• Leinen Los! Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" verlässt Wilhelmshaven in Richtung Ägäis

    Wilhelmshaven (ots) - Am Freitag den 17. Januar 2020 um 12 Uhr läuft die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" für rund drei Monate in Richtung Ägäis aus, um dort die Fregatte "Hamburg" in der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2) abzulösen. Diese ist Anfang September letzten Jahres in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Sie wird nach der Übergabe die Heimreise antreten und Anfang Februar in Wilhelmshaven zurückerwartet.

    "Nach einer fordernden Einsatzausbildung und der abschließenden Zertifizierung als 'einsatzklar' in Plymouth, Großbritannien im Dezember 2019 sind wir nun 'klar für alle Fahrtstufen'. Wir können als Fregatte 'Mecklenburg-Vorpommern' das machen wofür wir da sind. Natürlich lassen wir unsere Familien und Freunde zurück, aber es sind ja 'nur' drei Monate Abwesenheit geplant", so der Kommandant, Fregattenkapitän Torben Jürgensen (43).

    In der Ägäis erwartet die Besatzung und das Schiff die enge Zusammenarbeit mit türkischer und griechischer Küstenwache sowie der europäischen Agentur für Küstenwache und Grenzschutz (FRONTEX). Hierbei wird die Hauptaufgabe der Fregatte die Seeraumüberwachung sein.

    Ende April wird die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" in ihren Heimathafen nach Wilhelmshaven zurückkehren.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
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  • Mecklenburger führt Tender "Donau" und seine Besatzung in den NATO-Einsatz

    Warnemünde (ots) - Am Samstag, den 11. Januar 2019, um 15 Uhr wird der Tender "Donau" unter dem Kommando von Korvettenkapitän Bernd Abshagen (39) seinen Heimathafen Warnemünde verlassen, um sich für sechs Monate dem ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) anzuschließen.

    Zunächst wird die "Donau" nach Oslo in Norwegen verlegen, um dort den norwegischen Führungsstab an Bord aufzunehmen. Nachdem der Tender den Hafen von Oslo verlassen hat, beginnt der Transit in Richtung Nordsee. "Ich persönlich freue mich sehr mit der ,Donau' als Führungsplattform ein Teil des NATO Verbandes sein zu dürfen. Ich konnte mich in den zurückliegenden Monaten von der uneingeschränkten Leistungsfähigkeit und der sehr hohen Motivation meiner 66 Mann starken Besatzung überzeugen und bin überaus stolz, dieses ausgezeichnete Team in den Einsatz führen zu dürfen", so Korvettenkapitän Bernd Abshagen.

    "Unsere primäre Aufgabe während dieser einsatzgleichen Verpflichtung wird es sein, mit dem Fähigkeitsprofil eines Tenders einen Beitrag zur Sicherstellung der ständigen Einsatzbereitschaft des gesamten Minenabwehrverbandes zu leisten. Zum Erhalt der Einsatzbereitschaft werden innerhalb des Verbandes regelmäßig Übungen durchgeführt sowie an diversen internationalen Manövern teilgenommen. Darüber hinaus gehört die Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee zu einem der wesentlichen Aufgabenfelder des NATO-Minenabwehrverbandes, da auch heutzutage noch zahlreiche Munitionsreste aus den Weltkriegen eine Gefahr für die Seeschifffahrt sowie für die Meeresumwelt darstellen" so der Kommandant.

    Bereits über 200 Angehörige haben sich angemeldet um dabei zu sein, wenn der Tender und seine Besatzung ihren Heimathafen verlassen. "Viele Besatzungsangehörige der ,Donau' stammen aus der Region, weshalb wir sehr viele Gäste erwarten, was mich natürlich besonders freut und die tiefe Verbundenheit der 'Donau' zu Ihrer Heimatstadt Rostock widerspiegelt", erklärt Korvettenkapitän Abshagen.

    Geführt wird der NATO-Einsatz vom norwegischen Stabsoffizier Henning Knudsen-Hauge (42). Zu seinem Verband gehören neben dem deutschen Tender "Donau" bis zu zehn Minenabwehreinheiten aus den Mitgliedstaaten der NATO.

    Hintergrundinformationen

    Die NATO unterhält vier ständige maritime Einsatzverbände, die von den Mitgliedsstaaten mit Schiffen und Booten besetzt werden und gemeinsam mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die 2002 aufgestellten NATO-Eingreifkräfte NATO RESPONSE FORCE bilden. Die Einheiten in diesen Verbänden haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach entsprechenden NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung. Sie unterstehen dem Oberbefehl des NATO-Befehlshabers in Europa (Supreme Allied Commander Europe, SACEUR). Die NATO RESPONSE FORCE wurde auf Beschluss der Mitgliedsstaaten 2014 um eine als "Speerspitze" bekannte VERY HIGH READINESS JOINT TASK FORCE erweitert, zu der auch die maritimen Einsatzgruppen zählen. Die Zusammenziehung zu einer NATO RESPONSE FORCE dient außerdem der gemeinsamen Ausbildung und Qualifizierung, weshalb die Verbände regelmäßig an Manövern unter NATO-Führung oder auf Einladung einzelner Mitgliedsstaaten teil-nehmen. Die SNMCMG 1 operiert ganzjährig überwiegend in Nord- und Ostsee und angrenzenden Seegebieten. Der Verband hat den Auftrag, in See die Einsatzbereitschaft sicherzustellen und dabei alle Aspekte der Minenkampfführung zu trainieren. Sie demonstrieren die Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Allianz und vertiefen durch Hafenbesuche und Austauschprogramme die Kooperation mit Partnerstaaten.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin Mecklenburger führt Tender "Donau" und seine Besatzung in den NATO-Einsatz eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Samstag, den 11. Januar 2020. Eintreffen bis spätestens 13.50 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Rostock, Hohe Düne 30

    18119 Rostock (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Programm:

    bis 14.10 Uhr: Verabschiedung von den Angehörigen

    14.15 Uhr: Antreten

    14.20 Uhr: Ansprache / Verabschiedung durch den Kommandeur des Unterstützungsgeschwaders, Fregattenkapitän Torsten Eidam

    anschl.: Nationalhymne

    anschl.: Kommandant meldet sich ab und geht mit Holländischen Ehrenmarsch an Bord

    15:00: Manöveranpfiff / Ablegen

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 10. Januar 2020, 09.00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit, Außenstelle Warnemünde
    Tel.: +49 (0)381 636 2170
    E-Mail: markdopizastwarnemuende@bundeswehr.org

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  • NATO-Einsatzverbände - Minenjagdboot "Fulda" bis Sommer ins Mittelmeer

    Kiel (ots) - Am Mittwoch, dem 8. Januar 2020 wird das Minenjagdboot "Fulda" um 13 Uhr den Heimathafen Kiel verlassen. Das Boot untersteht in den kommenden fünfeinhalb Monaten dem Ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG2 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 2), den das Bündnis im Mittelmeer und im Schwarzen Meer einsetzt und der von den NATO-Partnern dauerhaft mit Schiffen und Booten besetzt wird.

    Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Mario Bewert (32) macht sich die rund 40-köpfige Besatzung zunächst auf den annähernd zwei Wochen dauernden Transit und wird sich Mitte Januar dem Verband anschließen. "Die wichtigste Aufgabe am Anfang wird es sein, dass sich die 'Fulda' schnell in die SNMCMG2 einreiht, um die Handlungsfähigkeit dieses Verbands als Teil der Eingreifkräfte NATO Response Force zu beweisen", betont Geschwaderkommandeur Fregattenkapitän Christian Meister (42). Die SNMCMG2 trainiert alle Aspekte der Minenkampfführung, ist mit Minenlegern, Minenabwehrfahrzeugen und Führungsschiffen in ständiger Einsatzbereitschaft.

    Das Minenjagdboot "Fulda" hat in den vergangenen Monaten ein forderndes Einsatzausbildungsprogramm absolviert. Die Besatzung wurde im Oktober durch das Minenabwehr-Zentrum MOST (Mine Countermeasure Vessels Operational Sea Training) der belgisch-niederländischen Minenkriegsschule als einsatzklar zertifiziert und hat zuletzt im November die ABC-Abwehrfähigkeitsüberprüfung in Kiel gemeistert. Mit der "Fulda" entsendet das 3.Minensuchgeschwader erneut und zuverlässig auf höchstem Standard ausgebildete Minenjäger zur NATO.

    Das Boot mit der Rumpfnummer M1058 ist ein Minenjagdboot der Frankenthal-Klasse. Diese Einheiten suchen mit Sonaranlagen unter Wasser nach Objekten und können sie mit ferngelenkten Drohnen identifizieren und zerstören. Wo die Technik an ihre Grenzen stößt, setzen die Jäger auch Minentaucher ein - beispielsweise in flachem Wasser, in Häfen, oder dort, wo Minen in der Nähe von Pipelines oder Unterwasserkabeln liegen. Zum Schutz vor dem Ansprechverhalten von Minen sind die Boote aus amagnetischem Stahl gefertigt und unterdrücken aktiv die Magnetfelder, die die eigenen elektronischen Anlagen erzeugen. Außerdem können sie auf extrem leise Schleichfahrt gehen und geben kaum Unterwasserschall ab. Die Boote können selbst Seeminen legen, um Wasserstraßen zu sperren oder eigene Gewässer gegen andere Schiffe zu schützen.

    Boot und Besatzung werden für die Dauer des NATO-Deployments dem Marinehauptquartier Allied Maritime Command in Northwood (Großbritannien) unterstellt. Sie werden kurz vor der Kieler Woche 2020 in Kiel zurückerwartet.

    Hintergrundinformationen

    Die NATO unterhält vier ständige maritime Einsatzverbände, die von den Mitgliedsstaaten mit Schiffen und Booten besetzt werden und gemeinsam mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die 2002 aufgestellten NATO-Eingreifkräfte NATO RESPONSE FORCE bilden.

    Die Einheiten in diesen Verbänden haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach entsprechenden NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung. Sie unterstehen dem Oberbefehl des NATO-Befehlshabers in Europa (Supreme Allied Commander Europe, SACEUR). Die NATO RESPONSE FORCE wurde auf Beschluss der Mitgliedsstaaten 2014 um eine als "Speerspitze" bekannte VERY HIGH READINESS JOINT TASK FORCE erweitert, zu der auch die maritimen Einsatzgruppen zählen.

    Die Zusammenziehung zu einer NATO RESPONSE FORCE dient außerdem der gemeinsamen Ausbildung und Qualifizierung, weshalb die Verbände regelmäßig an Manövern unter NATO-Führung oder auf Einladung einzelner Mitgliedsstaaten teilnehmen. Die SNMCMG 2 operiert ganzjährig überwiegend im Mittelmeer und angrenzenden Seegebieten. Der Verband hat den Auftrag, in See in Einsatzbereitschaft zu stehen und dabei alle Aspekte der Minenkampfführung zu trainieren. Sie demonstrieren die Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Allianz und vertiefen durch Hafenbesuche und Austauschprogramme die Kooperation mit Partnerstaaten.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "NATO-Einsatzverbände - Kieler Minenjagdboot 'Fulda' bis Sommer ins Mittelmeer" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Mittwoch den 8. Januar 2020. Eintreffen bis spätestens 12.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Hauptwache Marinestützpunkt Kiel, Schweriner Straße 17a, 24106 Kiel

    Programm:

    12:40 	3. Minensuchgeschwader tritt auf der Pier an
    anschl.	Verabschiedung durch Kommandeur 3. Minensuchgeschwader 

    13:00 Auslaufen Minenjagdboot "Fulda"

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 7. Januar 2020 um 13 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Kiel, Einsatzflottille 1
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
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  • Deutsche Marine - Segelausbildung auf der "Alexander von Humboldt II" hat begonnen

    Rostock (ots) - Am heutigen 3.Januar hat die Ausbildung neuer Offiziersanwärter der Deutschen Marine auf dem Segelschulschiff "Alexander von Humboldt II" begonnen. Den Segler der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) zu nutzen, ist eine Zwischenlösung, bis der Flotte das eigene Schulschiff "Gorch Fock" wieder zur Verfügung steht.

    Diese sogenannte seemännische Basisausbildung durchläuft die Crew des Jahrgangs 2019 der Marineschule Mürwik. Vorgesehen dafür sind fünf zweiwöchige Segeltörns der "Alexander von Humboldt II" mit je maximal 55 Marineangehörigen. Es werden 15 Soldatinnen und Soldaten der Stammcrew der "Gorch Fock" sowie 40 Offiziersschülerinnen und -schüler an Bord des Segelschiffes sein. Des Weiteren werden auch 24 Crewmitglieder der "Alexander von Humboldt II" an Bord sein. Das Training dauert bis zum 15. März und findet im Seegebiet um die Kanarischen Inseln und auf der Heimfahrt des Schiffs nach Bremerhaven statt.

    Zentraler Inhalt der Ausbildung der Offiziersanwärter wird dabei unter anderem sein, dass einzigartige Berufs- und Arbeitsumfeld "See" zu erleben, was in dieser Form und Intensität nicht auf modernen Motorschiffen, sondern nur auf Segelschiffen möglich ist. Als Lerneffekt damit verknüpft soll die Erkenntnis sein, welche Bedeutung der Zusammenhalt einer Schiffsgemeinschaft und ihr gemeinsames Handeln angesichts von Naturgewalten auf hoher See hat. Diese beiden zentralen Aspekte der Ausbildung gehen einher damit, dass die Kadetten elementare seemännische und meteorologische Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt bekommen.

    Die Marine hatte sich vergangenes Jahr dazu entschieden, diese Zwischenlösung zu nutzen, auch um die Fähigkeiten der Stammbesatzung des Marineschiffs und die Expertise zum Betreiben eines Segelschulschiffs zu erhalten. Bereits im November und Dezember 2019 segelte ein Teil der "Gorch Fock"-Stammcrew dafür auf der "Alexander von Humboldt II" mit, um die eigenen Fertigkeiten aufzufrischen. Die "Gorch Fock" soll ihren Ausbildungsbetrieb 2021 wiederaufnehmen.

    Hintergrundinformationen

    Die "Alexander von Humboldt II" ist über ihre Takelung als Bark in ihren Segeleigenschaften der gleich getakelten "Gorch Fock" sehr ähnlich. Vor diesem Hintergrund ist der zivile Segler auch die bestmögliche Alternative zum Marineschiff. Auch wenn ein deutlicher Größenunterschied zwischen den Schiffen besteht: Die "Alexander von Humboldt II" ist 65 Meter lang und hat eine Segelfläche von gut 1.400 Quadratmetern, die "Gorch Fock" ist 89 Meter lang bei über 2.000 Quadratmeter Segelfläche.

