besatzung in den Einsatz geht, steht eine kurze Einsatzunterstützungsausbilung in Neustadt an. Diese Zeit nutzt der zivil besetzte Tanker, um auch die für den Einsatz eingeschifften Soldaten auf ihre Aufgaben an Bord vorzubereiten. Die Besatzung der "Rhön" sieht dem kommenden Einsatz mit Spannung entgegen. "Wir sind dankbar, dass es uns ermöglicht wird, diesen Einsatz fahren zu können. Ich bin stolz auf meine Besatzung, die in den letzten Wochen zur Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben alles gegeben hat und bin froh, wenn wir am Freitag endlich die Leinen losmachen können, um zur See zu fahren.", so Kapitän Egon Rhauderwiek (57) zum bevorstehenden Einsatz.

    Die "Standing Nato Maritime Group 1" besteht im Kern aus einem norwegischen Flaggschiff, einer dänischen Fregatte und dem Tanker "Rhön" der deutschen Marine. Im bevorstehenden Einsatzzeitraum stehen zwei Manöver in Nord- und Ostsee an. Andere Nationen, wie Kanada, Portugal und Belgien stoßen zeitweise dazu und unterstützen den NATO-Verband. Die Hauptaufgabe der "Rhön" wird das Betanken sowie die Versorgung mit Frischwasser und Ölen der anderen Schiffe der SNMG 1 sein.

    Die "Rhön" wird voraussichtlich Anfang Juli 2020 nach Wilhelmshaven zurückkehren.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51520/51521/51522/51516
    E-Mail: markdopizpressearbeit@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • "Seehunde" zum Minenräumen - Marine übernimmt Multitools für den Minenkampf

    Kiel (ots) - Die Änderungen an der Silhouette nehmen höchstens Experten wahr: Die Marine übernimmt gerade drei ihrer Minenjagdboote "zurück". Sie haben ein Werft- und Testprogramm hinter sich und sind zu Multitools im Minenkampf geworden. Die Boote setzen ferngelenkte Unterwasserdrohnen ein, sind schwimmende Basis für Minentaucher, legen selbst Minen - und können nun auch Simulationsboote fernsteuern, mithilfe derer man Minen auslösen kann, ohne Menschenleben zu gefährden. Am 2. März 2020 bietet das 3. Minensuchgeschwader für Medien die Gelegenheit, das System auf dem Minenjagdboot "Grömitz" aus der Nähe zu erleben. Die "Grömitz" wird am 16. März 2020 in den Ständigen NATO-Minenabwehrverband für Nord- und Ostsee entsendet.

    Ein Seehund zum Minenräumen

    "Minenjäger mit Drohnen" lautet die Fachbezeichnung für die Boote "Bad Bevensen", "Datteln" und "Grömitz". Wie andere Minenjagdboote suchen sie mit Sonar unter Wasser nach Objekten und können sie mit ferngelenkten Drohnen identifizieren und zerstören. Wo die Technik an Grenzen stößt, setzen die Jäger Minentaucher ein - in flachem Wasser, in Häfen oder dort, wo Minen in der Nähe von Pipelines oder Unterwasserkabeln liegen. Eine andere Möglichkeit bietet der "Seehund" - ein etwa 27 Meter langes und 4,60 Meter breites Boot, in das eine magnetische Spule eingebaut ist und das mittels Geräuschboje Töne ins Wasser sendet. So lassen sich Magnetfelder und Geräusche von Schiffen simulieren, um Minen auszulösen. Der unbemannt fahrende "Seehund" nimmt dabei selbst keinen Schaden. Bis zu vier dieser Räumfahrzeuge können aus der Zentrale eines Minenjägers gesteuert werden. Sie sind mit bis zu neun Knoten Geschwindigkeit schneller und können größere Flächen abdecken als ein Minenjagdboot alleine. Außerdem bleibt die Besatzung außerhalb der Gefahrenzone. Diese Art des Minenräumens hatte sich schon in der "Operation Südflanke" im Persischen Golf zu Anfang der 90er Jahre bewährt. Damals brachten Seehund-Fahrzeuge 20 Minen zur Detonation - obwohl das Gebiet bereits als minenfrei gegolten hatte.

    Hintergrundinformationen

    Das Kieler Minensuchgeschwader ist verantwortlich für Seeminenabwehr und Seemineneinsatz in der Deutschen Marine. Besatzungen, Stab, Techniker, Sanitätsbereich und Ausbildungszentrum kommen zusammen auf 800 Männer und Frauen. Zehn auf den ersten Blick ähnliche Minenjagdboote gehören zu dem Geschwader. Alle sind mit einer Sonaranlage ausgestattet, um unter Wasser nach Objekten zu suchen. Im Detail unterscheiden sich die grauen Boote: Fünf sind Minenjagdboote, die mit einer Unterwasserdrohne Kampfmittel unter Wasser identifizieren und beseitigen. In zweiter Rolle können sie kleinere Minentaucherteams aufnehmen. Zwei Minentauchereinsatzboote sind darauf ausgerichtet, diese Spezialisten für Kampfmittelbeseitigung auf See, in Häfen und in Brandungsgebieten einzusetzen. In zweiter Rolle können sie auch Unterwasserdrohnen zum Einsatz bringen. Die drei zuletzt renovierten Boote sind Multitools für den Minenkampf. Sie beherrschen den Einsatz von Unterwasserdrohnen, steuern die ferngelenkten Simulationsboote oder bieten kleinen Minentaucherteams Platz zur Einschiffung.

    Zum Schutz vor dem Ansprechverhalten von Minen sind alle Boote aus amagnetischem Stahl gefertigt und unterdrücken aktiv die Magnetfelder, die die eigenen elektronischen Anlagen erzeugen. Sie können auf extrem leise Schleichfahrt gehen und geben kaum Unterwasserschall ab. Die Boote können selbst Seeminen legen, um Wasserstraßen zu sperren oder eigene Gewässer gegen andere Schiffe zu schützen. Operiert eine Minenjagdgruppe auf See mit Tendern des Unterstützungsgeschwaders, entsteht daraus ein von nahegelegenen Häfen unabhängiger Verband mit Führungs- und Logistikplattformen.

    Hinweise für Medien

    Sie sind zum Termin "'Seehunde' zum Minenräumen - Marine übernimmt Multitools für den Minenkampf" an Bord des Minenjagdbootes "Grömitz" eingeladen.

    Termin:

    Montag, den 2. März 2020. Eintreffen bis spätestens 8.30 Uhr.

    Ort:

    Hauptwache Marinestützpunkt Kiel, Schweriner Straße 17a, 24106 Kiel

    Programm:

    08:30 Uhr Empfang an der Hauptwache Marinestützpunkt Kiel

    09:00 Uhr Ablegen, Systemdemonstration Vorbereitung Minenjagddrohne "Seefuchs" und Simulationsfahrzeug "Seehund"

    11:00 Uhr Seegebiet rund um Leuchtturm Kiel, Systemdemonstration Einsatz (Operationszentrale) Minenjagddrohne "Seefuchs" und Simulationsfahrzeug "Seehund"

    12:00 Uhr Seegebiet rund um Leuchtturm Kiel, Systemdemonstration Einsatz (Oberdeck) Minenjagddrohne "Seefuchs" und Simulationsfahrzeug "Seehund"

    13:30 Uhr Beginn Rücktransit

    14:30 Uhr Einlaufen Marinestützpunkt Kiel

    Vor Beginn des Rücktransits besteht die Möglichkeit für einen Kameramann und einen Fotografen, Außenaufnahmen von Bord eines Speedbootes aus zu fertigen. Medien werden gebeten, sich auf ein Pooling des entstehenden Materials zu einigen. Aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauer an Bord wird kein Mittagessen angeboten.

    Anmeldung:

    Sie sind gebeten, sich mit dem beiliegenden Formular bis Donnerstag, 27. Februar 2020 um 16 Uhr per Fax an +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich. Wir behalten uns vor, den Termin kurzfristig aufgrund der Wetterlage abzusagen.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Fregatte "Hamburg" kehrt nach 28.500 gefahrenen Seemeilen vom Einsatz aus der Ägäis zurück

    Wilhelmshaven (ots) - Am Samstag, den 8. Februar 2020 um 12 Uhr, kehrt die Fregatte "Hamburg" aus der Ägäis zurück. Dort war das Schiff der Klasse F124 Teil des NATO-Verbandes Standing Nato Maritime Group 2 (SNMG2).

    Während der vergangenen Monate über Weihnachten und Silvester stand der militärische Auftrag in der Ägäis im Fokus des Handelns. Das Schiff und die Besatzung haben ihren Beitrag zur Unterstützung in der Flüchtlings- und Migrationskrise geleistet. Außerdem wurden mehrere Übungen und Manöver mit Nato-Partnern durchgeführt, um die Zusammenarbeit im Bündnis zu stärken.

    "Wir haben in den letzten fünf Monaten dazu beigetragen, in mindestens 30 Fällen teilweise sehr voll besetzte Flüchtlingsboote sicher an Land zu begleiten. Darauf kann die Besatzung sehr stolz sein. Jetzt freuen wir uns allerdings alle auf die Rückkehr zu unseren Lieben in der Heimat - und vielleicht darf der ein oder andere ja auch noch Weihnachtsgeschenke öffnen", so der Kommandant, Fregattenkapitän Christian Herrmann (43).

    Nach der Rückkehr aus der Ägäis wird die Besatzung zunächst in eine mehrwöchige Einsatznachbereitung übergehen. Die Vorbereitungen für die kommenden Seefahrten werden allerdings nicht lange auf sich warten lassen. Bereits Anfang Mai 2020 wird die "Hamburg" wieder in See stechen, um als Flaggschiff am Hamburger Hafengeburtstag teilzunehmen und von dort direkt in Richtung Norwegen zum Flugkörperschießen auszulaufen.

    Nun freuen sich die Soldatinnen und Soldaten nach dem langen Einsatz über Weihnachten und den Jahreswechsel auf die erste Zeit mit ihren Familien und Angehörigen im Jahr 2020.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Fregatte 'Hamburg' kehrt nach 28.500 gefahrenen Seemeilen vom Einsatz aus der Ägäis zurück" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Samstag, den 8. Februar 2020. Eintreffen bis spätestens 11.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Freitag, den 7. Februar 2020, 10 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Leinen Los! Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" verlässt Wilhelmshaven in Richtung Ägäis

    Wilhelmshaven (ots) - Am Freitag den 17. Januar 2020 um 12 Uhr läuft die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" für rund drei Monate in Richtung Ägäis aus, um dort die Fregatte "Hamburg" in der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2) abzulösen. Diese ist Anfang September letzten Jahres in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Sie wird nach der Übergabe die Heimreise antreten und Anfang Februar in Wilhelmshaven zurückerwartet.