    Die Kadetten der Marine werden auf der "Alexander von Humboldt II" nicht nur an Deck, sondern auch in der Takelage ausgebildet. Dazu wurde an Bord des Schiffs ein sogenanntes Höhensicherungssystem nachgerüstet und durch den Germanischen Lloyd zertifiziert. Diese Einrichtung ist mit den an Bord der "Gorch Fock" vorhandenen Sicherheitsstandards weitgehend vergleichbar.

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  • Flugbetrieb der Bordhubschrauber Sea Lynx vorerst ausgesetzt

    Rostock (ots) - Die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten hat auch in der täglichen Nutzung von technischem Großgerät oberste Priorität. Die Marine verfügt über 22 Hubschrauber des Typ Sea Lynx, die hauptsächlich zur U-Boot Jagd eingesetzt werden.

    Im Zuge der technischen Überwachung der Luftfahrzeuge wurde eine Zunahme an metallischen Ablagerungen im Triebwerköl festgestellt. Als Ursache für die metallischen Ablagerungen wurde ein Bauteil im Triebwerk identifiziert, das nicht den Spezifikationen entspricht und damit einen höheren metallischen Abrieb erzeugt. Im schlechtesten Fall könnte dies zum Ausfall eines Triebwerks im Flug führen.

    Da derzeit nicht mit hinreichender Sicherheit festgestellt werden kann, welche Triebwerke der Sea Lynx davon betroffen sind, wurde aus Sicherheitsgründen der Flugbetrieb vorerst ausgesetzt.

    Die systembetreuende Industrie wurde aufgefordert, im Rahmen einer Analyse das damit verbundene Risiko zu bewerten und erforderliche Maßnahmen zur Mangelabstellung festzulegen, um die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft des Waffensystems Sea Lynx schnellstmöglich wiederherzustellen.

    Der Hubschrauber wird zurzeit nicht im Einsatz oder SAR-Dienst verwendet, sodass sich derzeit keine Auswirkungen auf den unmittelbaren Einsatzbetrieb ergeben. Die zeitliche befristete Aussetzung des Flugbetriebes mit Sea Lynx ist als Sicherheitsmaßnahme erforderlich, um jegliche Gefährdung für Mensch und Material auszuschließen.

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  • Zurück von der NATO: Minenjagdboot Weilheim vor Weihnachten zu Hause in Kiel

    Kiel (ots) - Am Freitag, den 13. Dezember 2019 um 10 Uhr, wird das Minenjagdboot "Weilheim" nach viereinhalb Monaten unter NATO-Kommando in den Heimathafen Kiel zurückkehren. Das Boot aus dem 3. Minensuchgeschwader hatte den Stützpunkt am 29. Juli 2019 verlassen und unterstand seitdem dem NATO-Minenabwehrverband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1).

    Nach einer verbandsinternen Ausbildungsphase Anfang August war die SNMCMG 1 zunächst in der westlichen Ostsee eingesetzt und nahm an dem von der Deutschen Marine geführten Ostseemanöver "Northern Coasts" teil. Manöver und Ausbildung sind aber nur eine Aufgabe des NATO-Verbands. Sie sichern die Seewege durch Präsenz und Minenabwehr und wurden auch zu HOD Operations eingesetzt - kurz für Historic Ordnance Disposal oder Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee. "Dabei identifizieren oder beseitigen wir Seeminen, Torpedos und Bomben aus den Weltkriegen oder dem Kalten Krieg, die bis heute eine Gefahr für die Seeschifffahrt darstellen", erklärte Weilheim-Kommandant Korvettenkapitän Sebastian Sauer (33) beim Auslaufen. Die SNMCMG 1 operierte für diese Altlastenbeseitigung im Fehmarnbelt, in polnischen, estnischen, lettischen und norwegischen Gewässern.

    Nach dem Jahreswechsel wird der Tender "Donau" des Unterstützungsgeschwaders in der zweiten Januarwoche die Nachfolge der "Weilheim" in der SNMCMG 1 antreten. Der Tender wird zunächst nach Oslo verlegt, wo er den Führungsstab des NATO-Verbands an Bord nimmt. Ihm wird im März das Minenjagdboot "Grömitz" aus dem 3.Minensuchgeschwader folgen. Anfang Januar wird ebenfalls das Kieler Minenjagdboot "Fulda" in den NATO-Verband im Mittelmeer SNMCMG 2 entsendet. Damit stellt die Deutsche Marine ununterbrochen und zuverlässig Schiffe und Boote für die beiden NATO-Minenabwehrbände.

    Hintergrundinformationen

    Die NATO unterhält vier ständige maritime Einsatzverbände, die von den Mitgliedsstaaten mit Schiffen und Booten besetzt werden und gemeinsam mit Luft- und Landstreitkräften sowie Spezialeinheiten die 2002 aufgestellten NATO-Eingreifkräfte NATO Response Force bilden.

    Die Einheiten in diesen Verbänden haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach entsprechenden NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung. Sie unterstehen dem Oberbefehl des NATO-Befehlshabers in Europa (Supreme Allied Commander Europe, SACEUR). Die NATO Response Force wurde auf Beschluss der Mitgliedsstaaten 2014 um eine als "Speerspitze" bekannte Very High Readiness Joint Task Force erweitert, zu der auch die maritimen Einsatzgruppen zählen.

    Die Zusammenziehung zu einer NATO Response Force dient außerdem der gemeinsamen Ausbildung und Qualifizierung, weshalb die Verbände regelmäßig an Manövern unter NATO-Führung oder auf Einladung einzelner Mitgliedsstaaten teilnehmen. Die SNMCMG 1 operiert ganzjährig überwiegend in Nord- und Ostsee und angrenzenden Seegebieten. Der Verband hat den Auftrag, in See in Einsatzbereitschaft zu stehen und dabei alle Aspekte der Minenkampfführung zu trainieren. Sie demonstrieren die Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Allianz und vertiefen durch Hafenbesuche und Austauschprogramme die Kooperation mit Partnerstaaten.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Zurück von der NATO: Minenjagdboot Weilheim vor Weihnachten zu Hause in Kiel" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Freitag, den 13. Dezember 2019. Eintreffen bis spätestens 9.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Hauptwache Marinestützpunkt Kiel, Schweriner Straße 17a, 24106 Kiel

    Programm:

    09:30 Uhr 3. Minensuchgeschwader tritt auf der Pier an

    10:00 Uhr Einlaufen Minenjagdboot Weilheim

    anschl. Begrüßung durch den Kommandeur 3.Minensuchgeschwader

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 12. Dezember 2019 um 13 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
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  • Neue Waffe, neues Schiff - Und neuer Chef im Zentrum Einsatzprüfung

    Eckernförde (ots) - Neue Waffe, neues Schiff - Und neuer Chef im Zentrum Einsatzprüfung

    Eckernförde - Das Zentrum Einsatzprüfung der Deutschen Marine bekommt einen neuen Kommandeur. Am 29. November 2019 übergibt Kapitän zur See Joachim Brune (54) das Kommando über das in der Marine einzigartige Zentrum an Kapitän zur See Jörg Dieter Lorentzen (53). Der wechselt aus dem Kommando Informationstechnik der Bundeswehr in Bonn an die Küste. Kapitän Brune wird Abteilungsleiter Unterwasserseekrieg im Stab der Einsatzflottille 1 der Deutschen Marine in Kiel. Der Kommandeur des Marineunterstützungskommandos, Flottillenadmiral Lars Holm, wird das Zeremoniell leiten.

    Einsatzprüfung, Waffenübung, Technische Analyse - dafür sind in dem Verband auf Bataillonsebene rund 70 Soldaten und Angestellte da. Erfahrene Soldaten aus dem Marineoperationsdienst sind darunter, Mathematiker, Ingenieure und Physiker. Sie sind ein Instrument der Qualitätssicherung, testen unter Einsatzbedingungen, ob neue oder verbesserte Schiffe, Geräte und Waffen den Anforderungen entsprechen. Sie sind die personifizierte Bewertungskompetenz der Marine dafür, ob ein Waffensystem oder eine Komponente jenseits der technischen Spezifikationen auch den taktischen Einsatzzweck erfüllen oder integriert werden kann.

    "Uns interessiert, ob das Material, die Waffe, das Schiff so funktioniert, wie die Marine das will", erklärt Kapitän Brune. "Ob beispielsweise bei einem Flugkörper die Wirkungskette von Zielauffassung durch eine Radaranlage, über die Weitergabe an ein Feuerleitsystem bis zur Wirkung im Ziel so abläuft, dass die Truppe ihn einsetzen kann. Dazu braucht es das Zusammenspiel von Ingenieuren, Wissenschaftlern und erfahrenen Marinesoldaten. Denn wie schon unser Motto auf einem Schild über dem Haupteingang der Dienststelle aussagt: Wir sind der Einsatzfähigkeit der Marine verpflichtet", erläutert er weiter.

    Wo also die Marine ein neues Schiff in Dienst stellt, Flugkörper erneuert, ganze Führungssysteme von Schiffen renoviert oder einen Unterwasser-Scooter für die Kampfschwimmer erwirbt, da sind die Einsatzprüfer mit im Boot namens Abnahmekommission. Erst wenn sie nicken, wird ein Projektleiter in der Rüstungsbehörde der Bundeswehr eine Nutzungsgenehmigung erteilen. Dazu arbeiten die Wehrtechnische Dienststelle 71 in Eckernförde und das Zentrum Einsatzprüfung ganz eng zusammen.

    Die Eckernförder Spezialisten bereiten außerdem die Schießvorhaben der Marine vor, begleiten sie und werten Telemetrie und Einsatzdaten der Waffen und Anlagen aus. Das betrifft zum Beispiel den im Mai erstmalig bei einem Truppenschießen eingesetzten landzielfähigen Seezielflugkörper RBS 15 (Robotsystem 15) oder die neueste Generation des Nahbereichs-Verteidigungsflugkörpers Rolling Airframe Missile, den fast alle Einheiten der Marine verwenden. Nicht zuletzt steuert das Zentrum die Szenarien und die Ausbildung der Marine im "unsichtbaren" Elektronischen Kampf in der Kieler und Eckernförder Bucht.

    Hintergrundinformationen

    Das Zentrum Einsatzprüfung untersteht dem Marineunterstützungskommando (Wilhelmshaven), arbeitet aber eng mit der Wehrtechnischen Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen zusammen. Diese zivile Dienststelle der Bundeswehr-Rüstungsbehörde liegt ebenfalls in Eckernförde. Sie ist verantwortlich für wehrtechnische und wehrwissenschaftliche Erprobungen und Versuche von maritimen Waffensystemen und Geräten - sozusagen die Typprüfung. Aufgrund einer bilateralen Vereinbarung stellen Zentrum Einsatzprüfung und Wehrtechnische Dienststelle integrierte Teams, die Funktionsfähigkeit und militärische Nutzbarkeit von Anlagen, Komponenten, Waffen und Einheiten gemeinsam bewerten. Das Zentrum Einsatzprüfung ist aus dem Kommando Truppenversuche Marine hervorgegangen. Zunächst war das Zentrum ab 2012 eine Abteilung im Marineunterstützungskommando, bevor es im April 2018 als eigenständiges Bataillon aufgestellt wurde, um Prozesse und Dienstwege zu optimieren.

    Das Zentrum Einsatzprüfung kümmert sich momentan vor allem um die Erprobung der neuesten in Dienst gestellten Fregatte der Marine "Baden-Württemberg" (F125) und die Funktionsnachweise der Schwesterschiffe "Sachsen-Anhalt" und "Nordrhein-Westfalen", um die Prüfung der Minenjagdboote, die zu kombinierten Plattformen für die Steuerung ferngelenkter Räumboote umgebaut wurden (MJ332CL), um die Erneuerung von Sensoren und Hardware auf den Fregatten der Sachsen-Klasse (F124) und der Brandenburg-Klasse (F123) oder um das aus fünf Einheiten bestehende zweite Los der Korvetten der Braunschweig-Klasse (K130). Außerdem werden die beiden Flugkörper-Waffenübungen der Marine im kommenden Jahr vorbereitet und begleitet.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Termin "Neue Waffe, neues Schiff - Und neuer Chef im Zentrum Einsatzprüfung" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Freitag, den 29. November 2019 um 10 Uhr, Eintreffen bis spätestens 9.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Eckernförde, Am Ort 6, 24340 Eckernförde(Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 28. November 2019 um 12 Uhr beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Kiel, Einsatzflottille 1
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

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  • Neuer Kommandant auf der Brücke des Einsatzgruppenversorgers "Frankfurt am Main"

    Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 21. November 2019 um 10 Uhr, erhält der Einsatzgruppenversorger (EGV) "Frankfurt am Main" einen neuen Kommandanten. Nach rund drei Jahren wird Fregattenkapitän Carsten Kauke (46) nun von Fregattenkapitän Hanno Weisensee (43) abgelöst.

    Im Oktober 2016 übernahm Fregattenkapitän Kauke das Kommando über den Einsatzgruppenversorger der Klasse 702. "Für mich waren es drei spannende Jahre mit vielen tollen Erinnerungen, die ich meiner Besatzung zu verdanken habe. Eine Zeit, die ich nicht missen möchte", so der scheidende Kommandant über seine Zeit auf der Brücke der "Frankfurt am Main". Zukünftig wird er als Referent im Bundesministerium für Verteidigung im Bereich der Logistik tätig sein.

    Neuer Kommandant wird Fregattenkapitän Weisensee. Er wechselt von der Führungsakademie der Bundeswehr auf die Brücke des Troßschiffes. "Für jeden Marineoffizier stellt die Übernahme des Kommandos über eine schwimmende Einheit der Marine einen besonderen Höhepunkt in seiner dienstlichen Laufbahn dar. Das ist bei mir nichts Anderes. Ich hatte das große Glück, das ich Anfang November im Rahmen einer Seefahrt bereits einige Tage an Bord der 'Frankfurt am Main' verbringen und so Schiff und Besatzung kennenlernen durfte. Ich freue mich auf die bevorstehende Aufgabe, auch wenn diese zunächst von einer langen Instandsetzungs- und Modernisierungsphase bestimmt sein wird. Aber auch diese Phasen gehören zum Lebenszyklus eines Schiffes dazu. Unser Ziel muss es daher sein, am Ende dieser Phase ein Schiff in hervorragendem Zustand bereitzustellen, dass die gestellten Aufgaben meistert. Ich bin mir sicher, dass die Besatzung alles daransetzen wird, um genau dies zu erreichen und ihre 'Frankfurt am Main' möglichst erfolgreich durch die Werftphase zu bringen", so der neue "Alte" mit Blick auf seine bevorstehende Zeit als Kommandant.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Neuer Kommandant auf der Brücke des Einsatzgruppenversorgers 'Frankfurt am Main'" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 21. November 2019.

    Eintreffen bis spätestens 09:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 20. November 2019, 14:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
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  • Jahresbericht zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht

    Rostock (ots) - Am Dienstag, den 12. November 2019, wurde der Jahresbericht "Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland 2019" im Rahmen der Maritime Convention in Berlin vorgestellt.

    Der jährliche Bericht zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland erscheint zum 32. Mal unter der Federführung des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause (63). "Die Deutsche Marine leistet einen einzigartigen und unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der freien Seewege und ist ein wesentlicher Garant unseres Wohlstands. Neben dem Schutz der Seehandelswege und dem internationalen Krisenmanagement erfährt zudem die Landes- und Bündnisverteidigung seit 2014 wieder eine gleichrangige Bedeutung. Diese größte Aufgabenvielfalt ihrer Geschichte erfüllt die Marine mit der kleinsten Flotte seit ihrer Gründung - derzeit 46 Einheiten. Es ist daher von Bedeutung, dass wir die eingeleitete Modernisierung und den Aufwuchs der Marine weiter konsequent und mit vollem Einsatz verfolgen, um das breiter gewordene Aufgabenspektrum im vollen Umfang erfüllen zu können", so Vizeadmiral Krause.

    Auf den 272 Seiten befinden sich beispielsweise Informationen zu neuesten maritimen Entwicklungen, zum Welthandel, zur Welthandelsflotte und zur deutschen maritimen Wirtschaft. Im Mittelpunkt des Berichts stehen die Fakten zur maritimen Abhängigkeit Deutschlands.

    Der Bericht steht ab sofort kostenlos zum Download unter www.marine.de zur Verfügung.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51521/51522/51516
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  • Augen unter Wasser - Kieler Minensuchgeschwader eröffnet "Showroom Minenabwehr"

    Kiel (ots) - Am Mittwoch, den 13.November 2019 um 10 Uhr, eröffnet das in Kiel beheimatete 3.Minensuchgeschwader einen ständigen "Showroom Minenabwehr" im Marinestützpunkt in der Wik.

    Das Besucherzentrum des Geschwaders zieht im Offizierheim des Stützpunktes ein und ist ab 21. November 2019 für die Öffentlichkeit zugänglich. Von der Operation "Südflanke" im Persischen Golf 1990 / 1991 bis zu heutigen Ostseemanövern wie "Northern Coasts" sind die deutschen Minenstreitkräfte im Einsatz und erklären fortan anschaulich, worauf es bei der Minenabwehr ankommt und welche Gefahr unter Wasser für die Schifffahrt lauert. Der Leiter des Einsatzausbildungszentrums Minenabwehreinheiten, Fregattenkapitän Arne Müller, wird die Ausstellung eröffnen.

    Die Ausstellung erklärt die Minenkriegführung, das Leben an Bord der Minenabwehrboote und macht den Dienst der Soldaten auf See erlebbar. Erläuterungen, Exponate und digitale Inhalte sind so abgestimmt, dass sich die Besucher mit Waffen und Technik des Geschwaders und dem Ablauf der Minenabwehr auseinandersetzen können.

    Die Ausstellung kann donnerstags um 10 Uhr ohne Anmeldung besucht werden. An der Wache des Marinestützpunktes Kiel muss dafür ein Ausweis hinterlegt werden. Führungen an anderen Terminen können mit dem Zentralbüro des 3.Minensuchgeschwaders unter der Telefonnummer 0431 71745 1636 vereinbart werden. Die Ausstellung ist so konzipiert, dass sie in Roadie-Boxen verpackt, transportiert und an anderen Ausstellungsorten aufgebaut werden kann. Sie wurde konzipiert von "Signatur Umweltmedien" in Göttingen-Weende.

    Hintergrundinformationen

    Die deutschen Minenstreitkräfte schützen Seeverbindungen und Küstengewässer. Überall, wo Seestreitkräfte zum Einsatz kommen, können Minen die eigenen Schiffe bedrohen. Das Kieler 3.Minensuchgeschwader ist der einzige Verband der Bundeswehr, der auf die Beseitigung dieser Unterwasser-Kampfmittel spezialisiert ist.

    Das Geschwader setzt dazu Minenjagdboote ein, die Minen mit Unterwasserdrohnen aufspüren und zerstören können. Drei dieser Boote lenken außerdem ferngesteuerte Simulationsboote, die Schall- und Magnetfeldsignaturen großer Schiffe ins Wasser strahlen und Minen so zur Detonation bringen. Zwei der Boote sind auf den Einsatz größerer Einsatzgruppen von Minentauchern ausgelegt; diese Spezialisten des Seebataillons werden überall da gebraucht, wo die Technik an ihre Grenzen stößt. Zum Beispiel in flachen Gewässern, bei schlechten Sonarbedingungen, an Pieranlagen oder dort, wo Minen nicht gesprengt werden können, weil sie in der Nähe kritischer Infrastruktur wie Unterwasserkabeln liegen. Die Boote des Geschwaders können außerdem selbst Minen legen und damit Seegebiete sperren oder eigene Häfen schützen.

    Unterwasserminen können von fast jedem Überwasserfahrzeug, von Ubooten und aus der Luft gelegt werden und haben besondere Bedeutung dort, wo der Zugang zu Seegebieten eingeschränkt oder verhindert werden soll. Sie sperren Seewege beziehungsweise erzielen sie, dass der Schiffsverkehr Routen, Passagen oder Häfen nicht mehr nutzen kann oder will. Der Einsatz weniger Minen kann wirtschaftliche und gesellschaftliche Kreisläufe ganzer Volkswirtschaften zum Erliegen bringen. Sie sind besonders effektiv in geringen Wassertiefen, wie sie in Nord- und Ostsee zu finden sind.

    Minen wurden in den Kriegen und Konflikten der vergangenen Jahrzehnte eingesetzt und liegen bis heute zu Tausenden Tonnen auf dem Meeresboden. Durch den oft unklaren Zustand der Zündsysteme sind sie eine unkalkulierbare Gefahr für die Schifffahrt. Außerdem setzen die vor sich hin rottenden Gefäße über Jahrzehnte giftige Gemische in die Umwelt frei, die die Flora und Fauna unter Wasser schädigen können. Genauso kommen Minen in heutigen Konflikten zum Einsatz, wie zum Beispiel im südöstlichen Mittelmeer vor Libyen oder im Roten Meer vor Jemen.

    Im Kieler 3. Minensuchgeschwader, das den prägnanten Elchkopf als Wappen führt, dienen etwa 800 Soldaten an Bord der Boote, im Stab und im Einsatzausbildungszentrum. Das Geschwader stellt dauernd und zuverlässig Boote für die beiden Ständigen NATO-Minenabwehrverbände in den Gewässern rund um Europa. Diese maritimen Einsatzgruppen gehören zu der als "NATO-Speerspitze" bekannten Very High Readiness Joint Task Force oder kurz VJTF der Allianz. Die See-, Luft- und Landstreitkräfte sowie Spezialeinheiten dieser Eingreifkräfte haben ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm absolviert und sind auf hohem Ausrüstungs- und Ausbildungsstand. Sie können nach NATO- und nationalen Beschlüssen schnell verlegt werden und stehen für Operationen im Rahmen des Krisenmanagements genauso zur Verfügung wie für Maßnahmen der kollektiven Verteidigung.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Termin "Augen unter Wasser - Kieler Minensuchgeschwader eröffnet Showroom Minenabwehr" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Mittwoch, den 13. November 2019 um 10 Uhr.

    Eintreffen bis spätestens 9.40 Uhr.

    Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Schweriner Str. 17, 24106 Kiel

    (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 12. November 2019 um 12 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Telefon: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

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  • Vereidigung und Feierliches Gelöbnis am Gründungstag der Bundeswehr in Plön

    Plön (ots) - "Unsere Soldatinnen und Soldaten kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Deshalb gehört die Bundeswehr erkennbar und sichtbar in die Mitte unserer Gesellschaft, in die Mitte unserer Städte und Gemeinden. Das ist ein starkes Signal und ein starkes Zeichen der Anerkennung für unsere Soldatinnen und Soldaten", betonte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (57) bereits am 24. Juli 2019 in ihrer Regierungserklärung.

    Die Marineunteroffizierschule ist am Dienstag dem 12. November 2019, Gastgeber für die Vereidigung und das feierliche Gelöbnis von rund 220 Soldaten in Schleswig-Holstein. In jedem Bundesland sollen fortan zum Gründungstag der Bundeswehr Vereidigungen, Gelöbnisse und Festveranstaltungen stattfinden.

    Die Zeremonie beginnt um 16.30 Uhr, wenn die Soldatinnen und Soldaten auf dem Vorplatz des Schlosses angetreten sein werden. Sie kommen von der Marineunteroffizierschule Plön, von der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Appen und von der Schule für Strategische Aufklärung der Bundeswehr in Flensburg. Angehörige der Soldaten und geladene Gäste werden der Zeremonie beiwohnen. Das Marinemusikkorps Kiel begleitet sie musikalisch.

    Der Kommandeur der Marineunteroffizierschule, Kapitän zur See Matthias Kähler, wird die Soldatinnen und Soldaten sowie die Gäste begrüßen. Die Festreden halten der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther, und der Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Gerd Hoofe. Vizeadmiral Rainer Brinkmann vertritt das Marinekommando; er ist der Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte.

    Hintergrundinformationen:

    Die Bundesministerin der Verteidigung will mit Vereidigungen, Gelöbnissen und anderen Festveranstaltungen den Gründungstag der Bundeswehr am 12. November als festen öffentlichen Termin etablieren, um der Gesellschaft den Auftrag der Bundeswehr und die Verankerung der Streitkräfte in der Gesellschaft zu verdeutlichen.

    Die Marineunteroffizierschule untersteht dem Marinekommando, ebenso wie die Marinetechnikschule, die Marineoperationsschule und die Marineschule Mürwik. In den Aufbaujahren der damaligen Bundesmarine fand die Unteroffizierausbildung zunächst in Cuxhaven, dann in Brake und später in Eckernförde statt. Am 27. September 1960 schließlich zogen die Soldaten in die Ruhleben-Kaserne ein. Seitdem bildet die Marine ihre Maaten- und Bootsmannsschüler in Plön aus und vermittelt methodische, militärische und charakterliche Schlüsselqualifikationen, die sie als Vorgesetzte in ihrem Dienst benötigen werden.

    Während angehende Maate ihre Grundausbildung vorher an der Marinetechnikschule oder der Marineoperationsschule absolvieren, beginnen künftige Bootsleute ihre Laufbahn schon mit der Grundausbildung in Plön. Nach einem vierwöchigen Praktikum vorzugsweise in der Flotte schließt sich die Vorgesetztenausbildung an. Danach werden die späteren Bootsleute in anderen Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr fachlich qualifiziert.

    Die Marineunteroffizierschule unterstützt außerdem die Marineschule Mürwik in der Grundausbildung angehender Marineoffiziere und führt die infanteristische Basisausbildung aller Kadetten am Standort Putlos durch. Daneben leistet sie Einsatz- und Schießausbildung, stellt die Grundausbildung aller künftigen Marineinfanteristen sicher und ist verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung aller Laufbahngruppen der Marine in diesem Bereich.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum "Vereidigung und Feierliches Gelöbnis am Gründungstag der Bundeswehr in Plön" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Dienstag, den 12.November 2019. Eintreffen bis spätestens 16.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht möglich.

    Ort:

    Schloss Plön, 24306 Plön

    Programm:

    15.50 Uhr Einmarsch der Truppen

    16.15 Uhr Einnehmen der Plätze

    16.30 Uhr Eintreffen der Ehrengäste, Beginn der Zeremonie

    17.30 Uhr Ende der Zeremonie

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Montag, den 11. November 2019 um 15.00 Uhr unter der Fax-Nummer +49 (0)4522 765 3309 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presseoffizier Marineunteroffizierschule
    Kapitänleutnant Focke
    Tel.: +49 (0)4522 765 3512
    E-Mail: muspresseoffizier@bundeswehr.org

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  • Vereidigung und Feierliches Gelöbnis am Gründungstag der Bundeswehr in Parow

    Parow (ots) - "Unsere Soldatinnen und Soldaten kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Deshalb gehört die Bundeswehr erkennbar und sichtbar in die Mitte unserer Gesellschaft, in die Mitte unserer Städte und Gemeinden. Das ist ein starkes Signal und ein starkes Zeichen der Anerkennung für unsere Soldatinnen und Soldaten", betonte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (57) bereits am 24. Juli 2019 in ihrer Regierungserklärung.

    Am Dienstag, den 12. November 2019 um 11.30 Uhr, legen 250 Rekruten der Marinetechnikschule (MTS) ihr Gelöbnis beziehungsweise ihren Eid auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab. Darunter sind auch 29 weibliche Soldaten und erstmalig für die MTS auch ca. 30 Heeresuniformträger, die ihre Grundausbildung in Parow absolvieren. Die Festrede wird Herr Lorenz Caffier (64), stellvertretender Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommers, halten. Herr Benedikt Zimmer (58), Staatssekretär für Rüstung im Bundesministerium der Verteidigung, wird die Gelöbnisrede ergänzen.

    Am 12. November 1955 wurde die Bundeswehr gegründet. Zum 64. Jahrestag der Bundeswehr finden deutschlandweit öffentliche Gelöbnisse statt. Um die Mittagstunden werden die Soldaten den Alten Markt mit seinen historischen Gebäuden einrahmen. Das Heeresmusikkorps aus Neubrandenburg wird für die musikalische Untermalung des Festaktes sorgen. Neben den Angehörigen der Rekruten werden zahlreiche Gäste aus Politik, Militär, Wirtschaft und der Bürgerschaft erwartet.