    "Nach einer fordernden Einsatzausbildung und der abschließenden Zertifizierung als 'einsatzklar' in Plymouth, Großbritannien im Dezember 2019 sind wir nun 'klar für alle Fahrtstufen'. Wir können als Fregatte 'Mecklenburg-Vorpommern' das machen wofür wir da sind. Natürlich lassen wir unsere Familien und Freunde zurück, aber es sind ja 'nur' drei Monate Abwesenheit geplant", so der Kommandant, Fregattenkapitän Torben Jürgensen (43).

    In der Ägäis erwartet die Besatzung und das Schiff die enge Zusammenarbeit mit türkischer und griechischer Küstenwache sowie der europäischen Agentur für Küstenwache und Grenzschutz (FRONTEX). Hierbei wird die Hauptaufgabe der Fregatte die Seeraumüberwachung sein.

    Ende April wird die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" in ihren Heimathafen nach Wilhelmshaven zurückkehren.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Mecklenburger führt Tender "Donau" und seine Besatzung in den NATO-Einsatz

    Warnemünde (ots) - Am Samstag, den 11. Januar 2019, um 15 Uhr wird der Tender "Donau" unter dem Kommando von Korvettenkapitän Bernd Abshagen (39) seinen Heimathafen Warnemünde verlassen, um sich für sechs Monate dem ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) anzuschließen.

    Zunächst wird die "Donau" nach Oslo in Norwegen verlegen, um dort den norwegischen Führungsstab an Bord aufzunehmen. Nachdem der Tender den Hafen von Oslo verlassen hat, beginnt der Transit in Richtung Nordsee. "Ich persönlich freue mich sehr mit der ,Donau' als Führungsplattform ein Teil des NATO Verbandes sein zu dürfen. Ich konnte mich in den zurückliegenden Monaten von der uneingeschränkten Leistungsfähigkeit und der sehr hohen Motivation meiner 66 Mann starken Besatzung überzeugen und bin überaus stolz, dieses ausgezeichnete Team in den Einsatz führen zu dürfen", so Korvettenkapitän Bernd Abshagen.

    "Unsere primäre Aufgabe während dieser einsatzgleichen Verpflichtung wird es sein, mit dem Fähigkeitsprofil eines Tenders einen Beitrag zur Sicherstellung der ständigen Einsatzbereitschaft des gesamten Minenabwehrverbandes zu leisten. Zum Erhalt der Einsatzbereitschaft werden innerhalb des Verbandes regelmäßig Übungen durchgeführt sowie an diversen internationalen Manövern teilgenommen. Darüber hinaus gehört die Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee zu einem der wesentlichen Aufgabenfelder des NATO-Minenabwehrverbandes, da auch heutzutage noch zahlreiche Munitionsreste aus den Weltkriegen eine Gefahr für die Seeschifffahrt sowie für die Meeresumwelt darstellen" so der Kommandant.

    Bereits über 200 Angehörige haben sich angemeldet um dabei zu sein, wenn der Tender und seine Besatzung ihren Heimathafen verlassen. "Viele Besatzungsangehörige der ,Donau' stammen aus der Region, weshalb wir sehr viele Gäste erwarten, was mich natürlich besonders freut und die tiefe Verbundenheit der 'Donau' zu Ihrer Heimatstadt Rostock widerspiegelt", erklärt Korvettenkapitän Abshagen.

    Geführt wird der NATO-Einsatz vom norwegischen Stabsoffizier Henning Knudsen-Hauge (42). Zu seinem Verband gehören neben dem deutschen Tender "Donau" bis zu zehn Minenabwehreinheiten aus den Mitgliedstaaten der NATO.

    Hintergrundinformationen

    Die NATO unterhält vier ständige maritime Einsatzverbände, die von den Mitgliedsstaaten mit Schiffen und Booten besetzt werden und gemeinsam mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die 2002 aufgestellten NATO-Eingreifkräfte NATO RESPONSE FORCE bilden. Die Einheiten in diesen Verbänden haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach entsprechenden NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung. Sie unterstehen dem Oberbefehl des NATO-Befehlshabers in Europa (Supreme Allied Commander Europe, SACEUR). Die NATO RESPONSE FORCE wurde auf Beschluss der Mitgliedsstaaten 2014 um eine als "Speerspitze" bekannte VERY HIGH READINESS JOINT TASK FORCE erweitert, zu der auch die maritimen Einsatzgruppen zählen. Die Zusammenziehung zu einer NATO RESPONSE FORCE dient außerdem der gemeinsamen Ausbildung und Qualifizierung, weshalb die Verbände regelmäßig an Manövern unter NATO-Führung oder auf Einladung einzelner Mitgliedsstaaten teil-nehmen. Die SNMCMG 1 operiert ganzjährig überwiegend in Nord- und Ostsee und angrenzenden Seegebieten. Der Verband hat den Auftrag, in See die Einsatzbereitschaft sicherzustellen und dabei alle Aspekte der Minenkampfführung zu trainieren. Sie demonstrieren die Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Allianz und vertiefen durch Hafenbesuche und Austauschprogramme die Kooperation mit Partnerstaaten.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin Mecklenburger führt Tender "Donau" und seine Besatzung in den NATO-Einsatz eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Samstag, den 11. Januar 2020. Eintreffen bis spätestens 13.50 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Rostock, Hohe Düne 30

    18119 Rostock (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Programm:

    bis 14.10 Uhr: Verabschiedung von den Angehörigen

    14.15 Uhr: Antreten

    14.20 Uhr: Ansprache / Verabschiedung durch den Kommandeur des Unterstützungsgeschwaders, Fregattenkapitän Torsten Eidam

    anschl.: Nationalhymne

    anschl.: Kommandant meldet sich ab und geht mit Holländischen Ehrenmarsch an Bord

    15:00: Manöveranpfiff / Ablegen

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 10. Januar 2020, 09.00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit, Außenstelle Warnemünde
    Tel.: +49 (0)381 636 2170
    E-Mail: markdopizastwarnemuende@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • NATO-Einsatzverbände - Minenjagdboot "Fulda" bis Sommer ins Mittelmeer

    Kiel (ots) - Am Mittwoch, dem 8. Januar 2020 wird das Minenjagdboot "Fulda" um 13 Uhr den Heimathafen Kiel verlassen. Das Boot untersteht in den kommenden fünfeinhalb Monaten dem Ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG2 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 2), den das Bündnis im Mittelmeer und im Schwarzen Meer einsetzt und der von den NATO-Partnern dauerhaft mit Schiffen und Booten besetzt wird.

    Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Mario Bewert (32) macht sich die rund 40-köpfige Besatzung zunächst auf den annähernd zwei Wochen dauernden Transit und wird sich Mitte Januar dem Verband anschließen. "Die wichtigste Aufgabe am Anfang wird es sein, dass sich die 'Fulda' schnell in die SNMCMG2 einreiht, um die Handlungsfähigkeit dieses Verbands als Teil der Eingreifkräfte NATO Response Force zu beweisen", betont Geschwaderkommandeur Fregattenkapitän Christian Meister (42). Die SNMCMG2 trainiert alle Aspekte der Minenkampfführung, ist mit Minenlegern, Minenabwehrfahrzeugen und Führungsschiffen in ständiger Einsatzbereitschaft.

    Das Minenjagdboot "Fulda" hat in den vergangenen Monaten ein forderndes Einsatzausbildungsprogramm absolviert. Die Besatzung wurde im Oktober durch das Minenabwehr-Zentrum MOST (Mine Countermeasure Vessels Operational Sea Training) der belgisch-niederländischen Minenkriegsschule als einsatzklar zertifiziert und hat zuletzt im November die ABC-Abwehrfähigkeitsüberprüfung in Kiel gemeistert. Mit der "Fulda" entsendet das 3.Minensuchgeschwader erneut und zuverlässig auf höchstem Standard ausgebildete Minenjäger zur NATO.

    Das Boot mit der Rumpfnummer M1058 ist ein Minenjagdboot der Frankenthal-Klasse. Diese Einheiten suchen mit Sonaranlagen unter Wasser nach Objekten und können sie mit ferngelenkten Drohnen identifizieren und zerstören. Wo die Technik an ihre Grenzen stößt, setzen die Jäger auch Minentaucher ein - beispielsweise in flachem Wasser, in Häfen, oder dort, wo Minen in der Nähe von Pipelines oder Unterwasserkabeln liegen. Zum Schutz vor dem Ansprechverhalten von Minen sind die Boote aus amagnetischem Stahl gefertigt und unterdrücken aktiv die Magnetfelder, die die eigenen elektronischen Anlagen erzeugen. Außerdem können sie auf extrem leise Schleichfahrt gehen und geben kaum Unterwasserschall ab. Die Boote können selbst Seeminen legen, um Wasserstraßen zu sperren oder eigene Gewässer gegen andere Schiffe zu schützen.

    Boot und Besatzung werden für die Dauer des NATO-Deployments dem Marinehauptquartier Allied Maritime Command in Northwood (Großbritannien) unterstellt. Sie werden kurz vor der Kieler Woche 2020 in Kiel zurückerwartet.

    Hintergrundinformationen

    Die NATO unterhält vier ständige maritime Einsatzverbände, die von den Mitgliedsstaaten mit Schiffen und Booten besetzt werden und gemeinsam mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die 2002 aufgestellten NATO-Eingreifkräfte NATO RESPONSE FORCE bilden.

    Die Einheiten in diesen Verbänden haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach entsprechenden NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung. Sie unterstehen dem Oberbefehl des NATO-Befehlshabers in Europa (Supreme Allied Commander Europe, SACEUR). Die NATO RESPONSE FORCE wurde auf Beschluss der Mitgliedsstaaten 2014 um eine als "Speerspitze" bekannte VERY HIGH READINESS JOINT TASK FORCE erweitert, zu der auch die maritimen Einsatzgruppen zählen.

    Die Zusammenziehung zu einer NATO RESPONSE FORCE dient außerdem der gemeinsamen Ausbildung und Qualifizierung, weshalb die Verbände regelmäßig an Manövern unter NATO-Führung oder auf Einladung einzelner Mitgliedsstaaten teilnehmen. Die SNMCMG 2 operiert ganzjährig überwiegend im Mittelmeer und angrenzenden Seegebieten. Der Verband hat den Auftrag, in See in Einsatzbereitschaft zu stehen und dabei alle Aspekte der Minenkampfführung zu trainieren. Sie demonstrieren die Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Allianz und vertiefen durch Hafenbesuche und Austauschprogramme die Kooperation mit Partnerstaaten.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "NATO-Einsatzverbände - Kieler Minenjagdboot 'Fulda' bis Sommer ins Mittelmeer" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Mittwoch den 8. Januar 2020. Eintreffen bis spätestens 12.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Hauptwache Marinestützpunkt Kiel, Schweriner Straße 17a, 24106 Kiel

    Programm:

    12:40 	3. Minensuchgeschwader tritt auf der Pier an
    anschl.	Verabschiedung durch Kommandeur 3. Minensuchgeschwader 

    13:00 Auslaufen Minenjagdboot "Fulda"

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 7. Januar 2020 um 13 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Kiel, Einsatzflottille 1
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Deutsche Marine - Segelausbildung auf der "Alexander von Humboldt II" hat begonnen

    Rostock (ots) - Am heutigen 3.Januar hat die Ausbildung neuer Offiziersanwärter der Deutschen Marine auf dem Segelschulschiff "Alexander von Humboldt II" begonnen. Den Segler der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) zu nutzen, ist eine Zwischenlösung, bis der Flotte das eigene Schulschiff "Gorch Fock" wieder zur Verfügung steht.

    Diese sogenannte seemännische Basisausbildung durchläuft die Crew des Jahrgangs 2019 der Marineschule Mürwik. Vorgesehen dafür sind fünf zweiwöchige Segeltörns der "Alexander von Humboldt II" mit je maximal 55 Marineangehörigen. Es werden 15 Soldatinnen und Soldaten der Stammcrew der "Gorch Fock" sowie 40 Offiziersschülerinnen und -schüler an Bord des Segelschiffes sein. Des Weiteren werden auch 24 Crewmitglieder der "Alexander von Humboldt II" an Bord sein. Das Training dauert bis zum 15. März und findet im Seegebiet um die Kanarischen Inseln und auf der Heimfahrt des Schiffs nach Bremerhaven statt.

    Zentraler Inhalt der Ausbildung der Offiziersanwärter wird dabei unter anderem sein, dass einzigartige Berufs- und Arbeitsumfeld "See" zu erleben, was in dieser Form und Intensität nicht auf modernen Motorschiffen, sondern nur auf Segelschiffen möglich ist. Als Lerneffekt damit verknüpft soll die Erkenntnis sein, welche Bedeutung der Zusammenhalt einer Schiffsgemeinschaft und ihr gemeinsames Handeln angesichts von Naturgewalten auf hoher See hat. Diese beiden zentralen Aspekte der Ausbildung gehen einher damit, dass die Kadetten elementare seemännische und meteorologische Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt bekommen.

    Die Marine hatte sich vergangenes Jahr dazu entschieden, diese Zwischenlösung zu nutzen, auch um die Fähigkeiten der Stammbesatzung des Marineschiffs und die Expertise zum Betreiben eines Segelschulschiffs zu erhalten. Bereits im November und Dezember 2019 segelte ein Teil der "Gorch Fock"-Stammcrew dafür auf der "Alexander von Humboldt II" mit, um die eigenen Fertigkeiten aufzufrischen. Die "Gorch Fock" soll ihren Ausbildungsbetrieb 2021 wiederaufnehmen.

    Hintergrundinformationen

    Die "Alexander von Humboldt II" ist über ihre Takelung als Bark in ihren Segeleigenschaften der gleich getakelten "Gorch Fock" sehr ähnlich. Vor diesem Hintergrund ist der zivile Segler auch die bestmögliche Alternative zum Marineschiff. Auch wenn ein deutlicher Größenunterschied zwischen den Schiffen besteht: Die "Alexander von Humboldt II" ist 65 Meter lang und hat eine Segelfläche von gut 1.400 Quadratmetern, die "Gorch Fock" ist 89 Meter lang bei über 2.000 Quadratmeter Segelfläche.

    Die Kadetten der Marine werden auf der "Alexander von Humboldt II" nicht nur an Deck, sondern auch in der Takelage ausgebildet. Dazu wurde an Bord des Schiffs ein sogenanntes Höhensicherungssystem nachgerüstet und durch den Germanischen Lloyd zertifiziert. Diese Einrichtung ist mit den an Bord der "Gorch Fock" vorhandenen Sicherheitsstandards weitgehend vergleichbar.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51520/51516

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Flugbetrieb der Bordhubschrauber Sea Lynx vorerst ausgesetzt

    Rostock (ots) - Die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten hat auch in der täglichen Nutzung von technischem Großgerät oberste Priorität. Die Marine verfügt über 22 Hubschrauber des Typ Sea Lynx, die hauptsächlich zur U-Boot Jagd eingesetzt werden.

    Im Zuge der technischen Überwachung der Luftfahrzeuge wurde eine Zunahme an metallischen Ablagerungen im Triebwerköl festgestellt. Als Ursache für die metallischen Ablagerungen wurde ein Bauteil im Triebwerk identifiziert, das nicht den Spezifikationen entspricht und damit einen höheren metallischen Abrieb erzeugt. Im schlechtesten Fall könnte dies zum Ausfall eines Triebwerks im Flug führen.

    Da derzeit nicht mit hinreichender Sicherheit festgestellt werden kann, welche Triebwerke der Sea Lynx davon betroffen sind, wurde aus Sicherheitsgründen der Flugbetrieb vorerst ausgesetzt.

    Die systembetreuende Industrie wurde aufgefordert, im Rahmen einer Analyse das damit verbundene Risiko zu bewerten und erforderliche Maßnahmen zur Mangelabstellung festzulegen, um die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft des Waffensystems Sea Lynx schnellstmöglich wiederherzustellen.

    Der Hubschrauber wird zurzeit nicht im Einsatz oder SAR-Dienst verwendet, sodass sich derzeit keine Auswirkungen auf den unmittelbaren Einsatzbetrieb ergeben. Die zeitliche befristete Aussetzung des Flugbetriebes mit Sea Lynx ist als Sicherheitsmaßnahme erforderlich, um jegliche Gefährdung für Mensch und Material auszuschließen.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51520/ 51516/ 51522
    EMail: mardopizpressearbeit@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Zurück von der NATO: Minenjagdboot Weilheim vor Weihnachten zu Hause in Kiel

    Kiel (ots) - Am Freitag, den 13. Dezember 2019 um 10 Uhr, wird das Minenjagdboot "Weilheim" nach viereinhalb Monaten unter NATO-Kommando in den Heimathafen Kiel zurückkehren. Das Boot aus dem 3. Minensuchgeschwader hatte den Stützpunkt am 29. Juli 2019 verlassen und unterstand seitdem dem NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1).

    Nach einer verbandsinternen Ausbildungsphase Anfang August war die SNMCMG 1 zunächst in der westlichen Ostsee eingesetzt und nahm an dem von der Deutschen Marine geführten Ostseemanöver "Northern Coasts" teil. Manöver und Ausbildung sind aber nur eine Aufgabe des NATO-Verbands. Sie sichern die Seewege durch Präsenz und Minenabwehr und wurden auch zu HOD Operations eingesetzt - kurz für Historic Ordnance Disposal oder Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee. "Dabei identifizieren oder beseitigen wir Seeminen, Torpedos und Bomben aus den Weltkriegen oder dem Kalten Krieg, die bis heute eine Gefahr für die Seeschifffahrt darstellen", erklärte Weilheim-Kommandant Korvettenkapitän Sebastian Sauer (33) beim Auslaufen. Die SNMCMG 1 operierte für diese Altlastenbeseitigung im Fehmarnbelt, in polnischen, estnischen, lettischen und norwegischen Gewässern.

    Nach dem Jahreswechsel wird der Tender "Donau" des Unterstützungsgeschwaders in der zweiten Januarwoche die Nachfolge der "Weilheim" in der SNMCMG 1 antreten. Der Tender wird zunächst nach Oslo verlegt, wo er den Führungsstab des NATO-Verbands an Bord nimmt. Ihm wird im März das Minenjagdboot "Grömitz" aus dem 3.Minensuchgeschwader folgen. Anfang Januar wird ebenfalls das Kieler Minenjagdboot "Fulda" in den NATO-Verband im Mittelmeer SNMCMG 2 entsendet. Damit stellt die Deutsche Marine ununterbrochen und zuverlässig Schiffe und Boote für die beiden NATO-Minenabwehrbände.

    Hintergrundinformationen

    Die NATO unterhält vier ständige maritime Einsatzverbände, die von den Mitgliedsstaaten mit Schiffen und Booten besetzt werden und gemeinsam mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die 2002 aufgestellten NATO-Eingreifkräfte NATO Response Force bilden.

    Die Einheiten in diesen Verbänden haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach entsprechenden NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung. Sie unterstehen dem Oberbefehl des NATO-Befehlshabers in Europa (Supreme Allied Commander Europe, SACEUR). Die NATO Response Force wurde auf Beschluss der Mitgliedsstaaten 2014 um eine als "Speerspitze" bekannte Very High Readiness Joint Task Force erweitert, zu der auch die maritimen Einsatzgruppen zählen.