    Nach diesem Zeremoniell wird der Kommandeur der Marinetechnikschule, Kapitän zur See Oliver Jülke (55), traditionsgemäß die Mutter eines Rekruten mit der weitesten Anreise ehren. Frau Salwa Buroody-Trudel reist für ihren Sohn, Karim Trudel, aus Sheikh Zayed (Ägypten) etwa 5.080 Kilometer in den Nordosten Deutschlands, um dem feierlichen Ereignis beizuwohnen. Sie bekommt vor angetretener Front ein Geschenk überreicht. Matrose Jens Brandt wird stellvertretend für alle Rekruten des aktuellen Quartals einen Erinnerungsstein aus Messing übergeben bekommen. Dieser wird später in der Zuwegung zu den Gebäuden der Grundausbildung eingelassen.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Vereidigung und Feierliches Gelöbnis am Gründungstag der Bundeswehr in Parow" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Dienstag, den 12. November 2019. Eintreffen bis spätestens 11.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort: Alter Markt, 18439 Stralsund

    Programm:

    11.15 Uhr Einmarsch der Inspektionen

    11.25 Uhr Moderationsbeitrag

    11.30 Uhr Beginn der Veranstaltung

    ca. 12.45 Uhr Ende der Zeremonie

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Wochentag, den 11. November 2019, 14 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49 (0) 3831 68 2029 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Außenstelle Parow
    Tel.: +49 (0)3831 68 2027
    E-Mail: markdopizastparow@bundeswehr.org

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  • REMINDER - CHANCOM 2019 - Frischer Wind für ein strategisches Seegebiet

    Rostock (ots) - Das NATO-Admiralsgremium für Nordsee und Englischen Kanal CHANCOM will sich neu aufstellen. Die Region hat wieder strategisches Gewicht für die Landes- und Bündnisverteidigung.

    "In weiser Voraussicht haben wir CHANCOM nach Ende des Kalten Krieges beibehalten", sagt Vizeadmiral Andreas Krause. Heute erhält das Channel Committee der NATO, kurz CHANCOM, wieder größeres Gewicht, denn Nordsee und Englischer Kanal haben wegen der Rückbesinnung auf die Landes- und Bündnisverteidigung wieder an strategischer Bedeutung gewonnen - als Tor zur Ostsee. Diese Entwicklung hat mittlerweile die Nordflanke der NATO bis nach Polen und ins Baltikum verlängert.

    Hier liegt einer der Schwerpunkte der Landes- und Bündnisverteidigung, der bis über den Atlantik zurückreicht. Über die Nordflanke der Allianz werden im Verteidigungsfall Truppen- und Materialtransporte auch durch die Deutsche Marine eskortiert, um die alliierten Streitkräfte in Europa zu versorgen und zu verstärken.

    Durch die Nordsee und den Englischen Kanal verlaufen immens wichtige Seewege. Europas größte Häfen liegen an der Nordsee: 14,5 Millionen Zwanzig-Fuß-Standardcontainer wurden 2018 in Rotterdam an der Mündung des Rheins umgeschlagen, 11 Millionen in Antwerpen, 9 Millionen in Hamburg an der Elbe und 5,5 Millionen in Bremerhaven. Diese vier Handelsplätze des Kontinents sind von strategischer Bedeutung - im Frieden wie in Krise und Krieg.

    Die Expertenrunde der NATO, die sich mit diesem Seegebiet befasst, ist bis heute CHANCOM. Dieses Konsultationsgremium der fünf Marinechefs aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Deutschland und den Niederlanden besteht seit über 60 Jahren. Italien, Portugal und Spanien haben mittlerweile Beobachterstatus. Seit November letzten Jahres steht ihm der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, vor. Jährlich wechselt der Vorsitz und seine Mitglieder treffen sich zum Austausch, letztes Jahr im belgischen Antwerpen. Dieses Jahr sehen sie sich an der Elbe, am 6. und 7. November in Hamburg.

    Am Donnerstag, den 7. November 2019, findet die formale Unterzeichnung der Vereinbarung statt. Danach gibt es die Möglichkeit, Fotos mit den Beteiligten zu machen und O-Töne einzufangen.

    Hintergrundinformationen

    Den Seeweg zu Europas größten Häfen durch Nordsee und Englischen Kanal zu schützen, war in Zeiten das Kalten Krieges Aufgabe eines der drei wichtigsten Hauptquartiere der NATO, des Allied Command Channel. 1952 aufgestellt umfasste sein Verantwortungsbereich die südliche Nordsee und den Englischen Kanal. Der Seeweg zwischen Frankreich und Großbritannien bis nach Antwerpen, Rotterdam und Bremerhaven war die wesentliche Route für Verstärkung aus den USA für seine westeuropäischen Verbündeten, und er ist bis heute die schlagende Pulsader von Europas Handel mit der Welt.

    Das Hauptquartier des Alliierten Kanalkommando lag in Northwood bei London. Eng verzahnt mit den britischen, französischen, belgischen, niederländischen und westdeutschen Seestreitkräften in der Region standen ihm Seefernaufklärer, Jagdbomber und Minenabwehrboote direkt zur Verfügung. Die Bundesmarine stellte jedes Jahr eines ihrer Minensuchboote für die STANAVFORCHAN, die "Standing Naval Force Channel", ab. Nach dem Ende der Block-Konfrontation löste sich der Warschauer Pakt auf, und in der Folge auch die NATO 1994 das Allied Command Channel. Was blieb, war das Beratungsgremium CHANCOM - und die enge Kooperation der verbündeten Flotten. Weiterhin entsendet die Deutsche Marine regelmäßig ein Minenjagdboot oder ein Versorgungsschiff zur Standing NATO Mine Countermeasures Group 1, Nachfolger der STANAVFORCHAN des Kalten Krieges. Vor der Straße von Dover lernen deutsche Minenjäger ihr Handwerk beim sogenannten "Mine countermeasures vessels Operational Sea Training" der belgischen und niederländischen Marine. Vor der englischen Kanalküste trainieren deutsche Fregatten, Korvetten und Einsatzgruppenversorger im "German Operational Sea Training" der Royal Navy.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "CHANCOM 2019 - Frischer Wind für ein strategisches Seegebiet" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 7. November 2019.

    Eintreffen bis spätestens 12 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Internationales Maritimes Museum, Kaispeicher B, Koreastr. 1 20457 Hamburg

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 6. November 2019, 12:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49 (0)381 802 51509 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51521/51522/51516
    Email: markdopizpressearbeit@bundeswehr.org

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  • CHANCOM 2019 - Frischer Wind für ein strategisches Seegebiet

    Rostock (ots) - Das NATO-Admiralsgremium für Nordsee und Englischen Kanal CHANCOM will sich neu aufstellen. Die Region hat wieder strategisches Gewicht für die Landes- und Bündnisverteidigung.

    "In weiser Voraussicht haben wir CHANCOM nach Ende des Kalten Krieges beibehalten", sagt Vizeadmiral Andreas Krause. Heute erhält das Channel Committee der NATO, kurz CHANCOM, wieder größeres Gewicht, denn Nordsee und Englischer Kanal haben wegen der Rückbesinnung auf die Landes- und Bündnisverteidigung wieder an strategischer Bedeutung gewonnen - als Tor zur Ostsee. Diese Entwicklung hat mittlerweile die Nordflanke der NATO bis nach Polen und ins Baltikum verlängert.

    Hier liegt einer der Schwerpunkte der Landes- und Bündnisverteidigung, der bis über den Atlantik zurückreicht. Über die Nordflanke der Allianz werden im Verteidigungsfall Truppen- und Materialtransporte auch durch die Deutsche Marine eskortiert, um die alliierten Streitkräfte in Europa zu versorgen und zu verstärken.

    Durch die Nordsee und den Englischen Kanal verlaufen immens wichtige Seewege. Europas größte Häfen liegen an der Nordsee: 14,5 Millionen Zwanzig-Fuß-Standardcontainer wurden 2018 in Rotterdam an der Mündung des Rheins umgeschlagen, 11 Millionen in Antwerpen, 9 Millionen in Hamburg an der Elbe und 5,5 Millionen in Bremerhaven. Diese vier Handelsplätze des Kontinents sind von strategischer Bedeutung - im Frieden wie in Krise und Krieg.

    Die Expertenrunde der NATO, die sich mit diesem Seegebiet befasst, ist bis heute CHANCOM. Dieses Konsultationsgremium der fünf Marinechefs aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Deutschland und den Niederlanden besteht seit über 60 Jahren. Italien, Portugal und Spanien haben mittlerweile Beobachterstatus. Seit November letzten Jahres steht ihm der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, vor. Jährlich wechselt der Vorsitz und seine Mitglieder treffen sich zum Austausch, letztes Jahr im belgischen Antwerpen. Dieses Jahr sehen sie sich an der Elbe, am 6. und 7. November in Hamburg.

    Hintergrundinformationen

    Den Seeweg zu Europas größten Häfen durch Nordsee und Englischen Kanal zu schützen, war in Zeiten das Kalten Krieges Aufgabe eines der drei wichtigsten Hauptquartiere der NATO, des Allied Command Channel. 1952 aufgestellt umfasste sein Verantwortungsbereich die südliche Nordsee und den Englischen Kanal. Der Seeweg zwischen Frankreich und Großbritannien bis nach Antwerpen, Rotterdam und Bremerhaven war die wesentliche Route für Verstärkung aus den USA für seine westeuropäischen Verbündeten, und er ist bis heute die schlagende Pulsader von Europas Handel mit der Welt.

    Das Hauptquartier des Alliierten Kanalkommando lag in Northwood bei London. Eng verzahnt mit den britischen, französischen, belgischen, niederländischen und westdeutschen Seestreitkräften in der Region standen ihm Seefernaufklärer, Jagdbomber und Minenabwehrboote direkt zur Verfügung. Die Bundesmarine stellte jedes Jahr eines ihrer Minensuchboote für die STANAVFORCHAN, die "Standing Naval Force Channel", ab. Nach dem Ende der Block-Konfrontation löste sich der Warschauer Pakt auf, und in der Folge auch die NATO 1994 das Allied Command Channel. Was blieb, war das Beratungsgremium CHANCOM - und die enge Kooperation der verbündeten Flotten. Weiterhin entsendet die Deutsche Marine regelmäßig ein Minenjagdboot oder ein Versorgungsschiff zur Standing NATO Mine Countermeasures Group 1, Nachfolger der STANAVFORCHAN des Kalten Krieges. Vor der Straße von Dover lernen deutsche Minenjäger ihr Handwerk beim sogenannten "Mine countermeasures vessels Operational Sea Training" der belgischen und niederländischen Marine. Vor der englischen Kanalküste trainieren deutsche Fregatten, Korvetten und Einsatzgruppenversorger im "German Operational Sea Training" der Royal Navy.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
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  • Fregatte "Hessen" unter neuer Führung

    Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 um 9 Uhr, wird Fregattenkapitän Oliver Pfennig (44) das Kommando über die Fregatte "Hessen" an Fregattenkapitän Hans-Ulrich Geißler (42) übergeben.

    Fregattenkapitän Pfennig schaut sichtlich zufrieden auf seine Kommandantenzeit: "Ich blicke mit enormen Stolz auf die vergangenen drei Jahre zurück. Dabei hatte ich das große Glück, mit einer kontinuierlich hoch motivierten und belastbaren Besatzung zur See fahren zu dürfen. Das absolute Highlight war dabei sicherlich die siebeneinhalb Monate andauernde Teilnahme am sogenannten 'Cooperative Deployment' mit dem US-amerikanischen Flugzeugträgerverband um die USS 'Harry S. Truman'. Aber auch der erst kürzlich absolvierte Einsatz in der Ägäis war sehr erfolgreich. Ich bin äußerst dankbar für die gemachten Erfahrungen und die erreichten Erfolge und blicke auf eine sehr erfüllte Zeit als Kommandant eines stolzen Kampfschiffes der Deutschen Marine und einer tollen Besatzung zurück." Zukünftig wird er im Bundesministerium der Verteidigung, im Referat für Militärische Ausbildung und Übungen, tätig sein.

    Fregattenkapitän Geißler freut sich auf die bevorstehende Aufgabe als Kommandant. "Es ist eine außergewöhnliche Ehre, das Kommando über dieses Schiff und die beeindruckende Besatzung, welche ich in den letzten Wochen kennenlernen durfte, zu übernehmen. Nachdem die Besatzung der 'Hessen' mehr als drei Jahre lang nahezu durchgängig die Interessen Deutschlands weltweit in unterschiedlichsten Einsätzen vertreten hat, liegt die Herausforderung einer langen Werftliegezeit vor uns. Neben der Regeneration der Einsatzfähigkeit ist die Übergabe des Kommandos nur die Spitze des bevorstehenden Personalwechsels. Die Erfahrungen aus den zurückliegenden Seefahrten und der Name 'Hessen' soll uns allen Ansporn sein, das Schiff pünktlich durch die Instandsetzung und in die nächsten Seefahrten zu bringen", so der neue Kommandant.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Fregatte 'Hessen' unter neuer Führung" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 24. Oktober 2019. Eintreffen bis spätestens 08:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 23. Oktober 2019, 14:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
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  • Nach über 800 Tagen heißt es Abschied nehmen von der Fregatte "Sachsen"

    Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 um 14 Uhr, wird Fregattenkapitän Mirko Wilcken (45) das Kommando über die Fregatte "Sachsen" an Fregattenkapitän Philipp Vögtle (40) übergeben.

    Fregattenkapitän Wilcken hatte das Kommando über die "Sachsen" im August 2017 übernommen. "Ich blicke zurück auf eine sehr bewegte Zeit als Kommandant. Neben der Führung des 7. Deutschen Einsatzkontingentes in der Operation 'Sophia' mit einer sehr erfolgreichen Aufnahme von 403 in Not geratenen Personen, war die Durchführung des Flugkörperschießens 'Andoya 2018' wohl die herausragendste und eindrucksvollste Aufgabe, der ich mich mit meiner Besatzung widmen durfte. Der bedauerliche Flugkörperunfall auf der 'Sachsen' legt offenkundiges Zeugnis darüber ab, wie leistungsfähig die Besatzung, auch in Extremsituationen, ist. Sie hat durchweg alle Herausforderungen und Aufgaben mit Herz und Hand und dieser besonderen taktischen Geschmeidigkeit, wie man sie wohl nur auf der 'Sachsen' findet, angenommen und zum Erfolg gebracht. Ich blicke mit Stolz und auch einer gehörigen Portion Demut zurück und freue mich, dass nun mit Fregattenkapitän Vögtle ein leistungsfähiger und erfahrener Offizier das Kommando über unsere 'Sachsen' übernehmen wird", resümiert Fregattenkapitän Wilcken seine Zeit als Kommandant. Nach dem Abschied von der Fregatte der Klasse F 124 wechselt Wilcken in das Marinekommando als Referatsleiter für die Fähigkeitsentwicklung von Luft- und Landsystemen.