    Die Zusammenziehung zu einer NATO Response Force dient außerdem der gemeinsamen Ausbildung und Qualifizierung, weshalb die Verbände regelmäßig an Manövern unter NATO-Führung oder auf Einladung einzelner Mitgliedsstaaten teilnehmen. Die SNMCMG 1 operiert ganzjährig überwiegend in Nord- und Ostsee und angrenzenden Seegebieten. Der Verband hat den Auftrag, in See in Einsatzbereitschaft zu stehen und dabei alle Aspekte der Minenkampfführung zu trainieren. Sie demonstrieren die Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Allianz und vertiefen durch Hafenbesuche und Austauschprogramme die Kooperation mit Partnerstaaten.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Zurück von der NATO: Minenjagdboot Weilheim vor Weihnachten zu Hause in Kiel" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Freitag, den 13. Dezember 2019. Eintreffen bis spätestens 9.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Hauptwache Marinestützpunkt Kiel, Schweriner Straße 17a, 24106 Kiel

    Programm:

    09:30 Uhr 3. Minensuchgeschwader tritt auf der Pier an

    10:00 Uhr Einlaufen Minenjagdboot Weilheim

    anschl. Begrüßung durch den Kommandeur 3.Minensuchgeschwader

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 12. Dezember 2019 um 13 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Neue Waffe, neues Schiff - Und neuer Chef im Zentrum Einsatzprüfung

    Eckernförde (ots) - Neue Waffe, neues Schiff - Und neuer Chef im Zentrum Einsatzprüfung

    Eckernförde - Das Zentrum Einsatzprüfung der Deutschen Marine bekommt einen neuen Kommandeur. Am 29. November 2019 übergibt Kapitän zur See Joachim Brune (54) das Kommando über das in der Marine einzigartige Zentrum an Kapitän zur See Jörg Dieter Lorentzen (53). Der wechselt aus dem Kommando Informationstechnik der Bundeswehr in Bonn an die Küste. Kapitän Brune wird Abteilungsleiter Unterwasserseekrieg im Stab der Einsatzflottille 1 der Deutschen Marine in Kiel. Der Kommandeur des Marineunterstützungskommandos, Flottillenadmiral Lars Holm, wird das Zeremoniell leiten.

    Einsatzprüfung, Waffenübung, Technische Analyse - dafür sind in dem Verband auf Bataillonsebene rund 70 Soldaten und Angestellte da. Erfahrene Soldaten aus dem Marineoperationsdienst sind darunter, Mathematiker, Ingenieure und Physiker. Sie sind ein Instrument der Qualitätssicherung, testen unter Einsatzbedingungen, ob neue oder verbesserte Schiffe, Geräte und Waffen den Anforderungen entsprechen. Sie sind die personifizierte Bewertungskompetenz der Marine dafür, ob ein Waffensystem oder eine Komponente jenseits der technischen Spezifikationen auch den taktischen Einsatzzweck erfüllen oder integriert werden kann.

    "Uns interessiert, ob das Material, die Waffe, das Schiff so funktioniert, wie die Marine das will", erklärt Kapitän Brune. "Ob beispielsweise bei einem Flugkörper die Wirkungskette von Zielauffassung durch eine Radaranlage, über die Weitergabe an ein Feuerleitsystem bis zur Wirkung im Ziel so abläuft, dass die Truppe ihn einsetzen kann. Dazu braucht es das Zusammenspiel von Ingenieuren, Wissenschaftlern und erfahrenen Marinesoldaten. Denn wie schon unser Motto auf einem Schild über dem Haupteingang der Dienststelle aussagt: Wir sind der Einsatzfähigkeit der Marine verpflichtet", erläutert er weiter.

    Wo also die Marine ein neues Schiff in Dienst stellt, Flugkörper erneuert, ganze Führungssysteme von Schiffen renoviert oder einen Unterwasser-Scooter für die Kampfschwimmer erwirbt, da sind die Einsatzprüfer mit im Boot namens Abnahmekommission. Erst wenn sie nicken, wird ein Projektleiter in der Rüstungsbehörde der Bundeswehr eine Nutzungsgenehmigung erteilen. Dazu arbeiten die Wehrtechnische Dienststelle 71 in Eckernförde und das Zentrum Einsatzprüfung ganz eng zusammen.

    Die Eckernförder Spezialisten bereiten außerdem die Schießvorhaben der Marine vor, begleiten sie und werten Telemetrie und Einsatzdaten der Waffen und Anlagen aus. Das betrifft zum Beispiel den im Mai erstmalig bei einem Truppenschießen eingesetzten landzielfähigen Seezielflugkörper RBS 15 (Robotsystem 15) oder die neueste Generation des Nahbereichs-Verteidigungsflugkörpers Rolling Airframe Missile, den fast alle Einheiten der Marine verwenden. Nicht zuletzt steuert das Zentrum die Szenarien und die Ausbildung der Marine im "unsichtbaren" Elektronischen Kampf in der Kieler und Eckernförder Bucht.

    Hintergrundinformationen

    Das Zentrum Einsatzprüfung untersteht dem Marineunterstützungskommando (Wilhelmshaven), arbeitet aber eng mit der Wehrtechnischen Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen zusammen. Diese zivile Dienststelle der Bundeswehr-Rüstungsbehörde liegt ebenfalls in Eckernförde. Sie ist verantwortlich für wehrtechnische und wehrwissenschaftliche Erprobungen und Versuche von maritimen Waffensystemen und Geräten - sozusagen die Typprüfung. Aufgrund einer bilateralen Vereinbarung stellen Zentrum Einsatzprüfung und Wehrtechnische Dienststelle integrierte Teams, die Funktionsfähigkeit und militärische Nutzbarkeit von Anlagen, Komponenten, Waffen und Einheiten gemeinsam bewerten. Das Zentrum Einsatzprüfung ist aus dem Kommando Truppenversuche Marine hervorgegangen. Zunächst war das Zentrum ab 2012 eine Abteilung im Marineunterstützungskommando, bevor es im April 2018 als eigenständiges Bataillon aufgestellt wurde, um Prozesse und Dienstwege zu optimieren.

    Das Zentrum Einsatzprüfung kümmert sich momentan vor allem um die Erprobung der neuesten in Dienst gestellten Fregatte der Marine "Baden-Württemberg" (F125) und die Funktionsnachweise der Schwesterschiffe "Sachsen-Anhalt" und "Nordrhein-Westfalen", um die Prüfung der Minenjagdboote, die zu kombinierten Plattformen für die Steuerung ferngelenkter Räumboote umgebaut wurden (MJ332CL), um die Erneuerung von Sensoren und Hardware auf den Fregatten der Sachsen-Klasse (F124) und der Brandenburg-Klasse (F123) oder um das aus fünf Einheiten bestehende zweite Los der Korvetten der Braunschweig-Klasse (K130). Außerdem werden die beiden Flugkörper-Waffenübungen der Marine im kommenden Jahr vorbereitet und begleitet.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Termin "Neue Waffe, neues Schiff - Und neuer Chef im Zentrum Einsatzprüfung" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Freitag, den 29. November 2019 um 10 Uhr, Eintreffen bis spätestens 9.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Eckernförde, Am Ort 6, 24340 Eckernförde(Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 28. November 2019 um 12 Uhr beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Kiel, Einsatzflottille 1
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Neuer Kommandant auf der Brücke des Einsatzgruppenversorgers "Frankfurt am Main"

    Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 21. November 2019 um 10 Uhr, erhält der Einsatzgruppenversorger (EGV) "Frankfurt am Main" einen neuen Kommandanten. Nach rund drei Jahren wird Fregattenkapitän Carsten Kauke (46) nun von Fregattenkapitän Hanno Weisensee (43) abgelöst.

    Im Oktober 2016 übernahm Fregattenkapitän Kauke das Kommando über den Einsatzgruppenversorger der Klasse 702. "Für mich waren es drei spannende Jahre mit vielen tollen Erinnerungen, die ich meiner Besatzung zu verdanken habe. Eine Zeit, die ich nicht missen möchte", so der scheidende Kommandant über seine Zeit auf der Brücke der "Frankfurt am Main". Zukünftig wird er als Referent im Bundesministerium für Verteidigung im Bereich der Logistik tätig sein.

    Neuer Kommandant wird Fregattenkapitän Weisensee. Er wechselt von der Führungsakademie der Bundeswehr auf die Brücke des Troßschiffes. "Für jeden Marineoffizier stellt die Übernahme des Kommandos über eine schwimmende Einheit der Marine einen besonderen Höhepunkt in seiner dienstlichen Laufbahn dar. Das ist bei mir nichts Anderes. Ich hatte das große Glück, das ich Anfang November im Rahmen einer Seefahrt bereits einige Tage an Bord der 'Frankfurt am Main' verbringen und so Schiff und Besatzung kennenlernen durfte. Ich freue mich auf die bevorstehende Aufgabe, auch wenn diese zunächst von einer langen Instandsetzungs- und Modernisierungsphase bestimmt sein wird. Aber auch diese Phasen gehören zum Lebenszyklus eines Schiffes dazu. Unser Ziel muss es daher sein, am Ende dieser Phase ein Schiff in hervorragendem Zustand bereitzustellen, dass die gestellten Aufgaben meistert. Ich bin mir sicher, dass die Besatzung alles daransetzen wird, um genau dies zu erreichen und ihre 'Frankfurt am Main' möglichst erfolgreich durch die Werftphase zu bringen", so der neue "Alte" mit Blick auf seine bevorstehende Zeit als Kommandant.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Neuer Kommandant auf der Brücke des Einsatzgruppenversorgers 'Frankfurt am Main'" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 21. November 2019.

    Eintreffen bis spätestens 09:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 20. November 2019, 14:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Jahresbericht zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht

    Rostock (ots) - Am Dienstag, den 12. November 2019, wurde der Jahresbericht "Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland 2019" im Rahmen der Maritime Convention in Berlin vorgestellt.

    Der jährliche Bericht zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland erscheint zum 32. Mal unter der Federführung des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause (63). "Die Deutsche Marine leistet einen einzigartigen und unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der freien Seewege und ist ein wesentlicher Garant unseres Wohlstands. Neben dem Schutz der Seehandelswege und dem internationalen Krisenmanagement erfährt zudem die Landes- und Bündnisverteidigung seit 2014 wieder eine gleichrangige Bedeutung. Diese größte Aufgabenvielfalt ihrer Geschichte erfüllt die Marine mit der kleinsten Flotte seit ihrer Gründung - derzeit 46 Einheiten. Es ist daher von Bedeutung, dass wir die eingeleitete Modernisierung und den Aufwuchs der Marine weiter konsequent und mit vollem Einsatz verfolgen, um das breiter gewordene Aufgabenspektrum im vollen Umfang erfüllen zu können", so Vizeadmiral Krause.

    Auf den 272 Seiten befinden sich beispielsweise Informationen zu neuesten maritimen Entwicklungen, zum Welthandel, zur Welthandelsflotte und zur deutschen maritimen Wirtschaft. Im Mittelpunkt des Berichts stehen die Fakten zur maritimen Abhängigkeit Deutschlands.

    Der Bericht steht ab sofort kostenlos zum Download unter www.marine.de zur Verfügung.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51521/51522/51516
    E-Mail: markdopizpressearbeit@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Augen unter Wasser - Kieler Minensuchgeschwader eröffnet "Showroom Minenabwehr"

    Kiel (ots) - Am Mittwoch, den 13.November 2019 um 10 Uhr, eröffnet das in Kiel beheimatete 3.Minensuchgeschwader einen ständigen "Showroom Minenabwehr" im Marinestützpunkt in der Wik.

    Das Besucherzentrum des Geschwaders zieht im Offizierheim des Stützpunktes ein und ist ab 21. November 2019 für die Öffentlichkeit zugänglich. Von der Operation "Südflanke" im Persischen Golf 1990 / 1991 bis zu heutigen Ostseemanövern wie "Northern Coasts" sind die deutschen Minenstreitkräfte im Einsatz und erklären fortan anschaulich, worauf es bei der Minenabwehr ankommt und welche Gefahr unter Wasser für die Schifffahrt lauert. Der Leiter des Einsatzausbildungszentrums Minenabwehreinheiten, Fregattenkapitän Arne Müller, wird die Ausstellung eröffnen.

    Die Ausstellung erklärt die Minenkriegführung, das Leben an Bord der Minenabwehrboote und macht den Dienst der Soldaten auf See erlebbar. Erläuterungen, Exponate und digitale Inhalte sind so abgestimmt, dass sich die Besucher mit Waffen und Technik des Geschwaders und dem Ablauf der Minenabwehr auseinandersetzen können.

    Die Ausstellung kann donnerstags um 10 Uhr ohne Anmeldung besucht werden. An der Wache des Marinestützpunktes Kiel muss dafür ein Ausweis hinterlegt werden. Führungen an anderen Terminen können mit dem Zentralbüro des 3.Minensuchgeschwaders unter der Telefonnummer 0431 71745 1636 vereinbart werden. Die Ausstellung ist so konzipiert, dass sie in Roadie-Boxen verpackt, transportiert und an anderen Ausstellungsorten aufgebaut werden kann. Sie wurde konzipiert von "Signatur Umweltmedien" in Göttingen-Weende.

    Hintergrundinformationen

    Die deutschen Minenstreitkräfte schützen Seeverbindungen und Küstengewässer. Überall, wo Seestreitkräfte zum Einsatz kommen, können Minen die eigenen Schiffe bedrohen. Das Kieler 3.Minensuchgeschwader ist der einzige Verband der Bundeswehr, der auf die Beseitigung dieser Unterwasser-Kampfmittel spezialisiert ist.

    Das Geschwader setzt dazu Minenjagdboote ein, die Minen mit Unterwasserdrohnen aufspüren und zerstören können. Drei dieser Boote lenken außerdem ferngesteuerte Simulationsboote, die Schall- und Magnetfeldsignaturen großer Schiffe ins Wasser strahlen und Minen so zur Detonation bringen. Zwei der Boote sind auf den Einsatz größerer Einsatzgruppen von Minentauchern ausgelegt; diese Spezialisten des Seebataillons werden überall da gebraucht, wo die Technik an ihre Grenzen stößt. Zum Beispiel in flachen Gewässern, bei schlechten Sonarbedingungen, an Pieranlagen oder dort, wo Minen nicht gesprengt werden können, weil sie in der Nähe kritischer Infrastruktur wie Unterwasserkabeln liegen. Die Boote des Geschwaders können außerdem selbst Minen legen und damit Seegebiete sperren oder eigene Häfen schützen.

    Unterwasserminen können von fast jedem Überwasserfahrzeug, von Ubooten und aus der Luft gelegt werden und haben besondere Bedeutung dort, wo der Zugang zu Seegebieten eingeschränkt oder verhindert werden soll. Sie sperren Seewege beziehungsweise erzielen sie, dass der Schiffsverkehr Routen, Passagen oder Häfen nicht mehr nutzen kann oder will. Der Einsatz weniger Minen kann wirtschaftliche und gesellschaftliche Kreisläufe ganzer Volkswirtschaften zum Erliegen bringen. Sie sind besonders effektiv in geringen Wassertiefen, wie sie in Nord- und Ostsee zu finden sind.

    Minen wurden in den Kriegen und Konflikten der vergangenen Jahrzehnte eingesetzt und liegen bis heute zu Tausenden Tonnen auf dem Meeresboden. Durch den oft unklaren Zustand der Zündsysteme sind sie eine unkalkulierbare Gefahr für die Schifffahrt. Außerdem setzen die vor sich hin rottenden Gefäße über Jahrzehnte giftige Gemische in die Umwelt frei, die die Flora und Fauna unter Wasser schädigen können. Genauso kommen Minen in heutigen Konflikten zum Einsatz, wie zum Beispiel im südöstlichen Mittelmeer vor Libyen oder im Roten Meer vor Jemen.

    Im Kieler 3. Minensuchgeschwader, das den prägnanten Elchkopf als Wappen führt, dienen etwa 800 Soldaten an Bord der Boote, im Stab und im Einsatzausbildungszentrum. Das Geschwader stellt dauernd und zuverlässig Boote für die beiden Ständigen NATO-Minenabwehrverbände in den Gewässern rund um Europa. Diese maritimen Einsatzgruppen gehören zu der als "NATO-Speerspitze" bekannten Very High Readiness Joint Task Force oder kurz VJTF der Allianz. Die See-, Luft- und Landstreitkräfte sowie Spezialeinheiten dieser Eingreifkräfte haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Termin "Augen unter Wasser - Kieler Minensuchgeschwader eröffnet Showroom Minenabwehr" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Mittwoch, den 13. November 2019 um 10 Uhr.

    Eintreffen bis spätestens 9.40 Uhr.

    Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Schweriner Str. 17, 24106 Kiel

    (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 12. November 2019 um 12 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Telefon: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Vereidigung und Feierliches Gelöbnis am Gründungstag der Bundeswehr in Plön

    Plön (ots) - "Unsere Soldatinnen und Soldaten kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Deshalb gehört die Bundeswehr erkennbar und sichtbar in die Mitte unserer Gesellschaft, in die Mitte unserer Städte und Gemeinden. Das ist ein starkes Signal und ein starkes Zeichen der Anerkennung für unsere Soldatinnen und Soldaten", betonte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (57) bereits am 24. Juli 2019 in ihrer Regierungserklärung.

    Die Marineunteroffizierschule ist am Dienstag dem 12. November 2019, Gastgeber für die Vereidigung und das feierliche Gelöbnis von rund 220 Soldaten in Schleswig-Holstein. In jedem Bundesland sollen fortan zum Gründungstag der Bundeswehr Vereidigungen, Gelöbnisse und Festveranstaltungen stattfinden.

    Die Zeremonie beginnt um 16.30 Uhr, wenn die Soldatinnen und Soldaten auf dem Vorplatz des Schlosses angetreten sein werden. Sie kommen von der Marineunteroffizierschule Plön, von der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Appen und von der Schule für Strategische Aufklärung der Bundeswehr in Flensburg. Angehörige der Soldaten und geladene Gäste werden der Zeremonie beiwohnen. Das Marinemusikkorps Kiel begleitet sie musikalisch.

    Der Kommandeur der Marineunteroffizierschule, Kapitän zur See Matthias Kähler, wird die Soldatinnen und Soldaten sowie die Gäste begrüßen. Die Festreden halten der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther, und der Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Gerd Hoofe. Vizeadmiral Rainer Brinkmann vertritt das Marinekommando; er ist der Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte.

    Hintergrundinformationen:

    Die Bundesministerin der Verteidigung will mit Vereidigungen, Gelöbnissen und anderen Festveranstaltungen den Gründungstag der Bundeswehr am 12. November als festen öffentlichen Termin etablieren, um der Gesellschaft den Auftrag der Bundeswehr und die Verankerung der Streitkräfte in der Gesellschaft zu verdeutlichen.

    Die Marineunteroffizierschule untersteht dem Marinekommando, ebenso wie die Marinetechnikschule, die Marineoperationsschule und die Marineschule Mürwik. In den Aufbaujahren der damaligen Bundesmarine fand die Unteroffizierausbildung zunächst in Cuxhaven, dann in Brake und später in Eckernförde statt. Am 27. September 1960 schließlich zogen die Soldaten in die Ruhleben-Kaserne ein. Seitdem bildet die Marine ihre Maaten- und Bootsmannsschüler in Plön aus und vermittelt methodische, militärische und charakterliche Schlüsselqualifikationen, die sie als Vorgesetzte in ihrem Dienst benötigen werden.

    Während angehende Maate ihre Grundausbildung vorher an der Marinetechnikschule oder der Marineoperationsschule absolvieren, beginnen künftige Bootsleute ihre Laufbahn schon mit der Grundausbildung in Plön. Nach einem vierwöchigen Praktikum vorzugsweise in der Flotte schließt sich die Vorgesetztenausbildung an. Danach werden die späteren Bootsleute in anderen Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr fachlich qualifiziert.

    Die Marineunteroffizierschule unterstützt außerdem die Marineschule Mürwik in der Grundausbildung angehender Marineoffiziere und führt die infanteristische Basisausbildung aller Kadetten am Standort Putlos durch. Daneben leistet sie Einsatz- und Schießausbildung, stellt die Grundausbildung aller künftigen Marineinfanteristen sicher und ist verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung aller Laufbahngruppen der Marine in diesem Bereich.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum "Vereidigung und Feierliches Gelöbnis am Gründungstag der Bundeswehr in Plön" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Dienstag, den 12.November 2019. Eintreffen bis spätestens 16.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht möglich.