    Sein Nachfolger, Fregattenkapitän Vögtle, ist seit einem guten Jahr Erster Offizier der "Sachsen" und übernimmt nun das Kommando von seinem alten Kommandanten. "Ich blicke mit großer Freude und Spannung auf meine dann vierte Verwendung an Bord der 'Sachsen' in den letzten 21 Dienstjahren. Mit dem Schiff verbinde ich viele herausragende Momente als Marineoffizier und hoffe, dass in meiner Kommandantenzeit noch viele weitere hinzukommen werden. Als Erster Offizier habe ich mich im letzten Jahr von der Leistungsfähigkeit und dem Einsatzwillen der Besatzung überzeugen können und fiebere schon jetzt dem Moment entgegen, wenn dieses Schiff und seine stolze Besatzung wieder in See stechen können. Fregattenkapitän Wilcken danke ich für die tolle Zusammenarbeit und wünsche ihm und seiner Familie alles Gute", freut sich der zukünftige Kommandant auf die bevorstehende Zeit.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Nach über 800 Tagen Abschied von der Fregatte 'Sachsen'" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 24. Oktober 2019. Eintreffen bis spätestens 13:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 23. Oktober 2019, 14:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

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  • Bundesministerin der Verteidigung am Tag der Deutschen Einheit zu Gast auf der Fregatte "Schleswig-Holstein" in Kiel

    Rostock (ots) - Am Donnerstag, den 3. Oktober 2019 zwischen 07:45 Uhr und 09:45 Uhr, besucht die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, die Fregatte "Schleswig-Holstein" der Deutschen Marine. Die diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit finden in Schleswig-Holstein statt. Dies erfolgt traditionell in dem Bundesland, welches den Vorsitz im Bundesrat innehat. Deshalb setzt die Bundeswehr mit der Anwesenheit der Fregatte "Schleswig-Holstein" im Hafen von Kiel am 3. Oktober 2019 ein sichtbares Zeichen zu diesem Jahrestag.

    Begrüßt wird die Verteidigungsministerin an Bord der Fregatte der Klasse F 123 durch den Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte, Vizeadmiral Rainer Brinkmann (61). Nach einem Führungsgespräch mit Vizeadmiral Brinkmann und dem Kommandanten der "Schleswig-Holstein", Fregattenkapitän Andreas Mückusch (42), wird die Verteidigungsministerin gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Bundeslandes Schleswig-Holstein, Herr Daniel Günther, der großen Flaggenparade auf der Fregatte beiwohnen.

    Im Anschluss daran sind ein Pressestatement der Bundesministerin und ein gemeinsames Frühstück im Hangar der 139 Meter langen Fregatte mit der Besatzung vorgesehen, um mit den Soldatinnen und Soldaten der Marine ins Gespräch zu kommen. Die Besatzung der "Schleswig-Holstein" setzt sich aus Angehörigen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen und leistet, vereinigt und gemeinsam Dienst für unser Land.

    Pressevertreter sind zu diesem Besuch herzlich eingeladen.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Bundesministerin der Verteidigung am Tag der Deutschen Einheit zu Gast auf der Fregatte 'Schleswig-Holstein'" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Es stehen keine Parkplätze bereit. Es wird eine Sicherheitsüberprüfung vor Ort durchgeführt werden.

    Termin:

    Donnerstag, den 03. Oktober 2019.

    Eintreffen bis spätestens 06:45 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Am Ostseekai, Liegeplatz 28, Hafen Kiel (gegenüber Schloßgarten) Siehe beigefügtes PDF-Dokument.

    Programm:

    06:30 Uhr bis 06:45 Uhr

    Eintreffen Medienvertreter

    07:45 Uhr

    Eintreffen der Ministerin im Hafen Kiel (presseöffentlich)

    07:45 bis 07:55 Uhr

    Führungsgespräch (nicht presseöffentlich)

    08:00 Uhr bis 08:05 Uhr

    Große Flaggenparade (presseöffentlich)

    08:05 bis 08:10 Uhr

    Pressestatement

    08:10 bis 08:45 Uhr

    Frühstück im Hangar mit Besatzungsangehörigen (Schnittbilder zu Beginn - danach Ende des presseöffentlichen Teils)

    08:45 - 09:15 Uhr

    weitere Gespräche mit Besatzungsangehörigen

    09:15 bis 09:40 Uhr

    Schiffsführung (nicht presseöffentlich)

    anschl.

    Abreise Bundesministerin der Verteidigung

    Anmeldung:

    Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 1. Oktober 2019, 20 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49 (0)381 802 51509 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Telefon: 0381 802 51521/51522/51516
    E-Mail: markdopizpressearbeit@bundeswehr.org

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  • Fregatte "Hessen" kehrt aus der Ägäis zurück

    Wilhelmshaven (ots) - Am Samstag, den 28. September 2019 um 10 Uhr, kehrt die Fregatte "Hessen" nach einem über fünfmonatigen Einsatz in der Ägäis in ihrem Heimathafen Wilhelmshaven zurück.

    Am 11. April hatte die "Hessen" unter dem Kommando von Fregattenkapitän Oliver Pfennig (44) Wilhelmshaven verlassen, um sich in der Ägäis der Standing Nato Maritime Group 2 (SNMG 2) anzuschließen. "In diesem politisch hochbrisanten Einsatz konnte Fregatte 'Hessen' als Führungsschiff und als VJTF-Einheit (Very High Readiness Joint Task Force) der NATO ihre Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen", erklärt der Kommandant. "Ich bin stolz auf die gesamte Leistung meiner Besatzung", so Pfennig weiter.

    Die Besatzung hatte während des Einsatzes mehrere Erlebnisse, die sie so schnell wohl nicht vergessen werden. Die Übergabe der Einsatzmedaillen fand beispielsweise vor der Kulisse der bekannten ägäischen Insel Santorin im Rahmen einer Besatzungsmusterung statt. Außerdem waren die mediterranen Häfen im Sommer, von Izmir bis Thessaloniki, stets ein Highlight und trugen zur Attraktivität des Einsatzes und der Seefahrt bei.

    Über 31.872,4 Seemeilen liegen hinter der Besatzung, die sich nun auf die gemeinsame Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden freuen darf.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Fregatte 'Hessen' kehrt aus der Ägäis zurück" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Samstag, den 28. September 2019. Eintreffen bis spätestens 9.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Freitag, den 27. September 2019, 11 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

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  • Kommandowechsel im 2. Fregattengeschwader der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven

    Wilhelmshaven (ots) - Am Freitag, den 27. September 2019 um 9 Uhr, übergibt Kapitän zur See Sven Oliver Beck (47) das Kommando über das 2. Fregattengeschwader der Einsatzflottille 2 an Fregattenkapitän Christian Scherrer (45). Die Zeremonie findet an Bord der Fregatte "Brandenburg" statt. Kapitän zur See Beck hatte am 21. März 2018 das Kommando über das 2. Fregattengeschwader, zu dem derzeit sieben Fregatten der Klassen 123 und 124 gehören, übernommen.

    "Meine Verwendung als Kommandeur des 2. Fregattengeschwaders geht zu früh zu Ende. Zumal ich mich, aufgrund meiner vorherigen Verwendungen, gerade diesem Geschwader sehr verbunden fühlte. Meine Soldatinnen und Soldaten haben mit großem persönlichen Engagement für die Einsatzbereitschaft unserer Schiffe im Heimathafen und auf See gekämpft. Es war mir eine Ehre, diese Männer und Frauen führen zu dürfen und damit Teil des kampfstärksten Geschwaders dieser Flotte gewesen zu sein", so Kapitän zur See Beck über die zurückliegende Zeit als Kommandeur.

    Sein Nachfolger wird Fregattenkapitän Christian Scherrer, der zuvor als Sprecher Marine beim Presse- und Informationsstab im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin eingesetzt war. "Nach über eineinhalb Jahren im Verteidigungsministerium bin ich nun froh und stolz, diese herausfordernde Aufgabe als Kommandeur des 2. Fregattengeschwaders übernehmen zu dürfen. Mit dieser Verwendung geht nach der Zeit als Kommandant ein weiterer Traum in Erfüllung. Die Besatzungen unserer Schiffe leisten täglich Außergewöhnliches für die Einsatzbereitschaft der Marine. Ich freue mich, nun Teil dieses tollen Teams zu sein," so Fregattenkapitän Scherrer.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Kommandowechsel im 2. Fregattengeschwader der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Freitag, der 27. September 2019. Eintreffen bis spätestens 08:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Freitag, den 27. September 2019, 07:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

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  • Kommandowechsel auf der Fregatte "Lübeck"

    Wilhelmshaven (ots) - Am Donnerstag, den 26. September 2019 um 10 Uhr, heißt es: Kommandowechsel auf der Fregatte "Lübeck". Fregattenkapitän Christoph Sallermann (45) übergibt das Kommando an Fregattenkapitän Mathias Rix (44), der derzeit schon Kommandant auf der Fregatte "Augsburg" ist. Die "Augsburg" ist bereits seit dem 30. Juni aus der Fahrbereitschaft und wird Ende des Jahres außer Dienst gestellt.

    "Die Verwendung als Kommandant war für mich persönlich der bisherige Höhepunkt meiner Laufbahn als Marineoffizier. Ich habe fast zwei Jahre - in multinationalen Übungen wie 'Andoya', 'Joint Warrior' und ganz besonders im letztjährigen Einsatz in der Ägäis - viele unvergleichliche Erfahrungen gemacht, die ich nicht vergessen werde. Mein persönlicher Dank gilt meiner Besatzung, die mich immer unterstützt hat und auf die ich mich allezeit zu 100% verlassen konnte. Es war mir eine Ehre die Frauen und Männer der 'Lübeck' führen zu dürfen", resümiert Sallermann seine Zeit als Kommandant. In Zukunft wird er als Referatsleiter für Personalentwicklung der Marine beim Personalmanagement der Bundeswehr in Köln tätig sein.

    Fregattenkapitän Mathias Rix, der als Kommandant mit der Fregatte "Augsburg" unter anderem den Einsatz EUNAVFOR MED Operation "Sophia" sowie das Flugkörperschießen in Schweden absolviert hat, wird mit der Übernahme der Fregatte "Lübeck" temporär gleich zwei Besatzungen führen. "Ich freue mich auf die ehrenvolle Aufgabe, auch das Kommando über die Fregatte 'Lübeck' zu übernehmen und damit weitere Seetage auf einem Schiff der Fregattenklasse F 122 verbringen zu dürfen", so Rix mit Blick auf die bevorstehende Zeit.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Kommandowechsel auf Fregatte 'Lübeck'" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 26. September 2019. Eintreffen bis spätestens 09:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 26. September 2019, 08:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

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  • Kommandowechsel im Troßgeschwader der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven

    Wilhelmshaven (ots) - Am Mittwoch, den 25. September 2019 um 14 Uhr, übergibt Kapitän zur See André Dirks (52) das Kommando über das Troßgeschwader der Einsatzflottille 2 an Fregattenkapitän Thorsten Geldmacher (49). Kapitän zur See Dirks hat am 22. Juli 2017 das Kommando über das Troßgeschwader übernommen, zu dem Einsatzgruppenversorger, Tanker und Schlepper gehören. Die Zeremonie findet an Bord des Einsatzgruppenversorgers "Frankfurt am Main" statt und wird durch das Luftwaffenmusikkorps Münster musikalisch begleitet.

    "Sehr wehmütig, aber auch mit Stolz blicke ich auf die zurückliegenden 27 Monate meiner Kommandeurzeit zurück. Die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den drei militärisch und fünf zivil besetzten Einheiten meines Geschwaders hat mir sehr viel Freunde gemacht. Die mir unterstellten Einsatzgruppenversorger, Tanker und See- beziehungsweise Hochseeschlepper mit ihren hochmotivierten Besatzungen hatten in den zurückliegenden Monaten einen großen Anteil daran, dass Einsätze in den ständigen Einsatzverbänden und Unterstützungsleistungen für die Marine entsprechend durchgeführt werden konnten", blickt Kapitän zur See Dirks auf seine Zeit zurück. "Nun heißt es weiter nach vorne schauen, mit Priorität die älteren zivil besetzten Einheiten meines Geschwaders zeitnah durch moderne, den Erfordernissen angepasste Einheiten zu ersetzen, um auch zukünftig als 'Dienstleister für die Flotte' allen Herausforderungen gerecht zu werden", so Dirks weiter. Für ihn ändert sich der Weg zum Dienst kaum. Er bleibt in Wilhelmshaven und auch in der Einsatzflottille 2, wo er als Abteilungsleiter für Personal und Einsatzausbildung verantwortlich sein wird.

    Sein Nachfolger wird Fregattenkapitän Thorsten Geldmacher, der zuvor als Personalführer für Offiziere im Personalamt der Bundeswehr in Köln eingesetzt war. "In den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit, einen ersten Eindruck von einem ausgesprochen professionellen, motivierten und vielseitigen Geschwader zu gewinnen. Mein Dank gilt Kapitän zur See Dirks für seine hervorragende Arbeit und die Übergabe eines so gut aufgestellten Geschwaders. Bislang hatte ich in meiner Seefahrtszeit nur als 'Kunde' Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der Unterstützungseinheiten unserer Flotte zu erfahren und von ihr zu profitieren," so Fregattenkapitän Geldmacher.

    "Umso mehr freut es mich, jetzt auf die Seite des Dienstleisters zu wechseln und das unermüdliche Engagement und die Begeisterung für unsere gemeinsamen Aufgaben zu erleben. Uns erwarten vielfältige Herausforderungen, wie der Erhalt der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft bei weiterhin zahlreichen Einsatzverpflichtungen sowie die künftige Einführung neuer Einheiten in der Nachfolge der Betriebsstofftransporter Klasse 704. Ich bin jedoch überzeugt, dass wir gemeinsam diese vor uns liegenden Herausforderungen erfolgreich bewältigen werden. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, die Frauen und Männer des Troßgeschwaders kennenzulernen - am liebsten in See", so der neue Kommandeur weiter.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Kommandowechsel im Troßgeschwader der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Mittwoch, der 25. September 2019. Eintreffen bis spätestens 13:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 25. September 2019, 12:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

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  • Kommandowechsel auf Fregatte "Schleswig-Holstein"

    Wilhelmshaven (ots) - Am Mittwoch, dem 25. September 2019 um 10 Uhr, findet auf der Fregatte "Schleswig-Holstein" ein Kommandowechsel statt. Fregattenkapitän Ingo Mudrack (46) übergibt das Kommando an Fregattenkapitän Andreas Mückusch (42). Mudrack hatte das Kommando über die Fregatte der Klasse F 123 im April 2017 übernommen. Musikalisch wird die Kommandoübergabe durch das Luftwaffenmusikkorps Münster begleitet.

    "Als ich das Kommando im April 2017 übernahm, befand sich die 'Schleswig-Holstein' noch in der Instandsetzungsphase, gefolgt von der Fähigkeitsanpassung. Somit musste sich das Schiff samt Besatzung erst wieder zu einer Einheit formen. Im darauffolgenden Ausbildungs- und Einsatzprogramm ist dies meiner Besatzung mit Bravour und dem nötigen Biss gelungen. Die hohe Motivation und der Kampfgeist der Besatzung auf Erreichtes blieb aber davon stets unberührt, sodass ich mich nur ungern von dieser leistungsstarken Besatzung trenne", so Fregattenkapitän Mudrack über seinen bevorstehenden Abschied.

    Fregattenkapitän Mückusch kommt aus dem Bundesministerium der Verteidigung und freut sich auf die neue Aufgabe: "Die Verwendung als Kommandant der Fregatte 'Schleswig-Holstein' ist der emotionale Höhepunkt meiner bisherigen Laufbahn als Marineoffizier. Nach vier Jahren an Land, bei der NATO und im BMVg, kann ich nun wieder an Bord eines Kampfschiffes zurückkehren. Vor allem dieses Schiff als Kommandant zu übernehmen, auf dem ich vor mehr als 17 Jahren meine erste Verwendung hatte, macht mich sehr glücklich. Ich danke meinem Vorgänger, der mir ein hervorragendes Schiff mit einer hoch motivierten und professionellen Besatzung übergibt. Gemeinsam mit dieser Besatzung, freue ich mich, die kommenden Herausforderungen anzupacken." Mudrack wird in Zukunft als Referent im Bundesministerium der Verteidigung eingesetzt.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Kommandowechsel auf Fregatte 'Schleswig-Holstein'" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Mittwoch, den 25. September 2019. Eintreffen bis spätestens 09:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 25. September 2019, 08:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

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  • Bundesministerin der Verteidigung zu Gast im 1. Korvettengeschwader in Rostock

    Rostock (ots) - Am Donnerstag, den 26. September 2019 zwischen 13 Uhr und 15.30 Uhr, besucht die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer (57), das 1. Korvettengeschwader der Deutschen Marine.

    Begrüßt wird sie an Bord der Korvette "Oldenburg" durch den Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause (62). Dafür wird sie mit einem Hubschrauber vom Typ "Sea King" MK 41 an Bord der in See stehenden Korvette gebracht. Neben einem Führungsgespräch mit dem Inspekteur der Marine und dem Kommandeur des 1. Korvettengeschwaders, Fregattenkapitän Florian Feld (44), wird die Korvette "Oldenburg" zusammen mit der Korvette "Magdeburg" ihr Können während einer dynamischen Vorführung zeigen. Es wird ein Seeversorgungsmanöver und die Abwehr eines simulierten Luftangriffs durch zwei Eurofighter demonstriert.

    Im Rahmen von unterschiedlichen Vorführungen, zum Beispiel Verletztenversorgung an Bord, im Inneren der Korvette bekommt die Bundesministerin dann auch die Gelegenheit, Gespräche mit den Soldaten an Bord zu führen.

    Im Anschluss an die Vorführungen und Gespräche ist ein Pressestatement der Verteidigungsministerin vorgesehen, bevor sie mit der Korvette und ihrer Besatzung gemeinsam in den Marinestützpunkt Warnemünde einläuft.

    Hintergrundinformationen

    Die fünf Korvetten der Braunschweig-Klasse gehören zum 1. Korvettengeschwader aus Rostock-Warnemünde. Diese modernen Einheiten können weltweit in Küstengewässern und heimatfernen Randmeeren eingesetzt werden. Durch ihren geringen Tiefgang sind Einsätze dicht an der Küste möglich. Die Korvetten sind auf dem neuesten Stand der Technik, besonders im Bereich der schiffstechnischen Automation, der Netzwerktechnologie und der Software für Waffen- und Führungssysteme. Wichtige Komponenten sind mehrfach an Bord vorhanden. Das Netzwerk ist so konzipiert, dass bei Beschädigungen am Schiff weiterhin Informationen ausgetauscht und verarbeitet werden können.

    Bei Radar- und Infrarotsignatur weisen die Schiffe Stealth-Eigenschaften auf, sind also nur schwer zu orten. Zur Bekämpfung von Zielen an Land verfügen die Schiffe über Flugkörper, die über Satellitennavigation gesteuert werden. Zur Selbstverteidigung kommt der RAM-Flugkörper zum Einsatz. Darüber hinaus ist geplant, die Korvette mit Drohnen auszustatten, sodass das Schiff über den Radarhorizont hinaus Gebiete aufklären und überwachen kann. Im September 2017 wurde der Bau fünf weiterer Korvetten bis 2025 beauftragt, sodass die Deutsche Marine künftig über zehn Korvetten verfügen wird.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Bundesministerin der Verteidigung zu Gast im 1. Korvettengeschwader in Rostock" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin: Donnerstag, den 26. September 2019. Eintreffen bis spätestens 10.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort: Marinestützpunkt Rostock, Hohe Düne 30 18119 Rostock (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Programm:

    bis 10:15 Uhr Eintreffen Medienvertreter

    11:00 Uhr Einschiffung Medienvertreter und Gäste auf Korvette "Oldenburg"

    11:15 Uhr Auslaufen

    13:30 Uhr Eintreffen der Bundesministerin der Verteidigung per Transfer mit "Sea King" Mk 41 an Bord und Begrüßung durch den Inspekteur der Marine

    ab 14:00 Uhr dynamische Vorführungen

    ca. 14:45 Uhr Pressestatement der Bundesministerin

    ca. 15:15 Uhr Anlegen im Marinestützpunkt Warnemünde

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 24. September 2019, 20 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49 (0)381 802 51509 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Dezernat Pressearbeit
    Tel.: +49 (0)381 802 51521/51522
    E-Mail: markdopizpressearbeit@bundeswehr.org

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  • Vom Land zum Meer - Vom Meer zum Land: Kommandowechsel im Seebataillon

    Eckernförde (ots) - Das Seebataillon der Deutschen Marine bekommt einen neuen Kommandeur. Am Donnerstag, den 26. September 2019 um 14 Uhr, wird Fregattenkapitän Axel Meißel (45) das Kommando an Fregattenkapitän Norman Bronsch (38) übergeben. Meißel stand für drei Jahre an der Spitze des mittlerweile über 1.100 Soldaten starken Verbandes mit dem Wahlspruch "Vom Land zum Meer - Vom Meer zum Land."

    "Mich hat immer der unbedingte Wille beeindruckt, klaglos jede Herausforderung anzunehmen und Höchstleistung zu liefern", kommentiert Meißel im Rückblick. "Das können wir auch bei der gegenwärtigen Humanitären Hilfe auf den Bahamas sehen, die in nur zwei Tagen aus einem eigentlich geplanten Manöver in der Karibik entstand." Sein Verband konzentriert sich auf die Einsatzszenarien am Übergang vom Meer zum Land und umgekehrt. "An jedem Kalendertag, tags und nachts, kann ich meine Soldaten in Einsätzen und Manövern im In- und Ausland finden." Als er das Bataillon im September 2016 übernahm, dienten dort fast 800 Soldaten; nun sind es bald über 1.400. Meißel hat eine zweite Bordeinsatzkompanie und die Ausbildungskompanie 1 aufgestellt. Nachwuchssorgen plagen ihn dabei keine - im Gegenteil: Die Anwärter stehen Schlange, um Seesoldat zu werden, obwohl sie besonders leistungsfähig sein müssen. Die infanteristische Ausbildung übernimmt die Ausbildungskompanie 1 in Alt Duvenstedt, die ab dem 24. September 2019 von einer zweiten Ausbildungskompanie im Marinestützpunkt Eckernförde verstärkt wird. Sie ist aus dem ursprünglichen Ausbildungszentrum Seebataillon hervorgegangen und widmet sich vor allem den Minentauchern und Bootseinsatzkräften.

    Die Entwicklungen der zurückliegenden drei Jahre aus nur einem Bataillon heraus zu stemmen, nennt Meißel eine gemeinsame Spitzenleistung. Und meint damit nicht bloß den personellen Aufwuchs. Sondern Einsätze und Manöver, von den USA über Island und Afrika bis in den Nahen Osten; die Zusammenarbeit mit der Division Schnelle Kräfte des Heeres für Evakuierungen und die Integration in das niederländische Korps Mariniers; aber auch die völlige Neukonzeption der Einsatzverfahren für die "Bordeinsatzgruppe", die an Bord der neuen Fregatten der "Baden-Württemberg"-Klasse (F125) eine wesentliche Rolle weit jenseits der Aufgaben zur Abwehr asymmetrischer Bedrohungen und beim Boardingeinsatz spielen werden.

    "Was meine Frauen und Männer leisten, geht nur mit vorbehaltlosem Zusammenhalt und klarem Blick für das Wesen unseres Auftrages: Jederzeit hochwertige, verlässliche, unprätentiöse Dienstleistung für die Flotte und die Bundeswehr in den internationalen Einsätzen", sagt Meißel. "Kameradschaft und Einsatzwille - das zeichnet uns Seesoldaten aus. Ich bin stolz, der Kommandeur der bemerkenswerten Männer und Frauen des Seebataillons gewesen zu sein. Für Ihre Leistung bin ich Ihnen zu Respekt und Dank verpflichtet."

    Hintergrundinformation

    Im Seebataillon sind Marineinfanteristen, Minentaucher, Bordeinsatzsoldaten, Küsteneinsatz- und Aufklärungskräfte der Marine zusammengefasst; außerdem gehören zwei eigene Ausbildungskompanien zu dem Verband; die zweite wird am 24. September 2019 aufgestellt. Die Soldaten sind in Eckernförde und Alt Duvenstedt stationiert und decken ein breites Fähigkeitsspektrum ab: Minentaucher räumen Kampfmittel an Land und im Wasser; die Küsteneinsatzkompanie sichert Häfen oder Strände infanteristisch, die Aufklärungskompanie sucht mit Unterwasser- und Flugdrohnen Küstenabschnitte und Hafeneinfahrten ab, setzt unter anderem Scharfschützen zur Aufklärung ein; die Soldaten der zwei Bordeinsatzkompanien durchsuchen verdächtige Schiffe, schützen Schiffe vor Angriffen und stellen die infanteristisch und im Bootseinsatz besonders ausgebildeten Bordeinsatzkräfte an Bord der neuen Fregatten der "Baden-Württemberg"-Klasse.

    Um seine komplexen und anspruchsvollen Aufgaben erfüllen zu können, ist das Seebataillon mit modernster Technik ausgestattet, mit gepanzerten Fahrzeugen und ferngesteuerten Unterwasser- und Flugdrohnen. Auch die Anschaffung von kleinen, bewaffneten Kampfbooten für Operationen in Strandnähe, vor Häfen, in der Nähe anderer Marineschiffe oder in Meerengen steht auf der Agenda. Die "Seesoldaten" tragen das unverkennbare Barett mit gekreuzten Gewehren vor einem Anker, sie arbeiten meist in kleinen, top ausgebildeten und motivierten Teams, sind geistig und körperlich topfit. Bei Ausbildung und Einsatz kooperieren sie schon seit Jahren mit Kameraden aus anderen NATO-Staaten. Es gibt Austauschprogramme beispielsweise mit Spanien, den britischen Royal Marines, den US Marines und dem Korps Mariniers der Königlich Niederländischen Marine.

    Dauernd befinden sich rund 50 Seesoldaten in den Einsätzen der Marine, an Bord von Minenjagd- und Minentauchereinsatzbooten des 3. Minensuchgeschwaders in NATO-Verbänden, in Afghanistan und Mali. Außerdem stehen weitere 55 permanent für weltweite Evakuierungseinsätze deutscher Staatsangehöriger oder Schutzbefohlener bereit. Das Seebataillon wird in 2020 zusammen mit den Niederlanden eine Amphibische Einsatzgruppe für die als "NATO-Speerspitze" bekannte Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) des Nordatlantikbündnisses stellen; sie gehört wie die Ständigen NATO-Marineverbände zu den Eingreifkräften der NATO Response Force.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Vom Land zum Meer - Vom Meer zum Land: Kommandowechsel im Seebataillon" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Donnerstag, den 26. September 2019. Eintreffen bis spätestens 13.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Preußer-Kaserne, Flensburger Str. 61-65

    24340 Eckernförde (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Programm:

    14.00 Uhr - Übergabezeremoniell unter Leitung von Flottillenadmiral Christian Bock, Kommandeur Einsatzflottille 1

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 25. September 2019 um 12 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Nachfragen: Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

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  • Zu Wasser. An Land. Aus der Luft. - Kampfschwimmer bekommen neuen Kommandeur

    Eckernförde (ots) - Das Kommando Spezialkräfte der Marine bekommt einen neuen Kommandeur. Am Donnerstag, dem 26. September 2019 um 10 Uhr, wird Fregattenkapitän Henrik Riechert (43) das Kommando an Fregattenkapitän Sven Rump (44) übergeben. Riechert stand für drei Jahre an der Spitze des ältesten Spezialkräfte-Verbandes der Bundeswehr und wechselt ins Bundesministerium der Verteidigung.

    Die "Kampfschwimmer" sind der Nukleus des Kommandos Spezialkräfte der Marine; so wird der Begriff "Kampfschwimmer" auch oft synonym mit dem Kommando verwendet. Die Kampfschwimmerkompanie ist dabei nur eine der Einheiten, die dem Kommandeur des Verbandes mit dem Dreizack als Barettabzeichen unterstehen. Daneben umfasst das Kommando noch Ausbildungs-, Stabs- und Sanitätseinheiten. Zusammen genommen bilden sie das Kommando Spezialkräfte der Marine, das einem Bataillon entspricht.

    Die Spezialeinheiten werden für Operationen zu Wasser, an Land und aus der Luft eingesetzt. Zu ihren Aufträgen gehört die Aufklärung von Häfen oder Infrastruktur, die Festsetzung von Zielpersonen, der Kampf gegen Einzelziele, die Informationsgewinnung und Fernaufklärung, die bewaffnete ("robuste") Evakuierung, die Rettung deutscher Staatsangehöriger, die Geiselbefreiung oder der Schutz eigener Schiffe und Anlagen. Im Rahmen bi- oder multinationaler Vereinbarungen werden sie in Aufnahmestaaten entsendet und beraten bei Ausbildung und Ausrüstung dortiger Sicherheitskräfte. Sie werden überall dort eingesetzt, wo Außergewöhnliches gefordert ist. Die Soldaten kamen und kommen in fast allen Auslandskontingenten der Bundeswehr zum Einsatz. Ihre Einsätze werden vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr geplant und geleitet. Einsätze von Spezialkräften unterliegen wegen ihrer politischen Bedeutung, der Gefährdungslage, sowie zum Schutz eingesetzter Kräfte oder Schutzbefohlener der besonderen Geheimhaltung.