    Ort:

    Schloss Plön, 24306 Plön

    Programm:

    15.50 Uhr Einmarsch der Truppen

    16.15 Uhr Einnehmen der Plätze

    16.30 Uhr Eintreffen der Ehrengäste, Beginn der Zeremonie

    17.30 Uhr Ende der Zeremonie

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Montag, den 11. November 2019 um 15.00 Uhr unter der Fax-Nummer +49 (0)4522 765 3309 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presseoffizier Marineunteroffizierschule
    Kapitänleutnant Focke
    Tel.: +49 (0)4522 765 3512
    E-Mail: muspresseoffizier@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Vereidigung und Feierliches Gelöbnis am Gründungstag der Bundeswehr in Parow

    Parow (ots) - "Unsere Soldatinnen und Soldaten kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Deshalb gehört die Bundeswehr erkennbar und sichtbar in die Mitte unserer Gesellschaft, in die Mitte unserer Städte und Gemeinden. Das ist ein starkes Signal und ein starkes Zeichen der Anerkennung für unsere Soldatinnen und Soldaten", betonte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (57) bereits am 24. Juli 2019 in ihrer Regierungserklärung.

    Am Dienstag, den 12. November 2019 um 11.30 Uhr, legen 250 Rekruten der Marinetechnikschule (MTS) ihr Gelöbnis beziehungsweise ihren Eid auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab. Darunter sind auch 29 weibliche Soldaten und erstmalig für die MTS auch ca. 30 Heeresuniformträger, die ihre Grundausbildung in Parow absolvieren. Die Festrede wird Herr Lorenz Caffier (64), stellvertretender Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommers, halten. Herr Benedikt Zimmer (58), Staatssekretär für Rüstung im Bundesministerium der Verteidigung, wird die Gelöbnisrede ergänzen.

    Am 12. November 1955 wurde die Bundeswehr gegründet. Zum 64. Jahrestag der Bundeswehr finden deutschlandweit öffentliche Gelöbnisse statt. Um die Mittagstunden werden die Soldaten den Alten Markt mit seinen historischen Gebäuden einrahmen. Das Heeresmusikkorps aus Neubrandenburg wird für die musikalische Untermalung des Festaktes sorgen. Neben den Angehörigen der Rekruten werden zahlreiche Gäste aus Politik, Militär, Wirtschaft und der Bürgerschaft erwartet.

    Nach diesem Zeremoniell wird der Kommandeur der Marinetechnikschule, Kapitän zur See Oliver Jülke (55), traditionsgemäß die Mutter eines Rekruten mit der weitesten Anreise ehren. Frau Salwa Buroody-Trudel reist für ihren Sohn, Karim Trudel, aus Sheikh Zayed (Ägypten) etwa 5.080 Kilometer in den Nordosten Deutschlands, um dem feierlichen Ereignis beizuwohnen. Sie bekommt vor angetretener Front ein Geschenk überreicht. Matrose Jens Brandt wird stellvertretend für alle Rekruten des aktuellen Quartals einen Erinnerungsstein aus Messing übergeben bekommen. Dieser wird später in der Zuwegung zu den Gebäuden der Grundausbildung eingelassen.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Vereidigung und Feierliches Gelöbnis am Gründungstag der Bundeswehr in Parow" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Dienstag, den 12. November 2019. Eintreffen bis spätestens 11.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort: Alter Markt, 18439 Stralsund

    Programm:

    11.15 Uhr Einmarsch der Inspektionen

    11.25 Uhr Moderationsbeitrag

    11.30 Uhr Beginn der Veranstaltung

    ca. 12.45 Uhr Ende der Zeremonie

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Wochentag, den 11. November 2019, 14 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49 (0) 3831 68 2029 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Außenstelle Parow
    Tel.: +49 (0)3831 68 2027
    E-Mail: markdopizastparow@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • REMINDER - CHANCOM 2019 - Frischer Wind für ein strategisches Seegebiet

    Rostock (ots) - Das NATO-Admiralsgremium für Nordsee und Englischen Kanal CHANCOM will sich neu aufstellen. Die Region hat wieder strategisches Gewicht für die Landes- und Bündnisverteidigung.

    "In weiser Voraussicht haben wir CHANCOM nach Ende des Kalten Krieges beibehalten", sagt Vizeadmiral Andreas Krause. Heute erhält das Channel Committee der NATO, kurz CHANCOM, wieder größeres Gewicht, denn Nordsee und Englischer Kanal haben wegen der Rückbesinnung auf die Landes- und Bündnisverteidigung wieder an strategischer Bedeutung gewonnen - als Tor zur Ostsee. Diese Entwicklung hat mittlerweile die Nordflanke der NATO bis nach Polen und ins Baltikum verlängert.

    Hier liegt einer der Schwerpunkte der Landes- und Bündnisverteidigung, der bis über den Atlantik zurückreicht. Über die Nordflanke der Allianz werden im Verteidigungsfall Truppen- und Materialtransporte auch durch die Deutsche Marine eskortiert, um die alliierten Streitkräfte in Europa zu versorgen und zu verstärken.

    Durch die Nordsee und den Englischen Kanal verlaufen immens wichtige Seewege. Europas größte Häfen liegen an der Nordsee: 14,5 Millionen Zwanzig-Fuß-Standardcontainer wurden 2018 in Rotterdam an der Mündung des Rheins umgeschlagen, 11 Millionen in Antwerpen, 9 Millionen in Hamburg an der Elbe und 5,5 Millionen in Bremerhaven. Diese vier Handelsplätze des Kontinents sind von strategischer Bedeutung - im Frieden wie in Krise und Krieg.

    Die Expertenrunde der NATO, die sich mit diesem Seegebiet befasst, ist bis heute CHANCOM. Dieses Konsultationsgremium der fünf Marinechefs aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Deutschland und den Niederlanden besteht seit über 60 Jahren. Italien, Portugal und Spanien haben mittlerweile Beobachterstatus. Seit November letzten Jahres steht ihm der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, vor. Jährlich wechselt der Vorsitz und seine Mitglieder treffen sich zum Austausch, letztes Jahr im belgischen Antwerpen. Dieses Jahr sehen sie sich an der Elbe, am 6. und 7. November in Hamburg.

    Am Donnerstag, den 7. November 2019, findet die formale Unterzeichnung der Vereinbarung statt. Danach gibt es die Möglichkeit, Fotos mit den Beteiligten zu machen und O-Töne einzufangen.

    Hintergrundinformationen

    Den Seeweg zu Europas größten Häfen durch Nordsee und Englischen Kanal zu schützen, war in Zeiten das Kalten Krieges Aufgabe eines der drei wichtigsten Hauptquartiere der NATO, des Allied Command Channel. 1952 aufgestellt umfasste sein Verantwortungsbereich die südliche Nordsee und den Englischen Kanal. Der Seeweg zwischen Frankreich und Großbritannien bis nach Antwerpen, Rotterdam und Bremerhaven war die wesentliche Route für Verstärkung aus den USA für seine westeuropäischen Verbündeten, und er ist bis heute die schlagende Pulsader von Europas Handel mit der Welt.

    Das Hauptquartier des Alliierten Kanalkommando lag in Northwood bei London. Eng verzahnt mit den britischen, französischen, belgischen, niederländischen und westdeutschen Seestreitkräften in der Region standen ihm Seefernaufklärer, Jagdbomber und Minenabwehrboote direkt zur Verfügung. Die Bundesmarine stellte jedes Jahr eines ihrer Minensuchboote für die STANAVFORCHAN, die "Standing Naval Force Channel", ab. Nach dem Ende der Block-Konfrontation löste sich der Warschauer Pakt auf, und in der Folge auch die NATO 1994 das Allied Command Channel. Was blieb, war das Beratungsgremium CHANCOM - und die enge Kooperation der verbündeten Flotten. Weiterhin entsendet die Deutsche Marine regelmäßig ein Minenjagdboot oder ein Versorgungsschiff zur Standing NATO Mine Countermeasures Group 1, Nachfolger der STANAVFORCHAN des Kalten Krieges. Vor der Straße von Dover lernen deutsche Minenjäger ihr Handwerk beim sogenannten "Mine countermeasures vessels Operational Sea Training" der belgischen und niederländischen Marine. Vor der englischen Kanalküste trainieren deutsche Fregatten, Korvetten und Einsatzgruppenversorger im "German Operational Sea Training" der Royal Navy.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "CHANCOM 2019 - Frischer Wind für ein strategisches Seegebiet" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 7. November 2019.

    Eintreffen bis spätestens 12 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Internationales Maritimes Museum, Kaispeicher B, Koreastr. 1 20457 Hamburg

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 6. November 2019, 12:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49 (0)381 802 51509 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51521/51522/51516
    Email: markdopizpressearbeit@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • CHANCOM 2019 - Frischer Wind für ein strategisches Seegebiet

    Rostock (ots) - Das NATO-Admiralsgremium für Nordsee und Englischen Kanal CHANCOM will sich neu aufstellen. Die Region hat wieder strategisches Gewicht für die Landes- und Bündnisverteidigung.

    "In weiser Voraussicht haben wir CHANCOM nach Ende des Kalten Krieges beibehalten", sagt Vizeadmiral Andreas Krause. Heute erhält das Channel Committee der NATO, kurz CHANCOM, wieder größeres Gewicht, denn Nordsee und Englischer Kanal haben wegen der Rückbesinnung auf die Landes- und Bündnisverteidigung wieder an strategischer Bedeutung gewonnen - als Tor zur Ostsee. Diese Entwicklung hat mittlerweile die Nordflanke der NATO bis nach Polen und ins Baltikum verlängert.

    Hier liegt einer der Schwerpunkte der Landes- und Bündnisverteidigung, der bis über den Atlantik zurückreicht. Über die Nordflanke der Allianz werden im Verteidigungsfall Truppen- und Materialtransporte auch durch die Deutsche Marine eskortiert, um die alliierten Streitkräfte in Europa zu versorgen und zu verstärken.

    Durch die Nordsee und den Englischen Kanal verlaufen immens wichtige Seewege. Europas größte Häfen liegen an der Nordsee: 14,5 Millionen Zwanzig-Fuß-Standardcontainer wurden 2018 in Rotterdam an der Mündung des Rheins umgeschlagen, 11 Millionen in Antwerpen, 9 Millionen in Hamburg an der Elbe und 5,5 Millionen in Bremerhaven. Diese vier Handelsplätze des Kontinents sind von strategischer Bedeutung - im Frieden wie in Krise und Krieg.

    Die Expertenrunde der NATO, die sich mit diesem Seegebiet befasst, ist bis heute CHANCOM. Dieses Konsultationsgremium der fünf Marinechefs aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Deutschland und den Niederlanden besteht seit über 60 Jahren. Italien, Portugal und Spanien haben mittlerweile Beobachterstatus. Seit November letzten Jahres steht ihm der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, vor. Jährlich wechselt der Vorsitz und seine Mitglieder treffen sich zum Austausch, letztes Jahr im belgischen Antwerpen. Dieses Jahr sehen sie sich an der Elbe, am 6. und 7. November in Hamburg.