    Hintergrundinformation

    Die Kampfschwimmer sind die älteste Spezialeinheit der Bundeswehr und sind seit 1974 in Eckernförde stationiert. Nachdem sie zuvor dem Kommando Spezialisierte Einsatzkräfte Marine angehörten, wurde das Kommando Spezialkräfte der Marine am 1. April 2014 aufgestellt. Die Ausbildung zum Kampfschwimmer dauert je nach Laufbahn mehrere Jahre und beinhaltet eine Fallschirmsprungausbildung genauso wie Überlebens- und Einzelkämpferlehrgänge, die Spreng- und Waffenausbildung, Sanitäts- und Fernmeldeausbildung oder den Gebirgs- und Winterkampf. Kampfschwimmer sind Taucher, Infanterist und Fallschirmspringer in einer Person. Um ihre Einsatzgrundsätze, ihre Ausrüstung und Ausbildung zu verbessern, tauschen sie sich regelmäßig mit Spezialeinheiten verbündeter Nationen aus.

    Das Kommando Spezialkräfte der Marine untersteht der Einsatzflottille 1 der Deutschen Marine. Dieser Großverband liegt im Marinestützpunkt Kiel und wird von Flottillenadmiral Christian Bock geführt. Zur Einsatzflottille 1 gehören das 1.Korvettengeschwader (Rostock-Warnemünde), das 1.Ubootgeschwader (Eckernförde), das 3.Minensuchgeschwader (Kiel), das Unterstützungsgeschwader (Kiel), das Seebataillon (Eckernförde), das Kommando Spezialkräfte der Marine (Eckernförde) und die Marinestützpunktkommandos Kiel, Eckernförde und Warnemünde.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Zu Wasser. An Land. Aus der Luft. - Kampfschwimmer bekommen neuen Kommandeur" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Wichtig: An dieser Veranstaltung werden aktive deutsche Spezialkräfte teilnehmen. Wir müssen Sie deshalb bitten, sich strikt an die Fotografier- und Filmanweisungen des Presseoffiziers zu halten. Ohne Zustimmung dürfen keine Aufnahmen gemacht werden.

    Termin:

    Donnerstag, den 26. September 2019. Eintreffen bis spätestens 09.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Eckernförde, Am Ort 6

    24340 Eckernförde (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Programm:

    10.00 Uhr - Übergabezeremoniell unter Leitung von Flottillenadmiral Christian Bock, Kommandeur Einsatzflottille 1

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 25. September 2019 um 12 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

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  • Wechsel in der Wik - Kommandeur Koch übergibt Kieler Marinestützpunkt

    Kiel (ots) - Der Marinestützpunkt in Kiel bekommt einen neuen Kommandeur. Am Dienstag, den 24. September 2019 um 10 Uhr, wird Fregattenkapitän Alexander Koch (45) das Kommando an Fregattenkapitän Lars Petersen (50) übergeben. Koch führte das Marinestützpunktkommando Kiel mit dem "Marinehafen in der Wik" und etwa 250 Soldaten und Angestellten seit September 2016. Er wird künftig im Kommando Cyber- und Informationsraum dienen. Der in Kiel auch einfach als "die Wik" abgekürzte Marinehafen ist ein Standort mit Zukunft. Seit mehreren Jahren laufen Bauarbeiten und Modernisierungen, wie man an Baugerüsten, Baggern und Baufahrzeugen allenthalben sehen kann. Pieranlagen, Unterkunfts- und Messegebäude, Stabs- und Büroräume werden instandgesetzt oder neu erreichtet. So wird derzeit das Gebäude des Marinemusikkorps saniert, die Pieranlagen modernisiert und eine neue Zentrale für die Stützpunktfeuerwehr errichtet. Einer der nächsten wesentlichen Bauschritte ist die Renovierung des von der Kiellinie zu sehenden Offizierheims und der Neubau eines Messe- und Kantinengebäudes. Das Stützpunktkommando bewältigt in einem Kalenderjahr mehrere Zehntausend Materialanforderungen, schlägt mehrere Tausend Tonnen Material um und betankt in einem durchschnittlichen Zwölfmonatszeitraum mehr als 500 Schiffe. Die "Wik" ist Heimathafen für die Minenabwehrboote des 3.Minensuchgeschwaders, für einige Tender des Unterstützungsgeschwaders und das Segelschulschiff "Gorch Fock". Der Stützpunkt ist außerdem regelmäßig Start- oder Zielhafen für groß angelegte Manöver wie "Baltops" oder "Northern Coasts", bei denen noch kaum ein freier Platz mehr an der Pier zu finden ist. Der Stützpunkt richtet jedes Jahr im Juni das Marineprogramm zur Kieler Woche aus und dürfte damit einer der im Ausland bekanntesten deutschen Marinehäfen sein. Rund 1.700 Soldaten nennen Kiel ihren Heimathafen.

    Hintergrundinformation

    Die Marinestützpunktkommandos sind verantwortlich für die Hafenanlagen, in denen die Schiffe und Boote der Marine ihren Heimathafen haben. Sie organisieren den täglichen Betrieb der Häfen, Besuche in- und ausländischer Kriegsschiffe, halten Schlepper, Umschlaggruppen, Depots und Lagereinrichtungen, Werkstätten, Barkassen und Bootsgruppen, Gebäude und Unterkünfte, Kraftstoffstationen und Tauchergruppen bereit. Sie regeln den gesamten logistischen Bedarf an Versorgungsgütern und Dienstleistungen für die in See und im Einsatz stehenden Einheiten. Für die Schiffe sind sie also Heimathafen, Servicezentrale und logistische Drehscheibe zugleich. Außerdem kümmern sich die Stützpunktkommandos um die Organisation von Großveranstaltungen. Zur Einsatzflottille 1 der Deutschen Marine gehören die Stützpunktkommandos in Eckernförde, Kiel und Warnemünde. An der Spitze der Stützpunktkommandos steht ein Korvetten- oder Fregattenkapitän, der die Kommandogewalt eines Bataillonskommandeurs hat. Im Marinestützpunktkommando Kiel dienen und arbeiten rund 250 Soldaten und Angestellte. Neben den in der Wik liegenden Dienststellen gehören auch das Wohnboot "Knurrhahn" und das Ölauffangschiff "Bottsand" zum Marinestützpunktkommando Kiel.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin Wechsel in der Wik - Kommandeur Koch übergibt Kieler Marinestützpunkt eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Dienstag, den 24. September 2019. Eintreffen bis spätestens 9.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Kiel, Schweriner Straße 17a 24106 Kiel (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Programm:

    10.00 Uhr - Übergabezeremoniell (Instandsetzungskaje) unter Leitung von Flottillenadmiral Christian Bock, Kommandeur Einsatzflottille 1

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Montag, den 23. September 2019 um 12 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 717745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

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  • Marinestützpunkt Eckernförde - Kommandeur Ufermann übergibt Staffelstab

    Eckernförde (ots) - Der Marinestützpunkt in Eckernförde bekommt einen neuen Kommandeur. Am Mittwoch, den 25. September 2019 um 10 Uhr, wird Fregattenkapitän Bernd Ufermann (59) das Kommando an Korvettenkapitän Oliver Wellinger (37) übergeben. Ufermann führte das Marinestützpunktkommando Eckernförde mit dem "Kranzfelder Hafen" seit November 2014. Er tritt nach dem Kommandowechsel in den Ruhestand.

    "Mein Vorgänger hatte mir gewünscht, dass ich drehende Kräne im Stützpunkt zu sehen bekomme", sagt der Stabsoffizier, der in den vergangenen fünf Jahren das Gesicht des Stützpunktkommandos war und die etwa 180 Soldaten und Angestellten dieses Verbandes führte. "Die Kräne drehen sich - fertig sind sie aber noch lange nicht." Der Marinestützpunkt im Norden der Stadt ist ein Standort der Zukunft, seit mehreren Jahren laufen an allen Ecken und Enden Bauarbeiten. Hafenanlagen, Ausbildungseinrichtungen, Unterkunftsgebäude und Büroräume wurden und werden saniert oder neu errichtet. Von den ursprünglich vorgesehenen Investitionen in Höhe von 400 Millionen Euro stehen noch rund 300 Millionen Euro in den Büchern und werden in den kommenden Jahren verwendet.

    Dazu meint Ufermann: "Die Arbeiten sind einerseits dringend nötig, denn zwei Jahrzehnte lang wurde an der Bundeswehr eingespart, was nur ging. Das hat an der Substanz gezehrt. Die Arbeiten sind andererseits ein Wettlauf gegen die Zeit. Wir müssen die zusätzlichen Soldaten und Dienststellen, die uns die Trendwenden Material und Personal beschert haben, unterbringen." Denn das 1. Ubootgeschwader soll zwei weitere Boote bekommen - und ist mit dem Ausbildungszentrum Uboote, dem Hydroakustischen Analysezentrum der Marine und den Flottendienstbooten weit mehr als bloß ein Bootsgeschwader, das der Stützpunkt beheimatet. Das Kommando Spezialkräfte der Marine wächst auf über 500 Soldaten. Die für die Kampfschwimmer neu errichteten Gebäude werden gerade in die Nutzung genommen. Das Seebataillon hat in den vergangenen Jahren einen beispiellosen Aufwuchs hingelegt, ist zu großen Teilen aber in die Preußer-Kaserne gezogen. Neben diesen Verbänden liegen noch das Zentrum Einsatzprüfung der Marine, die Sportfördergruppe und viele Kleindienststellen im Marinestützpunkt.

    "Ohne ein starkes Team", meint Ufermann, "wäre ein solcher Umbruch nicht zu schaffen. Wir genießen viel Aufmerksamkeit, und die gebührt meinen Leuten. Man sieht mächtigen Fortschritt im Stützpunkt, aber zu 'wuppen' haben wir noch Einiges. Die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Baumanagement, dem Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, dem Marinekommando und dem Bundeswehr-Dienstleistungszentrum habe ich immer als konstruktiv und produktiv empfunden. Was nicht heißt, dass sie immer leicht war. Aber genossen habe ich sie trotzdem. Ein bestelltes Feld kann ich beileibe nicht übergeben. Sondern einfach den Staffelstab weiterreichen. Ich wünsche Kapitän Wellinger die nötige Fortune. Und sage danke an alle, die an der gemeinsamen Aufgabe so tatkräftig und zielstrebig mitgearbeitet haben und für die ich verantwortlich sein durfte. Sie haben mir eine erfüllte Zeit beschert und es mir leichtgemacht."

    Hintergrundinformation

    Die Marinestützpunktkommandos sind verantwortlich für die Hafenanlagen, in denen die Schiffe und Boote der Marine ihren Heimathafen haben. Sie organisieren den täglichen Betrieb der Häfen, Besuche in- und ausländischer Kriegsschiffe, halten Schlepper, Umschlaggruppen, Depots und Lagereinrichtungen, Werkstätten, Barkassen und Bootsgruppen, Gebäude und Unterkünfte, Kraftstoffstationen und Tauchergruppen bereit und regeln den gesamten logistischen Bedarf an Versorgungsgütern und Dienstleistungen für die in See und im Einsatz stehenden Einheiten. Für die Schiffe sind sie also Heimathafen, Servicezentrale und logistische Drehscheibe zugleich.

    Zur Einsatzflottille 1 der Deutschen Marine gehören die Stützpunktkommandos in Eckernförde, Kiel und Warnemünde. An der Spitze der Stützpunktkommandos steht ein Korvetten- oder Fregattenkapitän, der die Kommandogewalt eines Bataillonskommandeurs hat. Im Marinestützpunktkommando Eckernförde dienen und arbeiten rund 180 Soldaten und Angestellte. Neben den genannten Dienststellen beheimatet der Stützpunkt eine Ausbildungswerkstatt, in der Soldaten und Lehrlinge eine zivilberuflich anerkannte Ausbildung absolvieren. Außerdem gehört noch das einzig in der Deutschen Marine verbliebene Mehrzwecklandungsboot "Lachs" zum Marinestützpunktkommando Eckernförde.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Marinestützpunkt Eckernförde - Kommandeur Ufermann übergibt Staffelstab" eingeladen. Für die weitere Planung wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Mittwoch, den 25. September 2019. Eintreffen bis spätestens 9.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Eckernförde, Am Ort 6, 24340 Eckernförde (Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Programm:

    10.00 Uhr - Übergabezeremoniell (vor Gebäude Hafenkapitän) unter Leitung von Flottillenadmiral Christian Bock, Kommandeur Einsatzflottille 1

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 24. September 2019 um 12 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)431 71745 1412 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 1, Kiel
    Tel.: +49 (0)431 71745 1410/1411
    E-Mail: markdopizpressestellekiel@bundeswehr.org

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  • "Nasse Flanke Ostsee" - Medientag bei der Marineübung "Northern Coasts"

    Rostock (ots) - Die etwa 3.000 Soldaten bei der Ostseeübung "Northern Coasts" haben schon die ersten Tage auf See hinter sich, wenn die Deutsche Marine am 11. September 2019 zu einem Medientag nach Rostock ins Marinekommando und an Bord der Korvette Oldenburg einlädt. Die Bundeswehr stellt das größte Kontingent der Task Force 356 und ist in diesem Jahr verantwortlich für "Northern Coasts" - die Schwerpunktübung des Inspekteurs der Deutschen Marine. Sie beginnt am 6. September mit Auslaufen der mehr als 40 Schiffe aus Kopenhagen (Dänemark) und endet am 18. September.

    "Aus maritimer Sicht sprechen wir von der Ostsee als der nassen Flanke unseres Operationsgebietes", erklärt der deutsche Flottillenadmiral Stephan Haisch (52). "Die Seewege sind bedeutend für uns und unsere Partner. In der fiktiven Lage bei "Northern Coasts" erhebt ein Anrainer Ansprüche auf eine Insel eines anderen Staates und bedroht diese Seewege." Haisch ist der Commander Task Force 356, führt den Verband mit Einheiten und Soldaten aus 18 Nationen aus der Operationszentrale der Marine in Glücksburg. Er ist außerdem der stellvertretende Kommandeur des im Januar 2019 aufgestellten Einsatzstabes der Deutschen Marine DEU MARFOR (für German Maritime Forces Staff), der bei "Northern Coasts" geprüft wird.