    Hintergrundinformationen

    Den Seeweg zu Europas größten Häfen durch Nordsee und Englischen Kanal zu schützen, war in Zeiten das Kalten Krieges Aufgabe eines der drei wichtigsten Hauptquartiere der NATO, des Allied Command Channel. 1952 aufgestellt umfasste sein Verantwortungsbereich die südliche Nordsee und den Englischen Kanal. Der Seeweg zwischen Frankreich und Großbritannien bis nach Antwerpen, Rotterdam und Bremerhaven war die wesentliche Route für Verstärkung aus den USA für seine westeuropäischen Verbündeten, und er ist bis heute die schlagende Pulsader von Europas Handel mit der Welt.

    Das Hauptquartier des Alliierten Kanalkommando lag in Northwood bei London. Eng verzahnt mit den britischen, französischen, belgischen, niederländischen und westdeutschen Seestreitkräften in der Region standen ihm Seefernaufklärer, Jagdbomber und Minenabwehrboote direkt zur Verfügung. Die Bundesmarine stellte jedes Jahr eines ihrer Minensuchboote für die STANAVFORCHAN, die "Standing Naval Force Channel", ab. Nach dem Ende der Block-Konfrontation löste sich der Warschauer Pakt auf, und in der Folge auch die NATO 1994 das Allied Command Channel. Was blieb, war das Beratungsgremium CHANCOM - und die enge Kooperation der verbündeten Flotten. Weiterhin entsendet die Deutsche Marine regelmäßig ein Minenjagdboot oder ein Versorgungsschiff zur Standing NATO Mine Countermeasures Group 1, Nachfolger der STANAVFORCHAN des Kalten Krieges. Vor der Straße von Dover lernen deutsche Minenjäger ihr Handwerk beim sogenannten "Mine countermeasures vessels Operational Sea Training" der belgischen und niederländischen Marine. Vor der englischen Kanalküste trainieren deutsche Fregatten, Korvetten und Einsatzgruppenversorger im "German Operational Sea Training" der Royal Navy.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51521/51522/51516
    E-Mail: markdopizpressearbeit@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Fregatte "Hessen" unter neuer Führung

    Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 um 9 Uhr, wird Fregattenkapitän Oliver Pfennig (44) das Kommando über die Fregatte "Hessen" an Fregattenkapitän Hans-Ulrich Geißler (42) übergeben.

    Fregattenkapitän Pfennig schaut sichtlich zufrieden auf seine Kommandantenzeit: "Ich blicke mit enormen Stolz auf die vergangenen drei Jahre zurück. Dabei hatte ich das große Glück, mit einer kontinuierlich hoch motivierten und belastbaren Besatzung zur See fahren zu dürfen. Das absolute Highlight war dabei sicherlich die siebeneinhalb Monate andauernde Teilnahme am sogenannten 'Cooperative Deployment' mit dem US-amerikanischen Flugzeugträgerverband um die USS 'Harry S. Truman'. Aber auch der erst kürzlich absolvierte Einsatz in der Ägäis war sehr erfolgreich. Ich bin äußerst dankbar für die gemachten Erfahrungen und die erreichten Erfolge und blicke auf eine sehr erfüllte Zeit als Kommandant eines stolzen Kampfschiffes der Deutschen Marine und einer tollen Besatzung zurück." Zukünftig wird er im Bundesministerium der Verteidigung, im Referat für Militärische Ausbildung und Übungen, tätig sein.

    Fregattenkapitän Geißler freut sich auf die bevorstehende Aufgabe als Kommandant. "Es ist eine außergewöhnliche Ehre, das Kommando über dieses Schiff und die beeindruckende Besatzung, welche ich in den letzten Wochen kennenlernen durfte, zu übernehmen. Nachdem die Besatzung der 'Hessen' mehr als drei Jahre lang nahezu durchgängig die Interessen Deutschlands weltweit in unterschiedlichsten Einsätzen vertreten hat, liegt die Herausforderung einer langen Werftliegezeit vor uns. Neben der Regeneration der Einsatzfähigkeit ist die Übergabe des Kommandos nur die Spitze des bevorstehenden Personalwechsels. Die Erfahrungen aus den zurückliegenden Seefahrten und der Name 'Hessen' soll uns allen Ansporn sein, das Schiff pünktlich durch die Instandsetzung und in die nächsten Seefahrten zu bringen", so der neue Kommandant.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Fregatte 'Hessen' unter neuer Führung" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 24. Oktober 2019. Eintreffen bis spätestens 08:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 23. Oktober 2019, 14:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Nach über 800 Tagen heißt es Abschied nehmen von der Fregatte "Sachsen"

    Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 um 14 Uhr, wird Fregattenkapitän Mirko Wilcken (45) das Kommando über die Fregatte "Sachsen" an Fregattenkapitän Philipp Vögtle (40) übergeben.

    Fregattenkapitän Wilcken hatte das Kommando über die "Sachsen" im August 2017 übernommen. "Ich blicke zurück auf eine sehr bewegte Zeit als Kommandant. Neben der Führung des 7. Deutschen Einsatzkontingentes in der Operation 'Sophia' mit einer sehr erfolgreichen Aufnahme von 403 in Not geratenen Personen, war die Durchführung des Flugkörperschießens 'Andoya 2018' wohl die herausragendste und eindrucksvollste Aufgabe, der ich mich mit meiner Besatzung widmen durfte. Der bedauerliche Flugkörperunfall auf der 'Sachsen' legt offenkundiges Zeugnis darüber ab, wie leistungsfähig die Besatzung, auch in Extremsituationen, ist. Sie hat durchweg alle Herausforderungen und Aufgaben mit Herz und Hand und dieser besonderen taktischen Geschmeidigkeit, wie man sie wohl nur auf der 'Sachsen' findet, angenommen und zum Erfolg gebracht. Ich blicke mit Stolz und auch einer gehörigen Portion Demut zurück und freue mich, dass nun mit Fregattenkapitän Vögtle ein leistungsfähiger und erfahrener Offizier das Kommando über unsere 'Sachsen' übernehmen wird", resümiert Fregattenkapitän Wilcken seine Zeit als Kommandant. Nach dem Abschied von der Fregatte der Klasse F 124 wechselt Wilcken in das Marinekommando als Referatsleiter für die Fähigkeitsentwicklung von Luft- und Landsystemen.

    Sein Nachfolger, Fregattenkapitän Vögtle, ist seit einem guten Jahr Erster Offizier der "Sachsen" und übernimmt nun das Kommando von seinem alten Kommandanten. "Ich blicke mit großer Freude und Spannung auf meine dann vierte Verwendung an Bord der 'Sachsen' in den letzten 21 Dienstjahren. Mit dem Schiff verbinde ich viele herausragende Momente als Marineoffizier und hoffe, dass in meiner Kommandantenzeit noch viele weitere hinzukommen werden. Als Erster Offizier habe ich mich im letzten Jahr von der Leistungsfähigkeit und dem Einsatzwillen der Besatzung überzeugen können und fiebere schon jetzt dem Moment entgegen, wenn dieses Schiff und seine stolze Besatzung wieder in See stechen können. Fregattenkapitän Wilcken danke ich für die tolle Zusammenarbeit und wünsche ihm und seiner Familie alles Gute", freut sich der zukünftige Kommandant auf die bevorstehende Zeit.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Nach über 800 Tagen Abschied von der Fregatte 'Sachsen'" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 24. Oktober 2019. Eintreffen bis spätestens 13:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 23. Oktober 2019, 14:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Bundesministerin der Verteidigung am Tag der Deutschen Einheit zu Gast auf der Fregatte "Schleswig-Holstein" in Kiel

    Rostock (ots) - Am Donnerstag, den 3. Oktober 2019 zwischen 07:45 Uhr und 09:45 Uhr, besucht die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, die Fregatte "Schleswig-Holstein" der Deutschen Marine. Die diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit finden in Schleswig-Holstein statt. Dies erfolgt traditionell in dem Bundesland, welches den Vorsitz im Bundesrat innehat. Deshalb setzt die Bundeswehr mit der Anwesenheit der Fregatte "Schleswig-Holstein" im Hafen von Kiel am 3. Oktober 2019 ein sichtbares Zeichen zu diesem Jahrestag.

    Begrüßt wird die Verteidigungsministerin an Bord der Fregatte der Klasse F 123 durch den Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte, Vizeadmiral Rainer Brinkmann (61). Nach einem Führungsgespräch mit Vizeadmiral Brinkmann und dem Kommandanten der "Schleswig-Holstein", Fregattenkapitän Andreas Mückusch (42), wird die Verteidigungsministerin gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Bundeslandes Schleswig-Holstein, Herr Daniel Günther, der großen Flaggenparade auf der Fregatte beiwohnen.

    Im Anschluss daran sind ein Pressestatement der Bundesministerin und ein gemeinsames Frühstück im Hangar der 139 Meter langen Fregatte mit der Besatzung vorgesehen, um mit den Soldatinnen und Soldaten der Marine ins Gespräch zu kommen. Die Besatzung der "Schleswig-Holstein" setzt sich aus Angehörigen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen und leistet, vereinigt und gemeinsam Dienst für unser Land.

    Pressevertreter sind zu diesem Besuch herzlich eingeladen.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Bundesministerin der Verteidigung am Tag der Deutschen Einheit zu Gast auf der Fregatte 'Schleswig-Holstein'" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Es stehen keine Parkplätze bereit. Es wird eine Sicherheitsüberprüfung vor Ort durchgeführt werden.

    Termin:

    Donnerstag, den 03. Oktober 2019.

    Eintreffen bis spätestens 06:45 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Am Ostseekai, Liegeplatz 28, Hafen Kiel (gegenüber Schloßgarten) Siehe beigefügtes PDF-Dokument.

    Programm:

    06:30 Uhr bis 06:45 Uhr

    Eintreffen Medienvertreter

    07:45 Uhr

    Eintreffen der Ministerin im Hafen Kiel (presseöffentlich)

    07:45 bis 07:55 Uhr

    Führungsgespräch (nicht presseöffentlich)

    08:00 Uhr bis 08:05 Uhr

    Große Flaggenparade (presseöffentlich)

    08:05 bis 08:10 Uhr

    Pressestatement

    08:10 bis 08:45 Uhr

    Frühstück im Hangar mit Besatzungsangehörigen (Schnittbilder zu Beginn - danach Ende des presseöffentlichen Teils)

    08:45 - 09:15 Uhr

    weitere Gespräche mit Besatzungsangehörigen

    09:15 bis 09:40 Uhr

    Schiffsführung (nicht presseöffentlich)

    anschl.

    Abreise Bundesministerin der Verteidigung

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 1. Oktober 2019, 20 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49 (0)381 802 51509 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51521/51522/51516
    E-Mail: markdopizpressearbeit@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Fregatte "Hessen" kehrt aus der Ägäis zurück

    Wilhelmshaven (ots) - Am Samstag, den 28. September 2019 um 10 Uhr, kehrt die Fregatte "Hessen" nach einem über fünfmonatigen Einsatz in der Ägäis in ihrem Heimathafen Wilhelmshaven zurück.

    Am 11. April hatte die "Hessen" unter dem Kommando von Fregattenkapitän Oliver Pfennig (44) Wilhelmshaven verlassen, um sich in der Ägäis der Standing Nato Maritime Group 2 (SNMG 2) anzuschließen. "In diesem politisch hochbrisanten Einsatz konnte Fregatte 'Hessen' als Führungsschiff und als VJTF-Einheit (Very High Readiness Joint Task Force) der NATO ihre Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen", erklärt der Kommandant. "Ich bin stolz auf die gesamte Leistung meiner Besatzung", so Pfennig weiter.

    Die Besatzung hatte während des Einsatzes mehrere Erlebnisse, die sie so schnell wohl nicht vergessen werden. Die Übergabe der Einsatzmedaillen fand beispielsweise vor der Kulisse der bekannten ägäischen Insel Santorin im Rahmen einer Besatzungsmusterung statt. Außerdem waren die mediterranen Häfen im Sommer, von Izmir bis Thessaloniki, stets ein Highlight und trugen zur Attraktivität des Einsatzes und der Seefahrt bei.

    Über 31.872,4 Seemeilen liegen hinter der Besatzung, die sich nun auf die gemeinsame Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden freuen darf.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Fregatte 'Hessen' kehrt aus der Ägäis zurück" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Samstag, den 28. September 2019. Eintreffen bis spätestens 9.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Freitag, den 27. September 2019, 11 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Kommandowechsel im 2. Fregattengeschwader der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven

    Wilhelmshaven (ots) - Am Freitag, den 27. September 2019 um 9 Uhr, übergibt Kapitän zur See Sven Oliver Beck (47) das Kommando über das 2. Fregattengeschwader der Einsatzflottille 2 an Fregattenkapitän Christian Scherrer (45). Die Zeremonie findet an Bord der Fregatte "Brandenburg" statt. Kapitän zur See Beck hatte am 21. März 2018 das Kommando über das 2. Fregattengeschwader, zu dem derzeit sieben Fregatten der Klassen 123 und 124 gehören, übernommen.

    "Meine Verwendung als Kommandeur des 2. Fregattengeschwaders geht zu früh zu Ende. Zumal ich mich, aufgrund meiner vorherigen Verwendungen, gerade diesem Geschwader sehr verbunden fühlte. Meine Soldatinnen und Soldaten haben mit großem persönlichen Engagement für die Einsatzbereitschaft unserer Schiffe im Heimathafen und auf See gekämpft. Es war mir eine Ehre, diese Männer und Frauen führen zu dürfen und damit Teil des kampfstärksten Geschwaders dieser Flotte gewesen zu sein", so Kapitän zur See Beck über die zurückliegende Zeit als Kommandeur.

    Sein Nachfolger wird Fregattenkapitän Christian Scherrer, der zuvor als Sprecher Marine beim Presse- und Informationsstab im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin eingesetzt war. "Nach über eineinhalb Jahren im Verteidigungsministerium bin ich nun froh und stolz, diese herausfordernde Aufgabe als Kommandeur des 2. Fregattengeschwaders übernehmen zu dürfen. Mit dieser Verwendung geht nach der Zeit als Kommandant ein weiterer Traum in Erfüllung. Die Besatzungen unserer Schiffe leisten täglich Außergewöhnliches für die Einsatzbereitschaft der Marine. Ich freue mich, nun Teil dieses tollen Teams zu sein," so Fregattenkapitän Scherrer.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Kommandowechsel im 2. Fregattengeschwader der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Freitag, der 27. September 2019. Eintreffen bis spätestens 08:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Freitag, den 27. September 2019, 07:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Kommandowechsel auf der Fregatte "Lübeck"

    Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 26. September 2019 um 10 Uhr, heißt es: Kommandowechsel auf der Fregatte "Lübeck". Fregattenkapitän Christoph Sallermann (45) übergibt das Kommando an Fregattenkapitän Mathias Rix (44), der derzeit schon Kommandant auf der Fregatte "Augsburg" ist. Die "Augsburg" ist bereits seit dem 30. Juni aus der Fahrbereitschaft und wird Ende des Jahres außer Dienst gestellt.

    "Die Verwendung als Kommandant war für mich persönlich der bisherige Höhepunkt meiner Laufbahn als Marineoffizier. Ich habe fast zwei Jahre - in multinationalen Übungen wie 'Andoya', 'Joint Warrior' und ganz besonders im letztjährigen Einsatz in der Ägäis - viele unvergleichliche Erfahrungen gemacht, die ich nicht vergessen werde. Mein persönlicher Dank gilt meiner Besatzung, die mich immer unterstützt hat und auf die ich mich allezeit zu 100% verlassen konnte. Es war mir eine Ehre die Frauen und Männer der 'Lübeck' führen zu dürfen", resümiert Sallermann seine Zeit als Kommandant. In Zukunft wird er als Referatsleiter für Personalentwicklung der Marine beim Personalmanagement der Bundeswehr in Köln tätig sein.

    Fregattenkapitän Mathias Rix, der als Kommandant mit der Fregatte "Augsburg" unter anderem den Einsatz EUNAVFOR MED Operation "Sophia" sowie das Flugkörperschießen in Schweden absolviert hat, wird mit der Übernahme der Fregatte "Lübeck" temporär gleich zwei Besatzungen führen. "Ich freue mich auf die ehrenvolle Aufgabe, auch das Kommando über die Fregatte 'Lübeck' zu übernehmen und damit weitere Seetage auf einem Schiff der Fregattenklasse F 122 verbringen zu dürfen", so Rix mit Blick auf die bevorstehende Zeit.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Kommandowechsel auf Fregatte 'Lübeck'" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 26. September 2019. Eintreffen bis spätestens 09:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 26. September 2019, 08:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

  • Kommandowechsel im Troßgeschwader der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven

    Wilhelmshaven (ots) - Am Mittwoch, den 25. September 2019 um 14 Uhr, übergibt Kapitän zur See André Dirks (52) das Kommando über das Troßgeschwader der Einsatzflottille 2 an Fregattenkapitän Thorsten Geldmacher (49). Kapitän zur See Dirks hat am 22. Juli 2017 das Kommando über das Troßgeschwader übernommen, zu dem Einsatzgruppenversorger, Tanker und Schlepper gehören. Die Zeremonie findet an Bord des Einsatzgruppenversorgers "Frankfurt am Main" statt und wird durch das Luftwaffenmusikkorps Münster musikalisch begleitet.

    "Sehr wehmütig, aber auch mit Stolz blicke ich auf die zurückliegenden 27 Monate meiner Kommandeurzeit zurück. Die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den drei militärisch und fünf zivil besetzten Einheiten meines Geschwaders hat mir sehr viel Freunde gemacht. Die mir unterstellten Einsatzgruppenversorger, Tanker und See- beziehungsweise Hochseeschlepper mit ihren hochmotivierten Besatzungen hatten in den zurückliegenden Monaten einen großen Anteil daran, dass Einsätze in den ständigen Einsatzverbänden und Unterstützungsleistungen für die Marine entsprechend durchgeführt werden konnten", blickt Kapitän zur See Dirks auf seine Zeit zurück. "Nun heißt es weiter nach vorne schauen, mit Priorität die älteren zivil besetzten Einheiten meines Geschwaders zeitnah durch moderne, den Erfordernissen angepasste Einheiten zu ersetzen, um auch zukünftig als 'Dienstleister für die Flotte' allen Herausforderungen gerecht zu werden", so Dirks weiter. Für ihn ändert sich der Weg zum Dienst kaum. Er bleibt in Wilhelmshaven und auch in der Einsatzflottille 2, wo er als Abteilungsleiter für Personal und Einsatzausbildung verantwortlich sein wird.

    Sein Nachfolger wird Fregattenkapitän Thorsten Geldmacher, der zuvor als Personalführer für Offiziere im Personalamt der Bundeswehr in Köln eingesetzt war. "In den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit, einen ersten Eindruck von einem ausgesprochen professionellen, motivierten und vielseitigen Geschwader zu gewinnen. Mein Dank gilt Kapitän zur See Dirks für seine hervorragende Arbeit und die Übergabe eines so gut aufgestellten Geschwaders. Bislang hatte ich in meiner Seefahrtszeit nur als 'Kunde' Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der Unterstützungseinheiten unserer Flotte zu erfahren und von ihr zu profitieren," so Fregattenkapitän Geldmacher.

    "Umso mehr freut es mich, jetzt auf die Seite des Dienstleisters zu wechseln und das unermüdliche Engagement und die Begeisterung für unsere gemeinsamen Aufgaben zu erleben. Uns erwarten vielfältige Herausforderungen, wie der Erhalt der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft bei weiterhin zahlreichen Einsatzverpflichtungen sowie die künftige Einführung neuer Einheiten in der Nachfolge der Betriebsstofftransporter Klasse 704. Ich bin jedoch überzeugt, dass wir gemeinsam diese vor uns liegenden Herausforderungen erfolgreich bewältigen werden. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, die Frauen und Männer des Troßgeschwaders kennenzulernen - am liebsten in See", so der neue Kommandeur weiter.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Kommandowechsel im Troßgeschwader der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Mittwoch, der 25. September 2019. Eintreffen bis spätestens 13:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 25. September 2019, 12:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

    Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell

Diese Seite teilen