    Alle Hintergründe zu der diesjährigen Marineübung "Northern Coasts" und dem Einsatzstab der Deutschen Marine DEU MARFOR (für German Maritime Forces Staff) finden Sie in der Pressemitteilung der Marine vom Donnerstag, 29. August 2019 unter https://www.presseportal.de/pm/67428/4361434

    An dem Medientag nehmen unter anderem folgende Personen teil:

    Bundeswehr / Deutsche Marine

    Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn

    Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Andreas Krause

    Commander Task Force 356 und stellvertretender Kommandeur DEU MARFOR, Flottillenadmiral Stephan Haisch

    Andere Nationen

    Befehlshaber der Französischen Marine, Vizeadmiral Jean-Louis Lozier

    Befehlshaber der Königlich Dänischen Marine, Konteradmiral Torben Mikkelsen

    Befehlshaber der Königlich Schwedischen Marine, Konteradmiral Jens Nykvist

    Inspekteur der Polnischen Marine, Konteradmiral Jaroslaw Ziemianski

    Befehlshaber der Litauischen Marine, Konteradmiral Arunas Mockus

    Befehlshaber der Estnischen Marine, Kapitän zur See Jüri Saska

    Hinweise und Programm

    Medien sind zum Termin "Nasse Flanke Ostsee - Medientag bei der Marineübung 'Northern Coasts'" eingeladen. Es wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Mittwoch, 11. September 2019. Eintreffen bis spätestens 7.30 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht möglich.

    Orte:

    ab 7.30 Uhr - Marinekommando, Kopernikusstraße 1, 18057 Rostock

    ab 9.30 Uhr - Marinestützpunkt Warnemünde, Hohe Düne 30, 18119 Rostock

    Programm:

    7.30 Uhr Einlass und Kontrolle Marinekommando

    8.00 Uhr Vorstellung "Northern Coasts" und DEU MARFOR

    9.00 Uhr Abfahrt zum Marinestützpunkt Warnemünde

    9.30 Uhr Einlass und Kontrolle Marinestützpunkt Warnemünde

    10.30 Uhr Auslaufen an Bord Korvette Oldenburg, anschl. Programm in See: Seemännische Manöver, Minenabwehr, Minensprengung, Helikopterflugbetrieb, Abwehr Asymmetrischer Bedrohungen, Abwehr Luftbedrohungen

    dabei dauernd: Gelegenheit zu Gesprächen und Interviews mit den auf Seite 1 genannten Personen sowie mit Soldaten der Korvette Oldenburg.

    15.00 Uhr Einlaufen der Korvette im Marinestützpunkt Warnemünde

    Anmeldung: Medien werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Dienstag, den 10. September 2019 um 12 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Bitte teilen Sie uns bei Akkreditierung mit, ob Sie am gesamten Programm oder jeweils nur am Teil Marinekommando oder Teil Marinestützpunkt Warnemünde teilnehmen möchten.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Außenstelle Warnemünde
    Tel.: +49 (0)381 636 2170
    E-Mail: markdopizastwarnemuende@bundeswehr.org

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  • Die Fregatte "Hamburg" verlässt Wilhelmshaven in Richtung Ägäis

    Wilhelmshaven (ots) - Am Freitag, den 06. September 2019 um 10 Uhr, läuft die Fregatte "Hamburg" in Richtung Ägäis aus und löst dort die Fregatte "Hessen" in der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2) ab. Für fünf Monate leisten Besatzung und Schiff dann ihren Beitrag zur Erfüllung des Auftrages vor Ort. Die Fregatte "Hessen" war vor fast sechs Monaten in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Sie wird nun nach der Übergabe in Souda auf Kreta die wohlverdiente Heimreise antreten und Ende September in Wilhelmsaven zurückerwartet.

    "Mit dem heutigen Auslaufen beginnt der Teil der Betriebsperiode zwischen den planmäßigen Werftliegezeiten, auf den wir das letzte Jahr mit aller Kraft und Fokussierung im Einsatzausbildungsprogramm hingearbeitet haben", erklärt Fregattenkapitän Christian Herrmann (43), Kommandant der Fregatte "Hamburg". Weiter sagt er: "Die Männer und Frauen der 'Hamburg' sind gut ausgebildet, hoch motiviert und adäquat ausgerüstet, um den vor uns liegenden Auftrag als Teil der SNMG 2 zu erfüllen. Dieser führt uns in die Ägäis, um einen Beitrag zur Erstellung eines Lagebilds für die griechische und türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur 'Frontex' zu leisten. Wir freuen uns auf das vor uns Liegende und wissen unsere Familien und Freunde in Gedanken bei uns."

    Anfang Februar wird die Fregatte "Hamburg" in Wilhelmshaven zurückerwartet.

    Informationen zur Standing NATO Maritime Group 2

    Seit Februar 2016 trägt die NATO zur Erstellung eines Lagebilds für die griechische und türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX in der Ägäis bei. Ziel des Einsatzes ist es, den Informationsaustausch und Reaktionszeiten zu verbessern, damit nationale Behörden gegen Schlepper und ihre Netzwerke vorgehen können.

    Hinweise für die Presse

    Medienvertreter sind zum Pressetermin "Die Fregatte 'Hamburg' verlässt Wilhelmshaven in Richtung Ägäis" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

    Termin:

    Freitag, den 06. September 2019. Eintreffen bis spätestens 09:30 Uhr an der Hauptwache. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

    Ort:

    Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

    Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Donnerstag, den 05. September 2019, 15:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 oder per E-Mail zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

    Pressekontakt:

    Presse- und Informationszentrum Marine
    Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven
    Tel.: +49 (0) 4421-68-5800/5801
    E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

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  • "Nasse Flanke Ostsee"- Marine startet Übung "Northern Coasts"

    Rostock (ots) - Wenn am 3. September 2019 in Kopenhagen (Dänemark) mehr als 40 graue Schiffe einlaufen, dann ist das der Auftakt für die 13. Auflage des Marine-Herbstmanövers "Northern Coasts". "Geographisch gesehen sind wir somit schon mitten im Übungsszenario", erklärt Flottillenadmiral Stephan Haisch (52). Rund 3.000 Soldaten aus 18 Nationen werden ihm in den kommenden Wochen bis zum 18. September 2019 unterstehen. Er ist der Commander Task Force 356, führt den Verband mit seinem Stab aus der Marine-Operationszentrale in Glücksburg. Und hat daneben noch einen Sonderauftrag bei "Northern Coasts".

    "Aus dem maritimen Blickwinkel sprechen wir von der Ostsee als 'die nasse Flanke' unseres Operationsgebietes, die dortigen Seewege sind von großer Bedeutung für uns und unsere Partner. 'Northern Coasts' dreht sich 2019 in einer fiktiven Lage darum, dass ein Anrainer territoriale Ansprüche auf eine Insel eines anderen Staates geltend macht und in diesem Zusammenhang die Seewege in der westlichen Ostsee bedroht - und somit die Lebensader vieler Bündnispartner", beschreibt Haisch das Übungsszenario. Dieses wird sich im Bereich der Ostseezugänge, also Belte und Sund, sowie in der westlichen Ostsee zwischen Kiel und Bornholm abspielen. Und so geht es für die beteiligten Einheiten in der Seephase vom 6. bis 18. September nicht nur im Kern darum, unter einem fiktiven UN Mandat die Seewege zu schützen, sondern auch darum die "klassischen" Aufgaben von See- und Seeluftstreitkräften im multinationalen Rahmen zu üben.

    "'Northern Coasts' zielt auch darauf, die taktische Zusammenarbeit mit unseren Partnern zu verbessern", sagt Haisch. "Die Ostsee ist aufgrund der Geographie mit vielen Meerengen und Inseln sowie geringen Wassertiefen ein besonders anspruchsvolles Operationsgebiet. Hier muss einerseits jeder sein Handwerk im Detail beherrschen und andererseits ist man immer auf die enge Zusammenarbeit mit den anderen Einheiten angewiesen: wir würden nie größere Einheiten in Meerengen operieren lassen, ohne dass zuvor unsere Minenjäger für eine freie Durchfahrt gesorgt haben."

    Für Haisch und seinen Stab ist "Northern Coasts" auch ein erster Testlauf zur Führung eines maritimen Verbandes dieser Größenordnung: "Wir haben nun als Stab erstmalig die Gelegenheit, uns in der Praxis zu beweisen. Das ist so ein bisschen wie die erste Fahrstunde nach Absolvieren der Theorieausbildung." Dieser Stab wurde als DEU MARFOR im Januar dieses Jahres in Rostock aufgestellt. Flottillenadmiral Haisch ist der stellvertretende Kommandeur. Etwa 90 Kameraden unterstützen den Task Force Commander bei "Northern Coasts", davon 20 aus Partnernationen. "Die Übung wird uns sicherlich Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen - und das soll sie auch. Ich will sehen, was wir bei Ausbildung, Ausrüstung oder Personal bei DEU MARFOR anpassen müssen. Das ist der erste Schritt zu einer späteren NATO-Zertifizierung des Stabes. Wir könnten unsere Fähigkeiten in kaum einem besseren Umfeld auf die Probe stellen als bei einer Übung dieser Größe."

    Am 11. September 2019 findet ein Medientag von Rostock aus statt. Die Marine lädt dazu am 5. September 2019 in einer Pressemitteilung ein.

    Hintergrundinformationen zu "Northern Coasts" und DEU MARFOR

    Bei "Northern Coasts 2019" kommen mehr als 3.000 Soldaten aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Kroatien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Schweden, der Schweiz und den USA zusammen. Das größte Kontingent mit etwa 1.300 Männern und Frauen stellt die Bundeswehr. Der deutsche Flottillenadmiral Stephan Haisch (52) führt die an der Übung beteiligten Einheiten als Commander Task Force 356 aus der Operationszentrale der Marine in Glücksburg. Ihm unterstehen in der Übung mehr als 40 Schiffe und Boote: Überwasserkampfschiffe, Einsatzgruppenversorger und Unterstützungseinheiten, Minenjagdboote, ein Uboot, Korvetten, Flugzeuge und Hubschrauber in drei Einsatzgruppen. Der Kommandeur des deutschen 3. Minensuchgeschwaders Fregattenkapitän Christian Meister (41) führt als einziger deutscher Marinestabsoffizier eine davon in See - die Task Group für Minenabwehr mit einer Fregatte, zwei Unterstützungsschiffen und 14 Minenabwehreinheiten aus zwölf Nationen, außerdem Minentauchern aus sechs Ländern.

    Die Deutsche Marine wird mit dem Einsatzgruppenversorger "Bonn", der Fregatte "Lübeck", der Korvette "Oldenburg", dem Uboot "U31", dem Tender "Donau", den Minenjagdbooten "Weilheim" und "Dillingen", dem Minentauchereinsatzboot "Rottweil" und einem Seefernaufklärungsflugzeug P-3C "Orion" vertreten sein. Außerdem werden Minentaucher des Seebataillons aus Eckernförde in einer Einsatzeinheit für Kampfmittelbeseitigung im Küstenumfeld an der Übung teilnehmen. An Land unterstützen deutsche Soldaten in einem Logistikkommando und Spezialisten für Elektronische Kampfführung. Der Stab von Flottillenadmiral Haisch wird für die Dauer der Übung die Operationszentrale der Marine in Glücksburg nutzen und den Verband von dort ausführen.

    Die Übungsserie "Northern Coasts" wurde 2007 von der Deutschen Marine ins Leben gerufen und wird mit NoCo abgekürzt. Es ist die Schwerpunktübung des Inspekteurs der Deutschen Marine. Jährlich wechselnd sind Deutschland, Dänemark, Schweden und Finnland für die Durchführung verantwortlich; im laufenden Jahr hat Deutschland diese Rolle inne. Von den teilnehmenden Nationen sind Schweden und Finnland die beiden Länder, die nicht dem Nordatlantik-Bündnis, aber der EU angehören. Zusätzlich sind die Schweiz und Österreich jeweils mit einem Soldaten vertreten.

    Der Einsatzstab der Deutschen Marine DEU MARFOR wurde am 23. Januar 2019 in Rostock in Dienst gestellt. Er umfasst rund 100 Soldaten und ist eine nationale deutsche Dienststelle mit multinationaler Beteiligung, in der 25 Posten für Verbündete vorgesehen sind. Er kann bei Bedarf auf rund 180 Soldaten anwachsen: Dann wird er zum "Baltic Maritime Component Command" - kurz BMCC - und ist dann mehr als ein Stab: Ein multinationales Hauptquartier, das sich beispielsweise auf Aufgaben in der Landes- und Bündnisverteidigung konzentrieren kann. Besonders die Anrainerstaaten der Ostsee - Schweden, Polen, Dänemark, Finnland und die baltischen NATO-Partner - werden in das BMCC dabei eingebunden. Nach einer mehrstufigen Trainings- und Zertifizierungsphase soll es 2025 den Betrieb aufnehmen können.

    Hinweise für die Presse - Übersicht Medientag am 11. September 2019

    Am 11. September 2019 wird ein Medientag von Rostock aus stattfinden. Die Deutsche Marine lädt dazu am 5. September in einer weiteren Pressemitteilung ein, in der ein detailliertes Programm und die Akkreditierungsinformationen enthalten sein werden.

    Der Medientag bietet die Gelegenheit, an einer mehrstündigen Seefahrt an Bord der Korvette "Oldenburg" teilzunehmen und einen Eindruck von den maritimen Fähigkeiten der Task Force zu bekommen. Dazu gehören seemännische Manöver mit Schiffen und Booten des Verbands, Force Protection, Minenjagd und eine Minensprengung, Helikopterflugbetrieb mit Decklandung und eine Flugabwehrübung.

    Der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Andreas Krause (62), und Flottillenadmiral Stephan Haisch werden für Gespräche und Interviews zur Verfügung stehen. Das Programm wird außerdem kombiniert mit dem Besuch ausländischer Flagg- und Stabsoffiziere, deren Streitkräfte an "Northern Coasts 2019" teilnehmen und die während des Medientags ebenfalls verfügbar sein werden. Darunter sind unter anderem die Befehlshaber der Königlich Dänischen, der Litauischen, der Polnischen und der Estnischen Marine.

    Eröffnet wird das Programm um 8.00 Uhr im Marinekommando (Kopernikusstraße 1) mit einer Vorstellung des Einsatzstabes der Deutschen Marine DEU MARFOR (siehe oben Text und Hintergrund) durch Flottillenadmiral Haisch. Danach geht es mit Ablegen der Korvette Oldenburg um 10.00 Uhr im Marinestützpunkt Warnemünde (Hohe Düne 30) für ein mehrstündiges Programm in See, bevor die Korvette spätestens um 15.00 Uhr in den Stützpunkt zurückkehrt.

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